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Hyperthermie als „sanfte Begleittherapie“

„Wärme soll das körpereigene Immunsystem anregen, gegen die Krebszellen aggressiver vorzugehen“.

Über die therapeutische Allianz von Wärmetherapie und konventioneller Krebsbehandlung berichtete die Programmzeitschrift FUNK UHR in ihrer Ausgabe 45. Sie stellt unter dem Titel „Sanfte Begleithilfe zur Chemotherapie“ u.a. Therapien vor, die eine Chemotherapie unterstützen können. Die Funk Uhr schreibt zur Hyperthermie: „Das macht den Krebs angreifbarer, die Chemotherapie wird effektiver. Häufig können so die Chemo-Dosis und damit auch die Nebenwirkungen reduziert werden. Zudem soll die Wärme das körpereigene Immunsystem dazu anregen, gegen die Krebszellen vorzugehen.“

In diesem komplementärmedizinischen Konzept positioniert sich die Wärmetherapie nicht alternativ zur Strahlen- und Chemotherapie, sondern als Ergänzung. Die Hyperthermie zielt neben chirurgischer, Chemo- und Strahlentherapie darauf ab, Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie gering zu halten, aber auch deren Wirkung zu erhöhen. „Neue Therapien zur Behandlung von Krebs“, war auch Thema in der Aachener Zeitung, die über den diesjährigen Sonnenweg-Kongress in Jülich berichtete. Diskutiert wurden Formen der komplementären Onkologie, dabei auch „Hyperthermie bei Krebs – 4. Säule der Therapie oder komplementäre Maßnahme?“

Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Wärmetherapie (Oncothermie): „Bei Krebs spielt die Schulmedizin eine wichtige Rolle. Wir verstehen die Hyperthermie als co-medikative Methode in der Komplementärmedizin, um hitzeempfindlichere Krebszellen durch Wärme und elektrische Wellen lokal und gezielt zu attackieren. Krebszellen werden sensibilisiert für andere Therapien, Selbstheilungskräfte können stimuliert, das Immunstem gestärkt werden.“

In dieses Therapieprogramm fügt sich die Oncothermie als lokale Wärmetherapie ein.

Ihr Erwärmungseffekt fokussiert jedoch - anders als die Ganzkörpererwärmung – lediglich den Tumor. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver, wenn krankes Gewebe punktuell erwärmt, intensiver durchblutet wird. Denn: Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. (Selektion auf Zellebene.) Die Oncothermie setzt nur kranke Zellen unter thermischen Stress. Das Ziel ist, die Zellen selbst in den Tod zu treiben. Die Oncothermie ermöglicht die Behandlung vieler Tumorlokalisationen, besonders Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Video zu dieser Pressemitteilung:

16.11.2015 09:28

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