Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Finanzen & Versicherungen

MIG Fonds – Fragen der Anleger häufen sich

CLLB Rechtsanwälte bereiten Schadensersatzverfahren vor

München, 08.02.2016 – Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB meldet, vermehren sich in letzter Zeit die Anfragen von Anleger von verschiedenen MIG Fonds. Die Anleger beklagen dabei, dass sie sich von ihren jeweiligen Anlageberatern nicht richtig über die Risiken der jeweiligen MIG Fonds aufgeklärt fühlen. So trägt z.B. ein Anleger des MIG Fond 3 vor, der sich zwischenzeitlich in Liquidation befindet, dass er von seinem Berater nicht auf die Risiken des Fonds, insbesondere das Totalverlustrisiko sowie die Weichkostenquote von über 20 % hingewiesen worden war. Ferner hatte ihm der Berater nicht mitgeteilt, dass der MIG Fonds 2 schon im Jahr 2005 vom Finanztest der Stiftung Warentest auf die Warnliste Grauer Kapitalmarkt gesetzt worden war.

Bei den MIG Fonds (zwischenzeitlich gibt es die MIG Fonds 1 bis 15) handelt es sich um Venture-Capital Fonds. Die MIG Fonds 1 und 3 befinden sich zwischenzeitlich in Liquidation. Der Vertrieb der Fonds erfolgte über die HMW Innovations AG, die Anlegerbetreuung wird von der FinTex Consulting GmbH durchgeführt. Die MIG Fonds eignen sich primär für Anleger mit hoher Risikobereitschaft. Zur Altersvorsorge sind die Fonds in der Regel ungeeignet

CLLB Rechtsanwälte empfehlen daher Anlegern der MIG Fonds, die sich schlecht beraten fühlen, sich an eine spezialisierte Kanzlei zu wenden, die sie hinsichtlich der möglichen Optionen zur Durchsetzung ihrer Ansprüche im Zusammenhang mit den MIG Fonds berät. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haben Anlageberater erhebliche Informations- und Aufklärungspflichten. So haben diese den Anleger „anleger- und objektgerecht“ zu beraten.

Im Rahmen der anlegergerechten Beratung darf dabei z.B. gegenüber einem konservativen Anleger ohne Fachwissen nur eine Anlage empfohlen werden, bei der Risiken weitgehend ausgeschlossen sind. Im Rahmen der objektgerechten Beratung muss der Anleger ausführlich und verständlich über die bestehenden Risiken aufgeklärt werden. Kommen die Berater dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, bestehen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich Schadensersatzansprüche. In diesem Fall können die betroffenen Anleger nicht nur die Rückabwicklung ihrer Anlage und Auszahlung ihres Anlagebetrages geltend machen, sondern darüber hinaus auch noch die Zinsen für eine ansonsten getätigte Alternativanlage beanspruchen.

09.02.2016 11:25

Das könnte auch Sie interessieren:

MIG Fonds:

Portfoliounternehmen der MIG Fonds bringt erstes Produkt an ...
Das Deutsche Unternehmen BioNTech hat sein erstes Produkt an den Markt gebracht. Der diagnostische Test MammaTyper erkennt verschiedene Typen von Brustkrebstumoren und verbessert die Chancen der Behandlung. Der Test kann bei allen Patientinnen...

Frisches Kapital für Forschung – MIG Fonds erhöht Beteiligun...
Das MIG Fonds-Portfoliounternehmen Affiris erhält eine Finanzspritze in Höhe von zehn Millionen Euro. Die Kapitalerhöhung wird zu gleichen Teilen vom Family Office der Familie Strüngmann und den MIG Fonds gezeichnet. Affiris verwendet das Kapital,...

Anleger:

LEWO Unternehmensgruppe: Denkmalschutz als Altersvorsorge
Objektmangel macht B- und C-Lagen für Denkmalschutz attraktiver Leipzig, 04.05.2017. Denkmalschutzimmobilien in guten A-Lagen waren vor dem großen Immobilienboom äußerst beliebt und rare Schätze. Viele Objekte wurden dabei gezielt zur...

Takestor AG, was CLLB Rechtsanwälte raten
CLLB Rechtsanwälte vertritt Anleger der Takestor AG i. I. (vormals Akestor AG, Balz Immobilien AG) gegenüber dem Insolvenzverwalter Tim Schneider. Anleger wurden seitens des Insolvenzverwalters zwischenzeitlich aufgefordert, nach Behauptung des...

Life Trust Sieben – günstige Lösung für die Anleger möglich
Viele Anleger der Life Trust Sieben GmbH & Co. KG sind verunsichert, da sie von der Life Trust Sieben Mahnbescheide über angeblich noch offene Raten zugeschickt bekommen haben - oder noch schlimmer - bereits von der Life Trust Sieben verklagt...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


CLLB Rechtsanwälte

CLLB Rechtsanwälte
RA Alexander Kainz
Liebigstrasse 21, 80538 München
Fon: 089/552 999 50
Fax: 089/552 999 90
Mail:

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info