Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Finanzen & Versicherungen

Musterprozess auf Kostenerstattung einer Augenlaser-OP durch gesetzliche Krankenkasse

CLLB unterstützt Versicherten bei der Klärung der Frage nach Erstattungspflicht vor dem Sozialgericht

Berlin, 16.08.2017. Die Krankenkassen wehren sich hartnäckig, die Kosten von Augenlaser-Operationen zu übernehmen. Für Privatversicherte sind schon positive Urteile ergangen. CLLB führt gegenwärtig einen Musterprozess gegen eine Gesetzliche Krankenkasse.
Viele Versicherte sind davon betroffen: Sie leiden an einer Fehlsichtigkeit. Daher sind sie auf Hilfsmittel wie Brillen und Kontaktlinsen angewiesen. Die Betroffenen stehen oft vor dem Problem, dass sie diese Hilfsmittel mit der Zeit nicht mehr vertragen oder aus beruflichen Gründen nicht weiter einsetzen können. In diesem Fall greifen sie auf eine weitere Möglichkeit zurück: Sie lassen ihre Augen mittels eines Lasers behandeln.
Gemeinhin gilt dieser Eingriff als Heilbehandlung. Viele Krankenkassen weigerten sich nichtsdestotrotz in der Vergangenheit, die Kosten zu übernehmen. Der Bundesgerichtshof urteilte in einem solchen Fall bereits, dass eine Private Krankenkasse den Versicherten nicht die Übernahme der Kosten mit dem Hinweis verweigern darf, dass eine Operation aufgrund der Möglichkeit des Tragens einer Brille oder von Kontaktlinsen nicht notwendig sei. Daher dürfte für die Privaten Krankenversicherungen die Pflicht zur Kostenübernahme bestehen.
CLLB führt gegenwärtig einen Musterprozess wegen der Kosten einer Augenlaser-Operation gegen eine Gesetzliche Krankenkasse. Die Krankenkasse vertritt die Ansicht, dass eine Augenlaseroperation keine etablierte Heilbehandlung sei. Mit diesem Hinweis verweigert sie die Übernahme der Kosten. Jedoch dürfte es schwierig sein, diesen Standpunkt vor Gericht zu halten. Auch wenn sich die Gesetzlichen Krankenkassen gegen die Tatsache sträuben: In der Medizin werden Augenlaser-Operationen seit zwanzig Jahren als Heilbehandlung eingesetzt.
Betroffenen darf daher empfohlen werden, ihre Gesetzliche Krankenkasse nachdrückliche zur Übernahme der Kosten aufzufordern. Gegebenenfalls sollte die Hilfe eines Rechtsbeistandes in Anspruch genommen werden. Denn die Krankenkassen wehren sich oft pauschal gegen die Übernahme der Kosten. Hier kann die Durchsetzung der Kostenübernahme im Einzelfall schwierig sein. Die Verfolgung der Interessen durch eine auf diesen Fall spezialisierte Kanzlei ist in diesen Fällen erfolgversprechend.


CLLB vertritt seit langem die Interessen sowohl von gesetzlich- als auch privat Versicherten. Sollte ein Versicherter über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, so übernimmt diese oftmals die Kosten eines etwaigen Vorgehens. Für ihre Fragen steht Ihnen Rechtsanwalt Cocron gerne zur Verfügung.

17.08.2017 14:44

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

CLLB Rechtsanwälte Cocron:

VENTURE PLUS 4 FONDS – GERICHT VERURTEILT BERATER
München, 10.11.2017 – CLLB Rechtsanwälte erwirkt für Anleger der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG Urteil gegen Anlageberater auf Zahlung von Schadensersatz. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hat für zwei Mandanten, die jeweils eine Beteiligung an...

Initial Coin Offering (ICO) in Deutschland unmöglich?
Finanzaufsicht in Singapur erklärt den Rechtsrahmen für das Angebot digitaler Token in Singapur – CLLB Rechtsanwälte begleiten ICOs im In- und Ausland München, Berlin, 18.10.2017 Die Währungsbehörde in Singapur (MAS) erklärte im August 2017,...

Blockchain – was ist das? CLLB berät Unternehmen bei der Ei...
München, Berlin 31.07.2017 – CLLB erklärt die Grundlagen von Cryptocurrencies und Blockchain. Der Begriff „Blockchain“ und „Cryptocurrencies“ liegt in aller Munde. Gerade das Internet ist voller Meldungen rund um dieses spannende Thema....

Liebl:

MPC Indien 2 – Zahlreiche Beschwerden über falsche Anlageber...
CLLB Rechtsanwälte warnen, Verjährung könnte zum Jahresende drohen Berlin, 17.11.2017 – Zahlreiche Anleger sind über die Entwicklung des MPC Indien 2 enttäuscht. Es stellt sich Frage, ob sie ihr verlorenes Geld noch retten können. Helfen könnte...

POC- Personalkarussell dreht sich
Nach nur 6 Monaten verlässt der Restartmanager Thomas Ruf die POC schon wieder Berlin, 25.10.2017- Anleger sind verunsichert, da der von der neuen Geschäftsführung der POC eingesetzte Erdölexperte, der in Kanada das operative Geschäft leiten...

Mercedes Diesel: Wie stark ist Mercedes vom Abgasskandal bet...
Welche Rechte haben Fahrzeugeigentümer? Berlin, 14.07.2017– Die Medien berichten dieser Tage, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Daimler AG im Zusammenhang mit mutmaßlich illegalen Abschalteinrichtungen ermittelt und nunmehr in...

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ GmbH & Co. KG ist pleite –...
Berlin, 11.05.2017 – Der nächste geschlossene Schiffsfonds ist auf Grund gelaufen: Wie die auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte aus München und Berlin berichtet, ist beim Amtsgericht in Hamburg ein vorläufiges...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


CLLB Rechtsanwälte

CLLB Rechtsanwälte
RA Alexander Kainz
Liebigstrasse 21, 80538 München
Fon: 089/552 999 50
Fax: 089/552 999 90
Mail:

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info