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Laderma Berlin revolutioniert die Tattooentfernung: Schnell, sanft, alle Farben ohne Narben

Innovative Technologie des PicoSure lässt unerwünschte Tattoos verschwinden Berlin, im Oktober 2016: Laderma, Zentrum für Schönheit und Ästhetik und Anbieter von Laserbehandlungen in ganz Deutschland sowie Wien, bietet den innovativen Pikosekundenlaser PicoSure für eine schnelle, sanfte sowie narbenfreie Tattooentfernung an. Das Besondere: Mit dem PicoSure können nun auch farbige Tattoos behandelt werden, da die sogenannten „Pressure Waves™“ selbst grüne oder blaue Tattoo-Tinte entfernen.
In diesem Interview klärt Dr. Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie sowie Gründer und ärztlicher Leiter der S-thetic Gruppe – zu der Laderma gehört – alle wichtigen Fragen rund um die revolutionäre Technologie.

Der Wunsch, das einst geliebte Tattoo wieder vergessen zu machen, ist manchmal groß. Doch Schmerzen und Zeitaufwand, die eine Laser-Tattooentfernung mit sich bringen können, schrecken ab. Eine weitere Herausforderung: Farbige Tätowierungen – besonders Blau- und Grüntöne wie auch Gelb, Orange und Rot – bringen die meisten Lasergeräte an ihre Grenzen.

Aber wer wünscht sich nicht, dass die „Jugendsünde“ schnell, sanft und ohne Narben wieder entfernt wird? Und am besten noch alle Farben.


Laderma: Was hat es mit dem Pikosekunden-Laser PicoSure auf sich?

Dr. med. Afschin Fatemi: Der Pikosekunden-Laser PicoSure vom Hersteller CynoSure ist ein Alexandrit-Laser, der ultrakurze Energieimpulse von der Dauer einer Billionstel Sekunde in die Haut abgibt und so neben einem thermischen auch einen photomechanischen Effekt bewirkt. Dadurch eignet er sich besonders für ästhetische Behandlungen wie etwa die Laser-Tattooentfernung. Die unglaubliche Schnelligkeit und Präzision des Lasers – seine Pulsbreite beträgt nur etwa ein Hundertstel der eines Nanosekundenlasers – ermöglicht die Entfernung aller Farben, und das schneller, schonender und effektiver.

Dr. med. Afschin Fatemi, Dermatologe und Gründer der S-thetic Gruppe © s-thetic.de

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Laderma: Was unterscheidet den PicoSure von den bisherigen Lasern?

Dr. med. Fatemi: Kurz gesagt: seine Schnelligkeit, seine Präzision und der einzigartige photomechanische Effekt. Die ultrakurzen Laserstrahlen erhitzen die Farbpigmente in der Haut nicht nur, sondern es wird auch ein photomechanischer Effekt ausgelöst, die sogenannten PessureWaves™. Diese Stoßwellen „zersprengen“ die Farbpigmente in winzig kleine Partikel. Diese Partikelchen sind viel feiner als bisher bei Laserbehandlungen üblich und können so leichter und schneller vom körpereigenen Lymphsystem abgebaut werden. Die Ergebnisse sieht man früher.

Grüne oder blaue Tinte, aber auch Gelb- und Rottöne haben viele der bisherigen Lasergeräte schnell an ihre Grenze gebracht. Durch die Kombination der Wellenlängen von 755 und 532 Nanometern kann der PicoSure nun alle Tattoofarben entfernen. Sogar unprofessionell gestochene oder bereits erfolglos behandelte Tätowierungen verblassen.

Dabei wird nur das Tattoo behandelt, das umliegende Hautgewebe bleibt unberührt. Das hat auch den Vorteil, dass kein Negativ-Abdruck des alten Tattoos, das sogenannte „Ghost“, zurückbleibt. Der körpereigene Hautfarbstoff, das Melanin, reagiert nicht auf die Stoßwellen.


Laderma: Wie erklärt sich, dass diese Laser-Technologie schneller und effektiver arbeitet?

Dr. med. Fatemi: Durch das Zusammenspiel von thermischer und photomechanischer Wirkung. Die eintätowierten Farbpigmente werden durch diese Kombination viel feiner zersprengt. Man kann es sich bildlich etwa so vorstellen: „Zerschießen“ bisherige Tattooentfernungs-Laser die Pigmente in die Größe von Kieselsteinen, „zersprengt“ der PicoSure sie in feinen Sand. Partikel können schneller vom Körper abtransportiert werden, so dass die Tätowierung schneller verblasst.


Laderma: Wie viele Behandlungen braucht es, bis das Tattoo komplett verschwunden ist?

Dr. med. Fatemi: Es ist natürlich schwer vorauszusagen, wie viele Behandlungen nötig sind – vor allem, wenn man das Tattoo und die Fähigkeit des Körpers, auf den Entfernungsvorgang zu reagieren kennt. Der Erfolg einer Tattooentfernung wird durch die Tiefe des gestochenen Motivs wie auch durch sein Alter beeinflusst: Je tiefer die Farbe in die Hautschichten gestochen ist, desto länger dauert es. Das Gleiche gilt, wenn es älter ist und genügend Zeit hatte, sich zu verkapseln. Wissenschaftliche Studien belegen ebenso wie unsere Beobachtungen, dass man weniger Behandlungssitzungen braucht als mit den bisherigen Lasergeräten.


Laderma: Eine Laser-Tattooentfernung wird oft als schmerzhaft empfunden. Ist das beim PicoSure anders?

Dr. med. Fatemi: Natürlich ist das Empfinden von Schmerzen etwas sehr Individuelles. Da der gesetzte Energieimpuls aber so ultrakurz ist und beim PicoSure nicht nur mit Wärmeentwicklung unter der Haut gearbeitet wird, wird die Behandlung als deutlich schmerzärmer bis schmerzfrei empfunden. Manche Patienten vergleichen es mit einem Gummiband, das gegen die Haut schnellt, andere mit einem sehr kurzen, feinen Nadelstich.


Laderma: Gibt es Nebenwirkungen bei einer Laser-Tattooentfernung?

Dr. med. Fatemi: Es ist völlig normal, dass die Haut nach einer Laser-Tattooentfernung gerötet ist. Diese Rötung verschwindet meist nach kurzer Zeit schnell wieder. Wir haben beim PicoSure beobachtet, dass mit der neuen Technologie Rötungen sehr viel seltener auftreten als bei anderen Lasergeräten.


Laderma: Kurz zusammengefasst: Was sind die Vorteile der neuen Technologie des PicoSure?

Dr. med. Fatemi: Der PicoSure kann alle farbigen Tattoos entfernen – das ist besonders vorteilhaft. Das Gerät ermöglicht eine schnellere Tattooentfernung, das heißt es werden meist weniger Behandlungen gebraucht und die Behandlung wird als sanfter und hautschonender empfunden.

http://www.laderma.net/berlin/tatto....ung/tattooentfernung.html

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Dr. med. Afschin Fatemi, Dermatologe und Gründer der S-thetic Gruppe © s-thetic.de
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13.10.2016 11:22

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Laderma, Zentrum für Schönheit und Ästhetik GmbH & Co.KG

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