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Mit Auto-Hightech Fußböden optimieren /HAPPICH startet eigene Produktionsanlage für Schwerschichtfolien in der Tschechischen Republik

Wuppertal, Nýr̆any (CZE) November 2016. Seit über 25 Jahren entwickelt und beliefert HAPPICH die Automobilindustrie mit Hightech-Produkten für den Schallschutz.
Eines dieser Produkte ist insbesondere die
HAPPICH-Schwerschichtfolie, die auch insgesamt wachsende Bedeutung bekommen hat. Denn das Know-how für dieses akustisch und thermisch hochwirksam dämmende Hightech-Produkt beginnt sich heute auch in anderen Industrien, etwa im Fußbodenbereich gewerblicher wie privater Immobilien, zu etablieren. Jetzt war es für den führenden Innenausstatter von Nutzfahrzeugen an der Zeit, nicht nur die Entwicklung und den Vertrieb, sondern auch die anspruchsvolle Produktion von Schwerschichtfolien selbst in die Hand zu nehmen und eine eigene Produktionsanlage zu bauen.

Vertraute Umgebung

So nahm die HAPPICH GmbH in diesem Jahr am vertriebstechnisch günstigen Europa-Standort, in Nýr̆any (bei Pilsen) in der Tschechischen Republik, seine neue Produktionsstätte mit einer der modernsten Extrusionsanlagen in Betrieb – und das in vertrauter Umgebung: Ganz in der Nähe kann HAPPICH bereits auf langjährig bewährte Strukturen zurückgreifen, denn im nur 30 Kilometer entfernten Bor befinden sich seit vielen Jahren das Zentrallager von HAPPICH sowie ein Vertriebsbüro, das die Kunden in der Tschechischen Republik, in der Slowakei und weiteren Balkanländern bedient.

Vollautomatisches Anlagenkonzept

„Dies ist die erste Schwerschichtanlage, die wir nach unseren eigenen Vorstellungen und Erfahrungen haben bauen lassen und selbst fahren.“, sagt Marc Pelzer, Geschäftsführender Gesellschafter der
HAPPICH GmbH. „Sie ist nach einem vollautomatisierten Anlagenkonzept konstruiert und verfügt über ausreichende Kapazität sowie - durch schnelle Umstellbarkeit der Rezepturen - auch über genügend Flexibilität, um nahezu jeden Kundenwunsch innerhalb kürzester Zeit zu realisieren.“ Der europaweite Vertrieb von Nýr̆any aus ist angelaufen, erste Lieferungen nach China sind bereits erfolgt.

Extrusionsbreite bis 2000 Millimeter

Die komplett neue Produktionsstätte findet auf einer Fläche von 120 mal 36 Metern Platz. Die Extrusionsanlage kann Folien mit einer Produktionsbreite von bis zu 2000 Millimetern und einer Foliendicke von 0,5 bis 4 mm erstellen und hat eine Ausbringungsstärke von bis zu 3000 Kilogramm pro Stunde, was in etwa - je nach Material – bis 2000 m² pro Stunde entspricht. Alle Produkte können nicht nur in individuellen Maßen, Materialien und Farben, sondern beispielsweise auch ein- oder beidseitig kaschiert, individuell bedruckt und strukturiert hergestellt werden – inklusive Konfektion, Palletierung, Wicklung und vielem mehr.

3 Millionen Euro

Die Kosten allein für die neue Produktionsanlage – ohne Werkzeuge und Peripherie – von drei Millionen Euro sieht Marc Pelzer aus mehreren Gründen gut angelegt. Mit Blick auf steigende Energiepreise gehören beispielsweise die hier hergestellten thermisch besonders wirksamen Schwerschichtfolien zur ersten Wahl. Sie können zum Beispiel im Baubereich als Unterlage unter Parkett und Holz, Laminat und auch unter Keramik- und Steinböden verlegt, enorm viel Energie einsparen: Ihr Wärmewiderstand ist so gering, dass die Wärme von Fußbodenheizungen leichter durchgeleitet wird und Räume nicht nur schneller warm werden sondern es auch länger bleiben. Nachweislich ist so ein ganzes Drittel der Wärmepumpen-Energie einzusparen. Übrigens können sich die Schwerfolien auch in Punkto Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sehen lassen: Ihr mineralisches Material ist zu 100 Prozent recyclebar und nahezu CO2-neutral.


486 Wörter • 3.661 Zeichen (inkl. Leerzeichen
Abdruck erwünscht • Belegexemplar erbeten

15.11.2016 16:25

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