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Hyperthermie beim 5. Kongress für komplementäre Krebstherapie

Moderne Onkologie kombiniert Hyperthermie, biologische Infusionen und konventionelle Strategien.

Mehrere Vorträge zur Hyperthermie und lokalen Oncothermie bilden einen Schwerpunkt des 5. Kongresses für komplementäre Krebstherapien in München. Die Fachtagung am 25. und 26. April 2015 wird veranstaltet von der Gesellschaft für Bioimmuntherapie und Mikronutrition e.V. (GBIT) und unterstützt durch die Münchener Initiative für Medizin ohne Nebenwirkungen e.V. (IMON) sowie die österreichische Gesellschaft Forum Via Sanitas.

Als Highlight bezeichnet Dr. med. Martin Landenberger, GBIT-Vorsitzender, die „Präsentation von Behandlungsprotokollen für die sinnvolle und zeitgerechte Kombination aus Hyperthermie, biologischen Infusionen und konventionellen Strategien.“ Er erwartet „bahnbrechende Konzepte für die moderne kombinierte Onkologie“. Die Vorträge der Oncotherm-Anwender: Insulin potenzierte Chemotherapie, Hyperthermie und Photodynamische Lasertherapie (Dr. med. Peter Wolf), Hyperthermie bei Tumorerkrankungen (Dr. med. Ortwin Zais), Lokale Tiefenhyperthermie als Chancen-Turbo für körpereigene Krebszellerkennung (Frank Daudert), Innovative Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms im Rahmen komplementärer Optionen (Prof. Dr. med. Klaus Maar). Oncotherm ist zudem mit einem Messestand vertreten.

Neben Hyperthermie stehen u.a. folgende Themen der Komplementärmedizin auf der Agenda: Schwermetallbelastungen, Biologische Grundlagen bei Krebs, Phytotherapie und integrative Onkologie, Umweltstressoren in der Onkogenese, Achtsamkeit und Selbstheilungskräfte, Chlorophylltherapie, Curcumin-Infusionstherapie, Radio-, Chemo- und Hyperthermie, bioenergetische Meditation.

„Der Kongress lenkt den Blick auf eine Komplementärmedizin, die verschiedene Behandlungsansätze wie die Hyperthermie mit anderen, auch konventionellen Therapien vereint. Die eine sekundiert der anderen, um deren Wirkungschancen zu erhöhen“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie. „Wenn Menschen etwa an Krebs erkranken, hat die komplementäre Medizin zwei Ziele. Die Hyperthermie zeigt hier ihren Charakter. Einerseits verfolgt sie das Ziel, Krebstumoren direkt zu bekämpfen. Andererseits orientiert sie darauf, die Entstehung von Gesundheit zu fördern (Salutogenese), damit der Körper sein Gleichgewicht zurückerlangt und Krankheiten selbst abwehren kann. Sie will Selbstheilungskräfte aktivieren und stärken. Die Komplementärmedizin reduziert sich damit nicht auf eine Ursache-Wirkungs-Behandlung der Folgen einer Krankheit (Pathogenese).

Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kommt Oncothermie mit 38 Grad Celsius aus. Ziel ist die (Selbst-)Vernichtung von Tumorzellen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit (Selektion auf Zellebene) ist die regionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln. „Die Oncothermie zielt auf eine individuelle wie belastungsfreie Therapie im Rahmen einer Komplementärmedizin ab. Sie versteht sich als nicht gewebsverletzende Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Dabei kombiniert sie Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver in einem Gewebe, das durch künstliche Überwärmung stärker durchblutet ist. Sie steigert nicht nur Immunsystem und Kraft der Patienten, klassischen Therapien besser zu begegnen. Sie greift auch Krebszellen selbst an. Deren Reparaturfähigkeit sinkt bei erhöhten Temperaturen“, sagt Prof. Dr. András Szász.

Video zu dieser Pressemitteilung:

20.04.2015 10:37

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