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LEWO Unternehmensgruppe über die stagnierenden Genehmigungszahlen im Wohnungsbau

Leipzig, 11.01.2018. „Im vergangenen Jahr wurden in den bislang statistisch veröffentlichten ersten neun Monaten deutlich weniger Wohnungen genehmigt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das ist eine Entwicklung, die nicht nur Fachleute mit Besorgnis sehen, denn damit einher geht auch eine sinkende Zahl an Fertigstellungen von Wohnungen hierzulande“, erklärt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. Danach gab es laut statistischem Bundesamt in Wiesbaden 20.000 Baubewilligungen weniger als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Rückläufig waren insbesondere die Zahlen für Einfamilienhäuser, sie sanken um 5,7 Prozent. Es werden also weiterhin zu wenig Wohnungen und Häuser an den gefragten Standorten, beispielsweise den Big-7-Städten, zunehmend aber auch in deren Umland, erstellt.

Rückgang besonders bei Wohnheimen
Bei der Zahl der Wohnungen in Wohnheimen – im überwiegenden Teil Flüchtlingsunterkünfte - gingen die Genehmigungen sogar um 40,9 Prozent zurück. „Dies kann natürlich damit begründet werden, da auch die Zahl der in Deutschland Hilfesuchenden im gleichen Zeitraum deutlich gesunken ist“, erklärt der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Gleichzeitig stagnierte allerdings auch die Zahl der Wohnheime für Studenten - und das, obwohl die Universitätsstädte unter extremen Preissteigerungen im Immobilienmarkt leiden. Studenten müssen heute nie dagewesene Mieten zahlen – und das nicht nur an den „Nobelstandorten“ sondern auch in der Peripherie. Lediglich Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wurden mit 0,9 Prozent mehr bewilligt als in 2016. „Dies spricht für eine Nachfrageverschiebung, ist aber dennoch keine ausreichende Entwicklung, die sich am Bedarf orientiert“, so LEWO-Geschäftsführer Praus.

Fehlende Umsetzung
„Laut Zahlen der Förderbank KfW wurden dabei in den letzten Jahren rund 600.000 Zusagen für Wohnungsneubauten erteilt. Genug eigentlich, um ausreichend Wohnungen zu erstellen. „Allerdings wurden diese Zusagen längst nicht im vollen Umfang erfüllt“, meint LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus. Es entstand ein Überhang, der vornehmlich zwei Gründe hat: Zum einen sind derzeit viele Baufirmen und Handwerker an den Grenzen der Auslastung. Soll heißen: es können nicht ausreichend Aufträge umgesetzt werden. „Zum anderen holen aber auch gerade in Großstädten viele Investoren Baugenehmigungen ein und sitzen diese regelrecht aus“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Der Vorratskauf von Baugenehmigungen hat dabei durchaus rationale Ansätze: Die Investoren warten schlicht darauf, dass die Mieten weiter steigen und damit die Immobilienpreise.

Hemmnis Bürokratie
Schließlich sorgt ein weiterer Aspekt für fehlende Neubauten in Deutschland. Es ist ein altbekanntes Thema.

Denn auch übertriebene Bauvorschriften und ein hohes Maß an Bürokratie verhindern, dass Bauvorhaben zügig umgesetzt werden. Lang schon kritisiert dies der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft, GDW. So fordert GDW-Präsident Axel Gedaschko insbesondere eine konsequente Prüfung der mehr als 20.000 Bauvorschriften und Anforderungen. Dr. Andreas Mattner, der Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss sieht die Vielzahl von Bauvorschriften ebenfalls kritisch: „1990 gab es in Deutschland rund 5.000 Bauvorschriften, heute sind es über 20.000. Wenn wir das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen pro Jahr wirklich und ernsthaft verfolgen wollen, müssen wir diesen Bürokratiewahnsinn stoppen und das bestehende Umfeld vereinfachen.“ Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe bleibt dabei optimistisch: „Zunächst einmal müssen wir das Ergebnis der Verhandlungen zur großen Koalition abwarten. Dann werden die Verbände ihre Chance ergreifen, Änderungen vorzunehmen. Allen Parteien ist klar, dass sich am Mietwohnungsbau etwas ändern muss. Bleibt abzuwarten, welche Schritte eingeleitet werden.“

11.01.2018 14:15

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