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IMAS-Umfrage: WENIG GESPRÄCHS-KONTAKT MIT ZUWANDERERN

Kaum ein Fünftel der Bundesbürger spricht häufig mit Zuwanderern aus dem Orient oder Afrika - Gefühlsbeziehung zu Deutschland bestimmt die Kontaktfreudigkeit.

Gemeinsames Denken und Fühlen heißt auch miteinander reden. Das persönliche Gespräch ist das Schlüsselerlebnis für Vertrautheit und Sympathie. Ausgehend von dieser fast banal klingenden Erkenntnis ist das Münchner IMAS-Institut der Frage nachgegangen, wie es eigentlich mit der Gesprächsbeziehung zwischen der deutschen Stammbevölkerung und den Flüchtlingen und Asylanten aus Afrika oder dem Orient bestellt ist. Die Antworten der 1153 repräsentativ ausgewählten Bundesbürger verdeutlichen die Schwierigkeiten der Integration und stärken den Zweifel am baldigen Zusammenwachsen zwischen Einheimischen und den Ankömmlingen aus fremden Kulturen:

• Nur ein knappes Fünftel der Bevölkerung (19 Prozent) unterhält sich zumindest "ziemlich oft“ mit den Zugewanderten aus europafernen Kulturen, gar nur vier Prozent tun dies "sehr oft";

• Insgesamt 75 Prozent der Deutschen kommen allenfalls „ganz selten“ mit Afrikanern oder Asiaten ins Gespräch. Darunter befinden sich 39 Prozent, bei denen dies "eigentlich nie" der Fall ist.

IMAS-Umfrage, November 2017, 1.153 persönliche Interviews, Deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren, Quelle: IMAS international, München

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Deutsches Selbstwertgefühl als Unterscheidungsmerkmal

Was erheblich schwerer wiegen dürfte, sind die mentalen Distanzgefühle der Bevölkerung. Bestätigungen für diese Annahme ergeben sich aus Antworten zu einer Frage, mit der sich das IMAS nach den Motiven des Stolzes der Deutschen auf ihr Land erkundigte.
Quintessenz der demoskopischen Recherche: Personen ohne nennenswerte Gesprächsbeziehungen zu Migranten verweisen weitaus häufiger auf die vom Institut zur Auswahl gestellten Vorzüge Deutschlands und haben somit eine ungleich stärkere Gefühlsbeziehung zu ihrem Land als Mitbürger, die einen intensiven Umgang mit Migranten pflegen.
Nicht bezweifelt werden kann, dass es sich bei Bürgern, die so gut wie keine Gespräche mit Zuwanderern aus Afrika oder dem Orient führen, um einen speziellen Typus von Deutschen handelt, nämlich Menschen mit einem ausgeprägten Heimatstolz. Die Kontaktabstinenz mit fremden Ethnien ist nicht in erster Linie situationsbedingt, sondern Ausdruck eines mentalen Distanzbedürfnisses.

Bilddateien:


IMAS-Umfrage, November 2017, 1.153 persönliche Interviews, Deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren, Quelle: IMAS international, München
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15.12.2017 13:23

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