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Factoring: Alternative Unternehmensfinanzierung im Trend

Zahlungsziele von mehr als 60 Tagen, beträchtliche Außenstände bei einer niedrigen Eigenkapitalquote – für mittelständische Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe sowie der Dienstleistungsbranche mit gewerblichen Kunden stellt Factoring ein interessantes Finanzierungsinstrument dar.

Mithilfe des regelmäßigen Forderungsabtritts an einen Factoring-Partner werden Außenstände minimiert, die Eigenkapitalquote erhöht und der Wettbewerbsvorteil vergrößert. Klarer Vorteil gegenüber anderen Finanzierungsalternativen: Factoring orientiert sich am Bedarf und passt sich den Umsätzen an.

Rating entscheidend für die Kreditvergabe

Liquidität ist für große wie kleine Unternehmen von Bedeutung und oft der entscheidende Faktor für Erfolg oder Misserfolg. Die Kredit-Bedingungen haben sich auch für mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes verschärft. Ursächlich hierfür ist die letzte Wirtschaftskrise, von der sich die Finanzwelt nur langsam erholt, und die damit verbundene Einführung der Basel-Verordnungen. Mithilfe eines internen Ratings ermitteln die Banken für jedes kreditanfragende und -nehmende Unternehmen regelmäßig das Verhältnis der bestehenden Risiken gegenüber den vorhandenen Sicherheiten und die Kapitalkraft des Unternehmens. Darin eingeschlossen sind die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit. Mit alternativen Finanzierungsinstrumenten wie dem Factoring-Verfahren in Ergänzung zum klassischen Bankkredit verbessern sich die Eigenkapitalquote und damit das Rating.

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Factoring punktet im Mittelstand

Factoring hat sich als alternatives Finanzierungsinstrument im Mittelstand neben dem klassischen Bankkredit mittlerweile etabliert. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen der aktuellen Studie des BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand in Kooperation mit TNS Infratest. Von den 1.555 befragten Unternehmen kann sich fast jedes zweite Klein- oder Mittelstandsunternehmen vorstellen, weitere Finanzierungsbausteine ergänzend zum Bankkredit einzusetzen: Knapp 47 Prozent der Befragten zählen zu einer sinnvollen Unternehmensfinanzierung auch Beteiligungen, Factoring und Leasing dazu.

Schnelle Umsetzung, unkomplizierter Ablauf, gesicherte Liquidität

Im Unternehmensalltag ist das Factoring-Verfahren schnell eingebunden und quasi branchenoffen. Entscheidet sich das Unternehmen für den Einsatz von Factoring zur Liquiditätsgewinnung, werden die relevanten aktuellen Rechnungs- und Kundendaten an den Factoringpartner übermittelt. Besteht eine Forderungsabtritts-Vereinbarung mit der Bank, wird parallel die Freigabe beantragt. Für jeden Debitor wird ein Limit vereinbart. Das Limit spiegelt die Höhe der Forderungen, die pro Debitor angekauft und gegen Ausfall versichert werden, wider und kann nach Rücksprache mit der Warenkreditversicherung angepasst werden. Die Debitoren werden über das Factoring-Verfahren informiert. Zudem werden die fortlaufenden Rechnungen mit einem Abtretungsvermerk versehen. Das fördert die Transparenz. Für die Debitoren ändert sich außer der neuen Bankverbindung nichts. Üblicherweise hat der Factoring-Kunde innerhalb kürzester Zeit das erste Geld auf dem Geschäftskonto. Durch den rückwirkenden Ankauf der Forderungen über einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen erhält der Kunde gleich zu Beginn einen zusätzlichen Liquiditätsfluss. Mit dem Einsatz von Factoring ist dieser fortlaufend gewährleistet.

Factoring für das produzierende Gewerbe

Gerade Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe benötigen durch den großen Wareneinsatzbedarf einen gesicherten Zugang zu Liquidität. Mit dem Einsatz von Factoring lassen sich die Kosten für den Wareneinkauf leicht verringern: Durch den regelmäßigen Zugang zu Liquidität können Skonti und Rabatte aus Lieferantenverträgen realisiert werden. Zudem werden die Unternehmen auch bei der Debitorenbetreuung und beim Mahnwesen unterstützt. So können weitere Kosten eingespart werden. Weiterer Pluspunkt: Durch die Zusammenarbeit der Factoring-Gesellschaft mit der Warenkreditversicherung sind alle Forderungen gegen Ausfall geschützt.

Auch für Einzelunternehmer und Freiberufler eine echte Alternative

War Factoring bisher mittelständischen Firmen und Großunternehmen ab Umsatzgrößen von 500.000 Euro aufwärts vorenthalten, bietet Rechnung48 die Rechnungsvorfinanzierung auch für Einzelunternehmer, Selbständige und Freiberufler an. Der Ablauf ist vergleichbar mit dem Mittelstands-Factoring. Allerdings ist hier die Auszahlungsquote eine andere: Die Forderungen werden nach positiver Bonitätsprüfung innerhalb von 24 Stunden zu 100 Prozent vorfinanziert, abzüglich einer Servicegebühr von 3,97 Prozent. Auch hier übernimmt der Factor, Rechnung48, das Ausfallrisiko der angekauften Forderungen und das Mahnwesen. So kann sich der Unternehmer auf sein Tagesgeschäft konzentrieren. Zahlungseingänge erfolgen mit Factoring regelmäßig und planbar. Außenstände gehören der Vergangenheit an.

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27.07.2017 17:01

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