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Internationaler Tag der biologischen Vielfalt: Projekt F.R.A.N.Z. für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft

Hamburg/Berlin, 22. Mai 2017 - Biologische Vielfalt ist eine wichtige Lebensgrundlage für uns und künftige Generationen. „Um die Vielfalt zu bewahren und zu erhöhen, wurde das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) ins Leben gerufen“, betonten die Träger des Projektes Michael Otto Stiftung für Umweltschutz (MOSt) und Deutscher Bauernverband (DBV) anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen.
Dieses setzt sich für den Erhalt und die Förderung heimischer Tier- und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft ein. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft“ erproben Landwirte und Naturschützer auf bundesweit zehn Demonstrationsbetrieben gemeinsam Maßnahmen, die dem Naturschutz dienen und gleichzeitig praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. „Es geht uns im Projekt nicht darum, Ursachenforschung zu betreiben, sondern zusammen mit Landwirten und Naturschützern nach praktikablen Lösungen zu suchen.“, bekräftigen MOSt und DBV.

Bereits wenige Wochen nach Projektstart wurden in diesem Frühjahr die ersten Naturschutzmaßnahmen angelegt, die sowohl Maßnahmen im Ackerbau als auch im Grünland umfassen. Neben Blühstreifen und Bracheflächen werden auch Kiebitz-Inseln und Feldlerchenfenster umgesetzt. Eine noch kaum erprobte Maßnahme stellt hierbei das Feldlerchenfenster mit Erbseneinsaat dar. Im Grünland werden zudem Altgrasstreifen angelegt und Wiesen extensiv bewirtschaftet. Der Demonstrationsbetrieb in Sachsen-Anhalt setzt unter anderem Blühstreifen um. „Wir haben etwa 10 ha mit einer regionalen Blühmischung eingesät, um das Pollen- und Nektarangebot für Wildbienen zu erhöhen. Aber auch Vögel finden auf den 18m breiten Streifen Nahrung und einen geschützten Ort zum Brüten“, erläutert Landwirt Sven Borchert. In den kommenden Anbaujahren werden weitere bewährte und neue Naturschutzmaßnahmen auf den Demonstrationsbetrieben umgesetzt.

Die erfolgreich erprobten Maßnahmen sollen über das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe hinaus verbreitet werden und möglichst viele Landwirte zur Nachahmung anregen. Das Projekt leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft.

Weitere Information unter http://www.franz-projekt.de .

Für Rückfragen: Stephan Zirpel, Geschäftsführer Michael Otto Stiftung für
Umweltschutz, Tel. 040/6461-6452,
E-Mail:

Dr. Michael Lohse, Pressesprecher
Deutscher Bauernverband
E-Mail:

Die Förderung des Projekts erfolgt mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, sowie durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

22.05.2017 16:48

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Michael Otto Stiftung für Umweltschutz
Sven Stöbener
Glockengießerwall 26
20095 Hamburg
Tel.: 040 - 6461 7727

www.michaelottostiftung.de
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