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Mit Djoser nach Peru und Bolivien

Köln, 4. August 2011. Sie bauten Sonnentempel und Wasserkanäle, verständigten sich durch Meldeläufer und Knotenschnüre, schwelgten in

Gold, und manche ihrer Herrscher hüllten sich in Mäntel aus
Fledermausflügeln -- die Inka gehören zu den bizarrsten untergegangenen
Völkern. Wer sich für ihre Welt und die ihrer Nachfahren begeistert,
kommt an zwei Ländern unmöglich vorbei: Peru und Bolivien. Der
Veranstalter Djoser macht sie zum Gegenstand einer 27-tägigen Reise.

Am Anfang steht jedoch das Erbe der spanischen Inka-Bezwinger im
Vordergrund: Die Altstadt der ersten Station Lima strotzt vor wuchtigen
Kirchen, Klöstern und Palästen aus der Kolonialzeit. Heute ist die
Hauptstadt Perus mit ihren sieben Millionen Einwohnern 15-mal größer als
zu ihrer Blüte im 17. Jahrhundert und ein schillernder Spiegel eines
Landes im Aufbruch. Nach einem Tag und einer Nacht in Lima geht es per
Flugzeug nach Santa Cruz, der größten Stadt Boliviens am Rand des
Amazonasgebiets. Von hier aus führt ein optionaler Ausflug zur
Inka-Stätte El Fuerte, wo die größten Steingravuren der Welt zu finden
sind. Die Spuren im Fels wirken so geheimnisvoll, dass sie der Autor
Erich von Däniken für Ufo-Landeplätze hält.

Ebenso mit dem Flugzeug geht es tags darauf weiter nach Sucre, der für
viele schönsten Stadt Boliviens. Das Weltkulturerbe der Unesco mit
seinen weiß getünchten Häusern und prächtigen Museen ist auch der
Ausgangspunkt für eine Tour zum Textilmarkt von Tarabuco, an dessen
farbtrunkenen Inka-Trachten man sich gar nicht sattsehen kann. Eine
Nacht später startet der Bus nach Potosí. Kaum eine Großstadt der Welt
liegt höher als diese Metropole auf 4070 Meter über dem Meer. Sie wird
dominiert vom Cerro Rico, dem "reichen Hügel", der einst voller Silber
war und von Stollen durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse. Dass er
Potosí einmal zu einer der reichsten Städte der Welt machte, kann man
sich kaum vorstellen, wenn man mit den bitterarmen indianischen
Minenarbeitern eine Exkursion ins Berginnere unternimmt.

Sechs weitere Stunden Busfahrt durch eine berauschende Wüstengegend
trennen Potosí von einer der mystischsten Landschaften ganz Südamerikas
-- dem Salar de Uyuni. Der größte Salzsee der Erde ist elfmal so groß
wie die Insel Rügen und breitet sich unter einem tintenblauen
Weltraumhimmel aus wie ein gigantisches Geheimnis. Aus ihm ragen Inseln
wie die Isla Incahuasi, auf der 1000 Jahre alte Kakteen wachsen. Während
der Fahrt über die grell-weiße Fläche sieht man immer wieder
Aymara-Indianer im gleißenden Licht Salzblöcke aus dem Salar hacken. Und
als ob das alles nicht reichte, franst er an seinen Rändern aus in eine
Landschaft, die mit ihren Schichtvulkanen und rätselhaft geformten
Gesteinsbrocken nicht minder surreal wirkt.

Die nächste Station ist Boliviens Metropole La Paz, wo die Gruppe drei
Nächte bleibt. Museen, Kirchen und Paläste kontrastieren hier mit
indianischen Märkten wie dem Hexenmarkt, auf dem man vom Glück


bringenden Lamafötus bis zu den Utensilien für schwarze Messen alles
kaufen kann. Von La Paz aus können unter anderem fakultativ die Ruinen
von Tiahuanacu besucht oder die Besteigung des 5300 Meter hohen
Chacaltaya in Angriff genommen werden. Via Puerto Perez führt die Reise
weiter zum Titicacasee, wo auf der berühmten Sonneninsel übernachtet
wird und viele Inka-Ruinen Einblick in eine sagenhafte Kultur gewähren.

Über den Wallfahrtsort Copacabana geht es weiter ins peruanische Puno.
Hier starten Bootsausflüge zu den berühmten schwimmenden Inseln auf dem
größten See Südamerikas, der den Bodensee 15-mal in sich aufnehmen
könnte. Dann steht die alte Inka-Hauptstadt Cusco auf dem Programm --
mit zahllosen Relikten der Inka und grandiosen Kirchen, die oft auf
deren Fundamenten entstanden sind. Cusco ist die Basis für Ausflüge zu
den Ruinen von Machu Picchu und damit für den Höhepunkt jeder
Andenreise. Durch die Übernachtung im nahen Aguas Calientes bleibt den
Teilnehmern viel Zeit, diesen legendären Ort angemessen zu würdigen.
Wenn es am 26. Reisetag zurück nach Deutschland geht, wird seine Magie
noch lange nachwirken.

Djoser bietet diese Reise ab 2895 Euro an. Die nächsten Termine 2011
sind 3. September, der 1. und 29. Oktober sowie der 10. Dezember.
Informationen unter http://www.djoser.de .

05.08.2011 07:51

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