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Immer munter weiter den Bach hinunter

Die Menschheit steht vermutlich vor den größten existenziellen Herausforderungen ihrer Geschichte.
Das einzige, was derzeit noch gewiß ist, ist die Sicherheit, daß die „nackten Affen“ (Desmond Morris) nicht mehr lange so weitermachen können wie bisher in ihrer Geschichte.

Nicht ganz so sicher, aber doch sehr wahrscheinlich ist, daß ihr die Fähigkeit fehlt, den Anforderungen gerecht zu werden, die das längerfristige Überleben ihrer Art stellt. Die nachhaltige Unfähigkeit unserer Art, in Symbiose mit der Natur und in friedlicher Koexistenz der Kulturen und Völker miteinander zu leben, rechtfertigt nicht die geringste Hoffnung auf Besserung. Die drohende Krise der Finanz- und Weltwirtschaft zeigt, daß wir nicht einmal in der Lage sind, angemessen auf die Folgen selbst geschaffener Bedingungen unserer Umwelt zu reagieren. Menschen können zwar zum Mond fliegen und Atome spalten, sie sind aber nicht in der Lage, ihre Macht- und Raffgier zu bezwingen.

Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Die immer noch das Verhalten dominierenden Gene des räuberischen Affentiers, das sich eines Tages „Mensch“ nannte, scheinen die zum Überleben notwendigen Veränderungen im Denken und Handeln zu blockieren. „Wie zu Urzeiten die Alten sungen, wird heute noch um Macht und Reviere gerungen“, lästert Prof. Querulix im „Volksmund“. Dabei ruinieren die Sieger sogar ihre eigene Lebensgrundlage. Aber sie merken es nicht, weil sie die Augen vor den ökologischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Verheerungen verschließen, die sie anrichten. „Dummheit schläft gut“, weiß der Volksmund. Das gilt aber nicht nur für die Alpha-Tiere, die Hauptverantwortlichen an der Misere und Führer in die Misere, sondern ebenso für ihre nützlichen Idioten, die – solange sie nützen – von den Brosamen leben, die von den Tischen ihrer Herrschaften fallen.

Besserung ist nicht in Sicht. Wenn die Nur-Betroffenen, die große Mehrheit der Menschen, daran etwas ändern wollen, wird es höchste Zeit. Gut eine Milliarde von siebeneinhalb Milliarden Menschen haben die Möglichkeit, durch freie Wahlen Einfluß auf die Politik zu nehmen. Das wäre eigentlich eine gute Ausgangslage – wenn es sich nicht um die gleichen Menschentiere handelte, nur eben nicht um die Alphas, sondern um die große Mehrheit der Submissiven, der Menschen, die – wenn auch mitunter knurrend und murrend, alles hinnehmen, erdulden, erleiden, was ihnen die Alphas zumuten. Kein Wunder, daß viele sogar auf ihr Wahlrecht verzichten und damit auf jeglichen Einfluß auf das, was ihnen die Alphas zumuten.

Neben denen, die jedes Maß verloren haben und ihre Mitmenschen nur als Mittel für ihre Zwecke betrachten und nach Möglichkeit auch benutzen, sind ist es die große Masse der Gleichgültgen, Apathischen, schlecht Informierten, die dafür sorgen, daß die Menschheit keiner gute Zukunft entgegen sieht.

Wie es aussieht, wird uns das Wahlergebnis vom 24. September die instabilste Regierung bringen, die die Bundesrepublik Deutschland bisher in seiner Geschichte hatte – wenn die es die vier Parteien überhaupt zu einer Regierung bringen. Wenn es klappen sollte, brauchen wir uns um die Zukunft unseres Landes und unserer Gesellschaft keine Gedanken zu machen: es wird im Wesentlichen alles so weiter den Bach hinuntergehen wie bisher. Denn eigentlich sind es drei konservative Parteien und eine Partei der Besserverdienenden, die sich die Beute teilen müssen.

Nach allem, was aus den streitigen Vorgesprächen bekannt ist, besteht weder Aussicht, daß die „Jamaikaner“ die sozialen Probleme unseres Landes endlich auf einen guten Lösungsweg bringen noch daß unser Land konsequent auf die absehbaren Folgen der technologischen Entwicklung vorbereitet wird. Auch gibt es offenbar keine Einigung auf ein Konzept für die Bewältigung der Zuwanderung aus fremden Kulturen und keine schlüssige Antwort auf die Frage, wie Deutschland sich gegen die Begehrlichkeiten der südeuropäischen Euro-Mitglieder schützen soll.

Prekäre Beschäftigungen werden unter einer möglichen „Jamaika“-Regierung also weiter zunehmen und die Altersarmut wird ungehindert weiter vordringen. Daß die EZB ihr Ponzi-Spiel weiterspielen wird, ist nicht der deutschen Regierung anzulasten. Aber sie sollte endlich weiteren Begehrlichkeiten der Schuldenmacher entschlossen entgegentreten und unser Land wenigstens auf die – wahrscheinlich katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen vorbereiten, die ein unvermeidlicher Zusammenbruch des Ponzi-Spiels der EZB in wahrscheinlich gar nicht mehr so ferner Zukunft mit sich brächte.

Bei der Zuwanderung müssen wir sehr aufpassen, daß sie beherrschbar bleibt. Integration von Menschen aus vollkommen fremden Kulturen ist sehr schwierig, und wenn es um Millionen geht nach aller Erfahrung unmöglich. Wenn dann auch noch durch schlechte Sozialpolitik ein riesiges deutsches Proletariat geschaffen wird, ist der Krach programmiert und die Radikalen brauchen nur ernten, was politische Dummheit gesät hat.

Hinsichtlich der Europäischen Idee muß man aus deutscher Sicht konstatieren, daß ihre voraussichtlichen Kosten in den Himmel steigen, während die Begeisterung in den Boden sinkt. Mindestens der Euro steht auf der Kippe. Das Schuldenkartenhaus der Südländer wäre ohne die Hoffnung, daß die Deutschen schließlich alles bezahlen müssen, wahrscheinlich schon zusammengebrochen. Derzeit kauft Draghi weiter Staatsanleihen auf vor allem auch die seines Heimatlandes Italien, und die Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank, die im Falle eines Auseinanderbrechens des Euro-Verbundes notleidend würden, streben auf die Billionengrenze zu. Die Spekulanten treiben mit praktisch kostenlosem Geld die Aktien- und Anleihenkurse sowie die Immobilienpreise in den Himmel. „Die große Gier kommt immer vor dem großen Sterben.“ (Prof. Querulix)

Es wird Zeit, daß die Politik die Bankster an die Kandare nimmt. Gegenwärtig ist es umgekehrt. Politik kümmert sich nicht um die Enteignung der Sparer und die Vernichtung der privaten Altersversorgung von Millionen Deutschen. Man fragt sich, ob das nur Pflichtvergessenheit ist. In der Vergangenheit diente Private Altersversorgung – man erinnere sich an den Flop der Riester-Rente – vor allem der Versorgung der Versicherungsbranche. Die sogenannte Stärkung der betrieblichen Altersversorgung zielt in die gleiche Richtung. „Es scheint kein Zufall, daß die Gier mitten in der Regierung steckt“, vermutet Prof. Querulix.

Die „Jamaikaner“ hätten viele Gelegenheiten, Flagge zu zeigen und endlich Politik im Interesse des deutschen Volkes zu machen. Wer glaubt, daß sie’s tun, wird selig, kann sich aber nichts dafür kaufen.

Die USA sind marode und werden mit allen Mitteln um ihren längst nicht mehr verdienten Platz in der Welt kämpfen. Der 3. Weltkrieg hat als Wirtschaftskrieg bereits begonnen. Erste Scharmützel sind Handelsabkommen und juristische Attacken, die Unternehmen schwächen sollen. Das wirtschaftlich erfolgreiche Deutschland ist dabei dem Neid der weniger Erfolgreichen besonders ausgesetzt. Deshalb muß es sich vor allem vor falschen Freunden in Acht nehmen und konsequent seine Interessen vertreten – gegenüber allen anderen Staaten, auch denen der Europäischen (Währungs-)Union. Das wird zu den wichtigsten Aufgaben einer neuen Regierung gehören, gleich, welche es sein wird.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert das fragwürdige Treiben der Menschentiere seit vielen Jahren, besonders das ihrer „Eliten“. Seine Beobachtungen dokumentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“, in der bisher 7 Bände erschienen sind. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände eBooks, je ca. 180-280 S., je 9,95 Euro
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17.11.2017 08:34

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