Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Vereine & Co

Hunderte deutscher Regionen und Verwaltungen Seit an Seit für Bürokratieabbau- IGO vertritt die Interessen der Region Odenwald auf der Grünen Woche in Berlin

Erbach/Berlin. Die Internationale Grüne Woche, die jedes Jahr Ende Januar in Berlin stattfindet, gilt als die weltweit bedeutendste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau.. Mit einem eigenen Stand war der Odenwald zwar nicht vertreten, aber dafür sichtbarer Teil eines bundesweiten Netzwerks, das über seinen Messestand hinaus in Berlin für bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Seit mehr als 15 Jahren ist die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) im Rahmen des europäischen LEADER-Programms lokaler Partner der EU. Ihr Geschäftsführer, Thomas Disser, ist gehört dem Vorstand des Zusammenschlusses der 321 deutschen LEADER-Aktionsgruppenan. Diese haben sich im Juni des vorigen Jahres in Göttingen zu einem Verein, dem BAG LAG e.V., zusammen geschlossen und Disser zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, nachdem er schon seit 2009 einer der vier Sprecher der deutschen Regionen gegenüber den Bundes- und EU-Behörden war.

Gemeinsam mit der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) hat die BAG LAG in diesem Jahr im Rahmen des begleitenden Kongressprogramms der Internationalen Grünen Woche eine Veranstaltung zu aktuellen Themen des ländlichen Raums ausgerichtet. Der Titel lautete „Vollbremsung für Bürgerprojekte – ausufernde Bürokratie lähmt ländliche Entwicklung“.

Schon die Anmeldungen hatten gezeigt, dass das Publikumsinteresse gerade an dieser Veranstaltung enorm war. „Nur zur Eröffnung des Zukunftsforums kamen mehr Besucher“, zieht Disser nach seiner Rückkehr aus Berlin Bilanz. Und diesen wurde in zwei Stunden eine bunte und lebendige Mischung aus Stegreiftheater, Podiumsdiskussion und Arbeitsphasen in moderierten Gruppen geboten.
"Was dabei zur Sprache kam, war nichts weniger als die klare Positionierung für einen Neustart des europäischen Landwirtschaftsfonds ELER", erklärt Disser. „Die Bürokratie hat einen Punkt erreicht, wo keine weiteren Korrekturen mehr helfen, sondern nur noch ein Paradigmawechsel im System, ein völliger Neustart, ein ‚Reset‘."
Das sieht man längst nicht nur in den Regionen so, sondern auch in vielen Verwaltungen. Disser hält es für bezeichnend, dass die Anregung für eine Neuausrichtung der ELER-Förderung ausgerechnet über eine Behörde, nämlich das Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Dresden zu Papier gebracht wurde und mit sehr konkreten Vorschlägen weit über eine Kritik hinaus geht. Das Dossier vom Juni 2016 umfasst stolze 38 Seiten die modellhaft zeigen, wie die europäische Förderpolitik am Beispiel des Landwirtschaftsfonds zukünftig mit weit weniger Bürokratie als bisher üblich laufen könnte. Die Bedeutung dieses Diskussionsbeitrages lässt sich daraus ermessen, dass das Papier inzwischen auch in englischer Übersetzung vorliegt und auf EU-Ebene für intensive Diskussionen sorgt.
Die Autoren waren in Berlin Gäste bei der Gemeinschaftsveranstaltung von BAG LAG, ASG und DVS und erläuterten den fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Motive für ihre Intitiative, die europaweit für einigen Zündstoff gesorgt hat. Ihr wesentliches Ziel ist es, aus dem derzeit vorherrschenden „Misstrauensprinzip“, d. h. jeder Antragsteller für eine europäische Förderung wird wie ein potenzieller Betrüger behandelt, zu einem „Vertrauensprinzip“ zu gelangen, das den Subventionsbetrug als das behandelt, was er ist, nämlich die Ausnahme und nicht die Regel. Gerade im LEADER-Programm, so die Veranstaltungs-Teilnehmer, sollen sich alle bürokratischen Anforderungen und Kontrollen auf die Umsetzung der LEADER-Methode beschränken und den Regionen ansonsten weitreichende kreative Gestaltungsräume und Entscheidungsbefugnisse geben, für die sie selbst die inhaltliche Verantwortung tragen.

Auch am Messestand der BAG LAG im Zentrum der Halle 4.2, für den Disser als stellvertretender Vorsitzender mitverantwortlich war, gab es häufig Gedränge. Hier präsentierte der Verein die 321 deutschen LEADER-Regionen, unter ihnen auch die IGO und den Odenwald, der mit dem Streetworkout-Park in Rimbach vertreten war.
„Insgesamt war die Grüne Woche in diesem Jahr ein tolles Forum für die Interessen des ländlichen Raums“, so Disser. Durch das überregionale Engagement der IGO habe der Odenwald bei vielen Messebesuchern große Zustimmung erfahren.

Text: Manfred Giebenhain (PRESSE FOTO&PR)

15.02.2017 16:04

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

LEADER:

Digital Leadership: Metastudie „Führen im Digitalen Zeitalte...
Metastudie des IFIDZ vermittelt Überblick über erschienene Studien und den aktuellen Stand der Management- und Leadership-Diskussion Eine Metastudie zum Thema „Führen im Digitalen Zeitalter“ hat das Institut für Führungskultur im digitalen...

Nikita bleibt - wir stehen zu unserem besten Pferd im Stall
“Am besten reitest Du Dein Pferd in die Richtung, in die es gerade läuft” ist ein Prinzip aus dem Natural Horsemanship - und wir machen damit genauso gute Erfahrungen bei Natural Leaders. Aufgrund mehrerer Veränderungen in der Irish-Tinker-Herde...

Odenwald:

Die Website von OKW Gehäusesysteme glänzt in neuem Design
Die Odenwälder Kunststoffwerke Gehäusesysteme GmbH hat ihre Website www.okw.com relauncht. Die permanente Weiterentwicklung zugunsten der Kundenfreundlichkeit ist Teil des OKW-Unternehmenskonzeptes. Demzufolge hat OKW seine Website, die in der...

Bergfest „Komm auf die Tromm“ am 18. Juni
Trommer Institutionen, Künstler und Lokale laden zu buntem Treiben auf dem Berg der Künste Buchhandlung im Odenwald-Institut feiert 20-jähriges Bestehen mit einem Markt der Möglichkeiten Wald-Michelbach — Unter dem Motto „Komm auf die Tromm“...

Themenabend „Steuern und Bürokratie“ in Neustadt an der Wein...
Am Freitag den 25.05.2012 veranstaltet die Partei der Vernunft Rheinland-Pfalz einen Themenabend "Steuern und Bürokratie" Eingeleitet wird der Abend durch einen Vortrag des Landesvorsitzenden Reiner...

Grüne Woche:

Grüne Woche 2014: Berliner Feinkost Fraktion präsentiert ne...
(Berlin, den 16. Januar 2014) Das Gourmet-Familienunternehmen Berliner Feinkost Fraktion wird vom 17. bis zum 26. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2014 vertreten sein und dabei sein neues Sortiment präsentieren. Die Berliner...

Landfrauen engagieren sich für Halbierung der Lebensmittelab...
Berlin, den 13.02.2012 Beim BäuerinnenForum am 21.01.2012 anlässlich der Internationalen Grünen Woche verfolgten ca. 300 Teilnehmerinnen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensmittelverschwendung: Was können wir tun?“ Brigitte Scherb, Präsidentin...

Tanja Laschbegeisterte auf der Internationale Grünen Woche ...
Bei der Internationalen Grünen Woche/IGW (20.01. bis 29.01.2012) präsentierte sich der Radiosender MDR1 Radio Sachsen-Anhalt in der Landeshalle von Sachsen-Anhalt. Für die Messebesucher gab es ein breit gefächertes Bühnenprogramm, das von...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:

Logo: Interessengemeinschaft Odenwald e.V.


Interessengemeinschaft Odenwald e.V.

Interessengemeinschaft Odenwald e.V.
Marktplatz 1
64711 Erbach

mehr »

zur Pressemappe von
Interessengemeinschaft Odenwald e.V.

weitere Meldungen von
Interessengemeinschaft Odenwald e.V.

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info