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LEWO Unternehmensgruppe über die Diskussion zur Immobilienblase in Deutschland

„Die Experten in Deutschland sind sich seit Jahre uneins über die Frage: Stehen wir vor einer Immobilienblase in Deutschland oder sind die Preiszuwächse lediglich eine Antwort auf die steigende Nachfrage bei überschaubarem Angebot“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig.
Fakt ist: Die Immobilienpreise in Deutschland kennen - zumindest in den gefragten Städten und Regionen - nur eine Entwicklung: nach oben. Und während die einen, wie beispielsweise die Bundesbank, von Überbewertungen spricht, gehen andere, wie die Postbank, von weiter steigenden Preisen aus. „Beides schließt sich indes nicht aus“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus.

Abkoppelung der Kaufpreise von den Mieten
„Vielleicht sollten uns zunächst einmal anschauen, welche Gründe eigentlich zum Platzen von sogenannten Immobilienblasen führten“, fragt sich Stephan Praus. Ein Indikator einer Immobilienblase ist zunächst einmal die Frage, ob Kaufpreise und Mieten eigentlich noch im Zusammenhang stehen? Hier kommt das Online-Portal Immowelt laut einer aktuellen Studie zu einem eindeutigen Ergebnis: Selbst in den reichsten Landkreisen der Bundesrepublik, beispielsweise in München, können die hohen Kaufkraftniveaus nicht mehr mit den Mietpreisen mithalten. Für die Untersuchung verglichen die Experten von Immowelt die Nettokaltmieten in den zehn reichsten Stadt- und Landkreisen Deutschlands (2017) mit ihrer durchschnittlichen Kaufkraft pro Kopf. Vergleicht man München mit anderen europäischen Städten, trifft dies unter anderem aber auch für Zürich, Paris, Genf und Kopenhagen (den teuersten europäischen Städten) nicht zu. Deutschland findet in der Liste der teuersten Städte der Welt, laut einer Untersuchung von „The Economist 2017“, faktisch überhaupt nicht statt. „Für sich genommen, greift dieses Argument also nicht“, so Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.

Höhe der Finanzierungen
„Ein weiterer Indikator ist daher die Frage, in welchem Umfang Immobilienkäufe finanziert werden und wie hoch das Gesamtfinanzierungsvolumen von Immobilien eigentlich ist“, ergänzt der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Dahinter steht die Vermutung, dass viele Immobilienkäufe auf Pump vornehmen, um vom Hype zu profitieren. Findet diese Rally ein unerwartetes Ende, fallen die Immobilienpreise in sich zusammen und landen wieder auf einem normalen Niveau. „Was dies anbelangt, bestehen jedoch derzeit keinerlei Tendenzen zur Überfinanzierung. Im Gegenteil: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat sich erst vergangenes Jahr eine Einflussmöglichkeit bei zu hohen Kreditvergaben einräumen lassen und sieht - bislang jedenfalls - keinerlei Gründe, einzugreifen“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus.

Beispiel München
„Vielleicht können wir die Diskussion am Beispiel München festmachen“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Nach Einschätzung der Bundesbank sind die Preise dort etwa um 35 Prozent überzogen. Wohnungs- und Hausbesitzern drohten in der bayerischen Landeshauptstadt hohe Preisrückschläge. Eine aktuelle Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Auftrag der Postbank kommt hingegen zu einem anderen Ergebnis: München, Deutschlands teuerster Wohnstandort, dürfte in den nächsten zwölf Jahren mit durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr weiterhin am stärksten steigen. Schon jetzt wirkt München für alle angrenzenden Städte und Gemeinden als Preistreiber. „Die Menschen ziehen also beispielweise nach Augsburg und fahren mit dem ICE nach München, weil sie sich München nicht mehr leisten können. Dies ist nicht das Ergebnis von Spekulationen, sondern das von Angebot und Nachfrage und des massiven Zuzugs“, weiß Stephan Prauss, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar: Laut dem Demografiebericht der Stadt München ist die Bevölkerung alleine seit der letzten Bevölkerungsprognose 2013 um rund 30.000 Bürger pro Jahr gestiegen. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit Haupt- oder Nebenwohnsitz wird danach in München voraussichtlich Ende 2022 die 1,7-Millionengrenze überschreiten, bis Ende 2030 auf 1,8 Millionen ansteigen und 2035 dann bei 1,854 Millionen liegen. Gegenüber 2015 sei dies ein Wachstum von 16,4 Prozent bis 2030 und von 19,3 Prozent bis 2035. „Nach zu befürchtenden Preisrückschläge, zumal vor dem Hintergrund stagnierender Neubauten“, klingt dies nun wirklich nicht“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe abschließend.


Weitere Informationen unter: http://www.lewo.de

04.04.2018 15:16

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Internet: http://www.lewo.de

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