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Menschentiere werdet endlich zu Menschen

Die Probleme, die kurzsichtige Politik weltweit in den letzten 30 Jahren geschaffen hat, haben die Welt in einen weit instabileren Zustand gebracht, als es die Eroberungspolitik Hitler-Deutschlands vermochte.
Glaubenskriege, Wirtschaftsimperialismus, sozialer Verfall auch in den wohlhabendsten Staaten, sich ausbreitender Terrorismus, und die weltweite Herrschaft des Geldes.

Die jüngst entdeckten Briefkastenfirmen zahlreicher Angehöriger der „Eliten“ vieler Nationen überraschen allenfalls die große Mehrheit der Uninformierten und Gleichgültigen. Wer mit scharfem Blick verfolgt, was in der Welt vorgeht, wundert sich nur, warum die verantwortlichen Politiker bisher noch nichts gegen solche Machenschaften unternommen haben. Niemand braucht eine Briefkastenfirma, um mit anständigen Mitmenschen anständige Geschäfte zu machen.

Es ist für den aufmerksamen Beobachter keine Überraschung, daß die Weltherrschaft des Geldes ihren barbarischen Ausdruck nicht allein in der Freiheit des Bankstertums findet, die wirtschaftlichen Grundlagen der Menschheit zu vernichten.

Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer, ISBN 978-3-943788-18-1, eBook [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook [ePub], je 9,95 Euro

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Die Notenbanken der USA, der Europäischen Union und Japans subventionieren seit vielen Jahren mit Billionen frisch gedruckten Dollars, Euros und Yens das Versagen der Politiker und die skrupellose Spekulation. Die große Mehrheit der Menschen wird mit realen Negativzinsen enteignet, immer mehr müssen sich mit prekären Arbeitsverhältnisse begnügen, viele finden gar keine Arbeit mehr, und im Alter erwarten sie Hungerrenten. Alles das nur, damit die Raffkes und ihre nützlichen Idioten noch mehr abkassieren können.

Aber die Bankster und ihre Helfer sind natürlich nicht die einzigen Schinder der Menschheit. Gut ist im Zeitalter des Beutekapitalismus, was denen nützt, die Macht und Geld haben. Alles andere wird so gut es nur geht ausgenutzt oder zertrampelt. Dabei geht die zivilisierte Welt unvermeidlich den sprichwörtlichen Bach hinunter. Wer will, kann sie dabei beobachten und sich über die dummen Menschentiere wundern.

Als „untrügliches Verfallszeichen einer Gesellschaft“ betrachtet Prof. Querulix „wenn Nützlichkeitsdenken die Moral dominiert.“ Die Wirtschaftslobby und ihre nützlichen Idioten scheinen ja tatsächlich überzeugt, daß Menschen gerecht nach ihrer wirtschaftlichen Produktivität bezahlt werden sollten. Abgesehen davon, daß bisher noch niemand die wirtschaftliche Produktivität von Menschen überzeugend berechnet hat – zum Beispiel die von Geschäftsführern oder AG-Vorständen, von denen gar nicht so wenige ihre Unternehmen durch unternehmerisches Unvermögen oder kriminelles Handeln geschädigt oder gar vollkommen ruiniert haben – zeugt es von weit fortgeschrittener moralischer Debilität, Menschen als Produktionsmittel zu betrachten.

Sollte sich die moralische Insuffizienz noch weiter verbreiten, müssen wir wohl tatsächlich mit Prof. Querulix befürchten: „Wenn die Menschheit nicht innerhalb der nächsten Generation im Blut ersaufen soll, muß das Menschentier endlich den entscheidenden Schritt zum Menschen schaffen, indem er ihn als Zweck und nicht als Mittel allen Handelns achtet.“

Das Bewußtsein, daß die Menschheit auf einem gefährlichen Weg wandelt, weil sie sich mehrheitlich noch lange nicht genügend von ihren tierischen Vorfahren emanzipiert hat, ist wohl mindestens an die dreitausend Jahre alt, wahrscheinlich noch viel älter. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls die überlieferten Äußerungen zahlreicher Geistesgrößen der Vergangenheit. Nicht mehr als rund zweieinhalb Prozent unserer Gene trennen uns heute von unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen. Und das nach sechseinhalb Millionen Jahren Evolution. Kein Wunder deshalb, daß wir einander im Sozialverhalten sehr ähnlich sind. Weit fortgeschritten sind im Laufe der Jahrhunderttausende nur die Werkzeuge, mit denen sich das Menschentier die Natur und Seinesgleichen verfügbar gemacht hat.

Jetzt ist das Menschentier dabei, seiner Art mit diesen Werkzeugen das Leben schwer zu machen, die Schwachen auszubeuten, zu versklaven oder umzubringen, sei es sanft und auf gesetzlicher Grundlage oder durch brutale Unterdrückung und Mord. Aber „Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären“, meinte der Athener Historiker Thukydides (454- ca. 396 v.Chr.).

Unter den großen Industrieländern sind die USA vermutlich schon am weitesten auf dem Weg in den sozialen Verfall voran gekommen.

Man muß nicht gleich die Welt retten wollen, um der fatalen Entwicklung wenigstens im eigenen Machtbereich Einhalt zu gebieten. Die Mehrheit unserer scheinchristlichen und pseudosozialen Politiker ist aber entweder blind für die offen zutage liegende verheerende Entwicklung, oder sie hat einfach kein Interesse daran, ihrer Verantwortung für das Schicksal unseres Staates und seiner Bevölkerung nachzukommen. Die Bürger können dem Versäumnis nur abhelfen, wenn sie von ihrem Wahlrecht klugen Gebrauch machen – und wenn sich bessere Politiker zur Wahl anbieten.

In den kommenden Jahrzehnten wird die Menschheit allein damit beschäftigt sein, ihr Überleben zu sichern, die einen das nackte, andere ein menschenwürdiges Überleben. Der Kampf darum wird zu großen Teilen Krieg sein. Da, wo die Zivilisation noch eine Chance hat, geht es um ihre Stärkung durch Sicherung bzw. Wiederherstellung des sozialen Friedens. Auch die deutsche Regierung steht in dieser Beziehung vor großen Herausforderungen. Denn sie muß die Armut in unserem Lande beseitigen.

Beamte sind hinsichtlich ihres Alterseinkommens in Deutschland privilegiert, Politiker noch viel mehr. Auch für die Beschäftigten bei Rundfunk und Fernsehen sind praktisch über die „Gebühr“ genannte Steuer, die von jedem Haushalt bzw. für jedes potentielle Empfangsgerät zu zahlen ist, sogar die teilweise recht üppigen Einkommen und Altersversorgungen abgesichert. Nur die große Mehrheit derer, die für alles dies und noch viel mehr bezahlt und dabei selbst immer mehr in Bedrängnis kommt, muß sich mit ungesicherten Einkommensverhältnissen abfinden. Das ist weder gerecht noch gibt es dafür einen vernünftigen Grund und im Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft (sowie auch der wirtschaftlichen Stabilität unseres Landes) ist es auch nicht klug.

Das Mindeste ist deshalb, alle Deutschen wenigstens für die Fälle von Arbeitslosigkeit, Krankheit und im Alter so abzusichern, daß sie, ohne bei diversen Ämtern „betteln“ müssen, über ein zur angemessenen Teilnehme am sozial-kulturellen Leben ausreichendes Einkommen verfügen.

Daß Menschen mit gutem Willen ohne weiteres viel mehr für eine gerechte Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger am gemeinsam erarbeiteten Volkseinkommen tun könnten, zeigt eine vor einigen Jahren herausgekommene Studie. Ihr Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft.“ Die Studie (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook [ePub]) ist für 9,95 Euro beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) und in allen gut sortierten (Internet.)Buchhandlungen erhältlich.

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05.04.2016 09:06

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