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Keine Panikmache durch Zahlenspiele - Die Kundeskanzlerin kennt den richtigen Weg

Frankfurt, den 13.10.2015 – Eine Million Flüchtlinge sollen laut Sigmar Gabriel, dem Parteivorsitzenden der SPD, in diesem und in den nächsten Jahren nach Deutschland kommen.
Die Zahl ist jedoch in keiner offiziellen, behördlichen Erhebung zu finden. Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, kann diese spekulative Zahl nicht bestätigen. Der Verein YOUOPEAN ist sich sicher, dass die Willkommenskultur der richtige demokratische Weg ist, um Zäune und Ertrinkende zu vermeiden und von den neuen Migranten zu profitieren. Deutschland kann dabei von seiner Erfahrung profitieren. Insgesamt verhalfen u.a. 26,5 Millionen Vertriebene und Gastarbeiter Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zum Wirtschaftswunder.

Fliehen, ankommen, Hilfe suchen und… Europa helfen!

Für Verwirrung sorgen nicht nur die absurden Zahlen der Politiker. Auch die Prognosen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) müssen präzise behandelt werden. Im August korrigierte das Amt seine im Mai gestellte Prognose für die ankommenden Menschen nach oben.
Das Computersystem „Easy“ registrierte laut Tagesspiegel bis September dieses Jahres 577.000 Flüchtlinge, 163.000 waren es allein im September. Die IT-Anwendung behandelt die Erstverteilung der Asylbegehren auf die Bundesländer, dabei sind Fehl- und Doppelerfassungen nicht ausgeschlossen. 290.000 Flüchtlinge sollen nach Schätzungen der Behörde noch nicht registriert worden sein. Die Zahl der wirklichen Asylanträge ist jedoch eine andere. Bis 31.07.2015 gab es 257.000 Asylanträge. Nur 37,4 Prozent der bereits 152.700 entschiedenen Anträge wurde der Flüchtlingsstatus zuerkannt, 37,2 Prozent wurden abgelehnt. Ständig werden neue Zahlen in den Raum geworfen. Bild.de veröffentlichte eine höchst spekulative Zahl, die nun fälschlicherweise oft als Prognose verwendet wird: 2015 sollen insgesamt 1,5 Millionen Menschen erwartet werden. Die Zahlen sind absurd und nicht belegbar. Trotzdem stellt sich vielen nun die Frage, wie kann Deutschland und Europa die Aufnahme von so vielen Hilfesuchenden bewerkstelligen?

Deutschland: Durch Erfahrung vom Zustrom profitieren

Zerstört und wirtschaftlich kaputt - trotzdem kamen nach dem Zweiten Weltkrieg 12,5 Millionen heimatlose Vertriebene und ehemalige Kriegsflüchtlinge ins Land. Deutschland profitierte nach den Jahren des Krieges von den Heimkehrern und Einwanderern und rüttelte sich auf. In den fünfziger Jahren machten sich die geburtenschwachen Jahrgänge aus den Kriegsjahren bemerkbar. Deutschland benötigte Arbeiter. Durch die Anwerbeabkommen kamen von 1950 bis 1970 insgesamt 14 Millionen Gastarbeiter nach Deutschland – bei gerade mal 69 bis 78 Millionen Einwohnern. Sie übernahmen Aufgaben mit hoher körperlicher Beanspruchung, meist in Produktionen und stimmten Lohnbedingungen zu, die deutsche Einwohner zuvor nicht akzeptieren wollten. Und erneut zeigte sich, Deutschland bietet den Zuwanderern Chancen und profitiert gleichzeitig von ihrer Arbeitskraft, sodass Deutschlands Konjunktur florierte. Allein das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf stieg von 1945 mit 5545 USD bis 1960 auf 8463 USD - ein Anstieg von knapp 66 Prozent.


Zuwanderung – auch heute ein Vorteil

Die zu erwartenden Flüchtlingszahlen sind im Vergleich der Integrationen in den vorherigen Jahrzehnten demnach gering. Besonders wenn man bedenkt, dass 2013 beispielsweise 797.886 Menschen Deutschland verließen, meist gut ausgebildete Arbeiter und Akademiker. So benötigt auch der Arbeitsmarkt die neuen europäischen Einwohner. Im September 2015 wurden insgesamt 599.573 offene Arbeitsstellen gemeldet, im Jahr zuvor waren es nur 596.542. Die Zahl steigt und Deutschlands sowie Europas Wirtschaft benötigt die, im Schnitt jüngeren, ausländischen Arbeitnehmer. Ca. 40 Prozent von Ihnen gehören zu der hoch- bis mittelgebildeten Schicht.

Mauern verhindern Wachstum – das lehrt uns die Vergangenheit

Woher kommt also diese Aufregung? Deutschland passt sich den Umständen an und profitiert daraus. Zukünftig regelt das Kanzleramt die Flüchtlingspolitik. Auch die am Mittwoch, den 07.10.2015, verabschiedete Verschärfung des Asylrechts begrenzt Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen, setzt sich für schnellere Verfahren ein und regelt den Umgang mit Flüchtlingen in Heimen. Deutschland ist prädestiniert um die hohen Flüchtlingszahlen, mit der Unterstützung Europas, positiv für das eigene Land zu nutzen. Bodo Bimböse, Vorsitzender der Vereins Youropean, unterstützt daher die steigenden Einwanderungszahlen und die Willkommenskultur. „Dass Mauern keine Lösung sind, hat uns die Vergangenheit gelehrt. Deutschland benötigt dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland – die deutsche Prosperität hängt davon ab. Integriert man die Flüchtlinge und bietet ihnen eine Zukunft, können sie für Europa und Deutschland nur förderlich sein.“

13.10.2015 10:03

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Tel.: +4969-7104880-15

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