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Innovationswerkstatt im Kraftwerk

Am Freitag,13.10.2017, trafen sich mehr als 80 Entscheidungsträger der Industrie und Wirtschaft im Kraftwerk in Rottweil und diskutierten mit Führungskräften aus der Maschinenbaubranchen, dem IT-Umfeld und Wissenschaftler über den Wandel der Geschäftsmodelle im „digitalen Zeitalter“.

Der Appell der Veranstaltung wurde zu Beginn formuliert, die Unternehmen des Südwestens müssen sich mit den Thema Digitalisierung auseinandersetzen und Schritte in diese Richtung gehen.
Für Ralf Kailer, Geschäftsführer des Villinger Softwarehauses Kailer & Sommer GmbH ist genau dies die Intention für seine Veranstaltung mit dem Titel „Entscheider treffen sich – The Future of Making Things“.
„Die Veränderungen im digitalen Zeitalter, die sich verändernden Geschäftsmodelle, generell der Wandel in der Arbeitswelt betreffen jeden. Wir müssen uns damit auseinandersetzten um erfolgreich zu bleiben,“ berichtete Ralf Kailer. Gemeinsam mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem regionalen Technologieverbund Technology Mountains e.V. veranstaltete Kailer & Sommer unterstütz von dem Softwarehersteller Autodesk zum dritten Mal das Treffen namhafter Unternehmer und Führungskräfte aus der Region.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion fassten die Experten die wichtigsten Erkenntnisse und Thesen aus den Diskussionsrunden zusammen.

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Die Veranstaltungsreihe soll Unternehmen, Führungskräfte und Entscheidungsträger darin unterstützen, den Wandel zu bewältigen und das Potential, das die Digitalisierung bietet für sich zu nutzen.

Swen Niebann, Business Line Manager bei Autodesk eröffnete die Vortragsreihe und verdeutlichten die Trends und die Veränderungen im Markt mit den Unternehmern konfrontiert sind und auf die es gilt zu reagieren. Die Kunden von morgen erwarten personalisierte Produkte, man muss in der Lage sein immer schneller auf Kundenanforderungen und Veränderungen im Markt zu reagieren.

Wie bei TRUMPF GmbH + Co. KG die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei fortschreitender Digitalisierung umgesetzt wird zeigte Dr. Volker Nestle, Head of Corporate Research auf. Flexibilität wird hier klar zum Erfolgsfaktor.
Den Teilnehmern gibt Dr. Nestle zudem die Wichtigkeit mit auf den Weg, sich Gedanken darüber zu machen, ob sich durch das IoT Umbrüche in eigenen Geschäftsmodell ergeben und ob das Innovationsmanagement bereit für „digitale Themen“ ist?
Der Wandel zu einem agilen Unternehmen muss aber dennoch gut durchdacht und geplant sein. Viele Unternehmen wollen etwas verändern, gehen die Themen aber zu schnell an. Wichtig ist, dass in den Unternehmen eine Grundstruktur geschaffen wird, damit diese Herausforderungen angegangen werden können.

Prof. Dr. Joachim Warschat, Institutsdirektor des Fraunhofer Instituts für
Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sprach in seinem Vortrag über die Möglichkeiten und Chancen die Open Innovation bietet und zeigte anhand einiger Beispiele wie die Öffnung des eigenen Innovationsprozesses und die Nutzung externer Ressourcen das Innovationspotential und den Erfolg eines Unternehmens vergrößern kann.

Ein weiteres Beispiel für die Digitalisierung lieferte Dr. Markus Große Böckmann, Managing Director, oculavis GmbH anhand von Smart Glasses im industriellen Einsatz. Virtual und Augmented Reality kann in vielen Bereichen wie der Werksassistenz, der Dokumentation und Planung und auch im Bereich Support die Arbeitsplätze der Zukunft vielseitig unterstützen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung tauschten die Teilnehmer an sechs Thementischen ihre Erfahrungen aus und nutzten die Gelegenheit ihre konkreten Fragen direkt mit den Experten zu besprechen.

In der abschließenden Podiumsdiskussion resümierte Ralf Kailer und Yvonne Glienke, Geschäftsführerin des Technologieverbund Technology Mountains e.V. zusammen mit allen Thementischmoderatoren noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse und Thesen aus den Diskussionsrunden.

„Digitalisierung bietet große Chancen, sich im Wettbewerb zu differenzieren. Das setzt allerdings bestmögliche Kenntnis der eigenen Stärken und Schwächen sowie der unter wirtschaftlichen Aspekten sinnvollen Handlungsoptionen voraus“, so Marko Gittmann, Geschäftsführer bei gittmann + klein + [ ]. Geschäftsprozessanalysen helfen hierbei Potenziale im eigene Unternehmen zu erkennen. Prof. Dr. Rentrop von BITCO³ GmbH berichtet von fehlender Transparenz, sowie Compliance-, Prozess- und Securityrisiken, aber auch von der Innovationskraft von Schatten-IT. „Die Zusammenarbeit von Fach- und IT-Bereich wird daher für die digitale Transformation immer wichtiger“, so Prof. Dr. Rentrop. Martin Zimmermann, Geschäftsführer der imsimity GmbH verdeutlich nochmals die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten die Virtual und Augmented Reality bietet.

„Neben den Technischen Innovation und Prozessinnovation dürfen aber auch die sozialen Innovationen nicht in Vergessenheit geraten“, mahnte Ralf Kailer.
Führungskräfte sind völlig neuen Anforderungen ausgesetzt, die Digitalisierung erfordert auch im Bereich „Mensch & Arbeitswelt“ einen Wandel um das Potenzial voll entfalten zu können. Auch von Claudia Serr, Personaltrainerin und Geschäftsführerin der Serr GmbH wird diese Aussage unterstützt. „Themen wie Personalführung, das Miteinander, eine klare und offene Kommunikation sind ebenso wichtig, damit Innovationen umgesetzt werden können. Eine weitere Herausforderung vor denen Unternehmen stehen ist das Recruiting entsprechender Mitarbeiter. „Auf Recruiting in digitalen Kanälen kann kein Unternehmen mehr verzichten“ erklärt Oliver Schmitt, Geschäftsführer der
re-lounge GmbH. „Erfolgreiches Recruiting entscheidet in den kommenden Jahren ebenso über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens.“

Bilanz aller Referenten und Veranstalters Ralf Kailer ist, sich intensiv mit dem Thema der Digitalisierung und des bevorstehenden Wandels zu beschäftigen und jetzt zu beginnen die ersten kleinen Schritte in diese neue Welt zu gehen.

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Bei der abschließenden Podiumsdiskussion fassten die Experten die wichtigsten Erkenntnisse und Thesen aus den Diskussionsrunden zusammen.
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02.11.2017 17:06

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