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Krisen über Krisen: Die Zukunft hat begonnen

Großbritannien hat sich weiter in seine Probleme hineingewählt. Die Rechnung von Premierministerin May ist nicht aufgegangen.
Damit hat sich die Lage des Landes nach dem Brexit-Votum erheblich verschlechtert. Die Auswirkungen des Wahlergebnisses auf das Land und die Europäische Union sind noch nich abzusehen.

Nachdem Emmanuel Macron erwartungsgemäß die Präsidentschaftswahlen in Frankreich gewonnen hat und mit großem Pomp in sein Amt eingeführt worden ist, muß er jetzt an die total verkrusteten Strukturen Frankreichs heran, und zwar schnell und radikal. Anders wird das Land nicht genesen. Aber die „Eliten“ und Profiteure des Status quo werden ihm nicht ohne weiteres folgen. Die Armen resignieren (wie auch in Deutschland) und es entwickeln sich Parallelgesellschaften. Mit dauerhafter Alimentation aus Deutschland kann Macron nicht rechnen. Denn hier zu Lande nimmt die soziale Schieflage auch weiter zu. Den Kurs der gesellschaftlichen Spaltung noch zu verschärfen und Frankreich auf Kosten der Armen in Deutschland zu alimentieren, wäre politisch hochgefährlich.

Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“, eBook PDF (ISBN 978-3-943788-18-1), eBook ePUB (ISBN 978-3-943788-32-7), je 9,95 Euro

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Im Finanzbereich ist der Dritte Weltkrieg längst im Gange. Es ist ein Krieg skrupelloser Macht- und Geld-„Eliten“ gegen die Mittelschichten. Deren Geldvermögen soll zugunsten skrupelloser Schuldner und hemmungslos drauflos spekulierender Bankster vernichtet werden. Wer über Geldvermögen verfügt, der sollte sich deshalb im Klaren darüber sein, daß die Notenbanken nicht eher ruhen werden, bis dieses Geld restlos im Rachen der Schuldner gelandet ist.

Die großen Notenbanken der Welt, insbesondere die EZB unter Draghi werden so weitermachen wie bisher und die Politiker werden einfach zusehen wie der größte Teil des Mittelstandes vernichtet wird. Zinsen, die das Sparen unter Berücksichtigung der Inflation sinnvoll machen, wird es erst nach dem totalen Zusammenbruch der Weltfinanz- und Realwirtschaft wieder geben. Eine Lösung für die angestauten Probleme ist das wegen der absehbaren katastrophalen sozialen und politischen Auswirkungen zwar nicht. Aber wie es aussieht, werden weiterhin unfähige Politiker zusehen wie skrupellose Bankster die Unschuldigen ausplündern und mit der Beute sich und die an der Misere Schuldigen belohnen.

Was sollten sie auch tun? Das Ponzi-Spiel der Notenbanken kann nicht einfach beendet werden; es kann nur zusammenbrechen. Denn stelle man sich vor, die Zinsen würden innerhalb eines Jahres wieder auf ein gesundes, d.h. volkswirtschaftlich sinnvolles Niveau steigen: Das wäre der Ruin aller skrupellosen Schuldner und Spekulanten.

Die Enteignung der Geldsparer zugunsten von Bankstern und skrupellosen Schuldenmachern muß deshalb ad infinitum fortgesetzt werden, wenn man die Banken- und Staatsschuldenkrise so lange in der Schwebe halten, also den Bankrott von Schuldnern um jeden Preis verhindern möchte, bis alles Geldvermögen bei den Schuldnern gelandet ist. Allerdings dürften nur Traumtänzer glauben, daß dies dem Problem abhelfen würde. Denn die Schuldner verschulden sich ja weiter. Wenn Schuldner nämlich kein Risiko mehr haben, können sie ihre Schulden theoretisch bis ins Unendliche steigern.

Inzwischen sind wir an einem Punkt angelangt, an dem stärkere Zinssteigerungen so viele Schuldner und Spekulanten in Bedrängnis brächten, daß die Notenbanken nennenswerte Realzinsen unbedingt verhindern müssen. Weil das Schuldengebäude aber schon jetzt in allzu vielen Fällen nicht mehr tragbar ist, sind Geldanlagen in Anleihen extrem riskant geworden. Eine angemessene Risikoprämie gibt es dafür nicht mehr und nur wenige Schuldner sind stark genug, daß man auch nach einer durchaus wahrscheinlichen Weltwirtschaftskrise noch mit ihrem Schuldendienst rechnen kann.

Das ist eine vertrackte Situation. Immer mehr Kapitalanleger suchen deshalb nach einem Ausweg und lassen sich dabei in die Spekulationsblasen der Anleihen- Aktien- oder Immobilienmärkten locken. Desorientiert und hilflos tanzen sie auf brodelnden Vulkanen. Längerfristig und strategisch denkende Zeitgenossen legen einen Teil ihres Vermögens inzwischen in Gold und Silber sowie den entsprechenden Minenaktien an. Dort gibt es (noch) keine Spekulationsblasen und die Knappheit der Edelmetalle sowie die Unabhängigkeit von fragwürdigen Schuldnern, machen diese Anlage relativ zukunftssicher. Das schmeckt den Notenbanken natürlich überhaupt nicht. Ihnen geht es mit ihrer Negativrealzinspolitik ja gerade darum, die Kapitalbesitzer zu enteignen und die Schuldner zu entlasten. Wer sein Erspartes vor dem Zugriff der „Obrigkeit“ in Sicherheit bringt, ist nicht gut angesehen. Deshalb wird verständlicherweise so einiges getan, um die Gold- und Silberpreise immer wieder zu deckeln.

Als kostengünstigstes und massenweise herstellbares Mittel werden dazu Derivate eingesetzt, sogenanntes Papiergold, von dem es schon 200mal mehr geben soll als weltweit überhaupt Gold und Silber zur Deckung vorhanden sind. Diese Massenvernichtungswaffe der Finanzindustrie (Warren Buffett), sollen diverse Bankster für ihre Attacken auf die Gold- und Silberkurse im eigenen und im Interesse der Notenbanken immer wieder einsetzen, um langfristig orientierte Anleger zu verscheuchen. Die Frage der Rechtlichkeit stellt sich dabei offensichtlich nicht. Erlaubt ist, was der Obrigkeit von Notenbankern und Bankstern gefällt. Kein Wunder, daß sich immer mehr Menschen von Politikern abwenden, die diesem Treiben tatenlos zusehen.

Eine Spannende Frage ist, ob die Notenbanken alle (eigen)nützlichen Idioten retten (können), wenn es ganz unverhofft dazu käme, daß diese sich mit echten Werten eindecken müssen, um ihre Verpflichtungen erfüllen zu können, die sie im Börsencasino eingegangen sind. Wenn dann nicht genug „echte Ware“, z.B. Gold und Silber, vorhanden ist um die Verpflichtungen aus Millionen Tonnen Papierfetzen (Derivaten) in echte Ware einzulösen, ist der finanzwirtschaftliche Super-GAU perfekt.

Die Geldsparer haben definitiv nichts zu lachen. Denn die Zinsen müssen im Interesse der Schuldner langfristig niedrig bleiben, real sogar negativ. Die Notenbanken werden deshalb an ihrem sozial und politisch desaströsen Kurs festhalten; den Geldwert vernichten, Sparer enteignen und skrupelloses Schuldenmachen alimentieren. Damit werden sie weltweit auch die Wirtschaftskraft unterhöhlen und eine Weltwirtschaftskrise herbeiführen. Der Crash ist unvermeidlich, denn er ist die einzige noch mögliche „Lösung“ der Banken- und Staatsschuldenkrise, die inzwischen ein Raubzug der Bankster auf Kosten der großen Mehrheit fleißiger und solide wirtschaftender Menschen geworden ist.

Über die Zeit danach sollte jetzt schon nachgedacht werden. Denn sie wird politisch heikel werden – um es einmal sehr sanft und zurückhatend auszudrücken. Will man aus der unvermeidlichen Katastrophe lernen, wenn man schon unfähig war, sie zu verhidern? Wenn ja, was will man lernen? Sollen menschliche Gesellschaften weiterhin Ausbeutungsysteme sein, in denen viele zum Nutzen weniger arbeiten, vielleicht ein Sklavenstaat? Oder läutert sich das Menschentier und nutzt die Chance, neu anfangen zu müssen, im Interesse gesellschaftlichen Fortschritts?

Vor einigen Jahren ist im eVerlag READ eine kleine Studie erschienen, die dazu eine grundlegende Anregung vorstellt. Die mit Zahlen unterlegte Abhandlung trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, eBook ePub), je 9,95 Euro. Die Studie ist beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder guten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.

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09.06.2017 08:53

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