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Nach der Bundestagswahl: Technische Bildung, Digitale Transformation und Arbeit 4.0 gehören auf die Agenda

Dorsten, 29. September 2017. Nach der Bundestagswahl richtet sich der Blick nach vorn: Unabhängig von der Parteien-Konstellation der zukünftigen Bundesregierung sieht der Service-Verband KVD e. V. wichtige Themen, die von der Regierung in den Fokus gerückt werden sollten.
Der KVD fokussiert sich dabei auf die Themen „Technische Bildung“, „Digitale Transformation“ und „Arbeit 4.0“. Immerhin sind Dienstleistungen für 70 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland verantwortlich, und fast 64 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Thema „Technische Bildung“: Neue Herausforderungen für Techniker und Manager im Service

Der Service-Techniker von heute braucht eine gute technische Bildung, um sich den veränderten Herausforderungen in der täglichen Berufspraxis stellen zu können. Themen wie Predictive Maintenance, Fernwartung und Anlagensteuerung über Apps sowie Virtual und Augmented Reality führen zu einem ganz anderen Anforderungsprofil an den Service-Techniker, als wir es aus der Zeit vor der Digitalisierung gekannt haben. Auch das Service-Management hat sich stark verändert – der KVD begleitet diese Entwicklung regelmäßig über seine Veranstaltungen und Publikationen. In beiden Fällen ist eine grundlegende Aus- und Weiterbildung unabdingbar.

Wichtig bleibt in diesem Zusammenhang aber die Nachwuchsförderung. Sie ist eine wichtige Voraussetzung, damit Deutschlands Dienstleister und Lösungsanbieter wettbewerbsfähig bleiben sowie der Innovations- und Technikstandort gestärkt wird. Sinnvoll ist aus Sicht des KVD hier ein gebündeltes Vorgehen aller bildungspolitischen Akteure im Bund und in den Ländern. Auch wenn Bildungspolitik vielfach Ländersache ist, sieht der KVD den Bund in der Bildungspolitik in der Verantwortung. Das beginnt schon im Schulbetrieb mit der Ausstattung aller Schultypen mit Breitbandanbindung und Geräten. Auch in der Organisation sieht der KVD Handlungsbedarf, insbesondere in der Stärkung der beruflichen Bildung im technischen und Management-Bereich, aber auch in der Einführung eines wirtschaftsorientierten Schulfaches oder die Implementierung digitaler Lern- und Lehrmethoden in den Schulgesetzen der Länder. Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Stärkung der Medienkompetenz. Diese sollte über alle Fächer hinweg in den Unterricht integriert und frühstmöglich thematisiert werden – übrigens auch in Weiterbildungsmaßnahmen.

Thema „Digitale Transformation“: Ausbau der Infrastruktur

Die digitale Transformation hat der KVD in seiner täglichen Arbeit intensiv dokumentiert, analysiert und inhaltlich vorangebracht, insbesondere durch seine KVD-Service-Studie, durch die Beteiligung an diversen von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojekten zu digitalen Service-Themen und durch die Zusammenarbeit mit dem DIN e. V. in verschiedenen Projekten zur Dienstleistungsnormung. Der KVD steht mit dem Wissen und den Kompetenzen seiner Mitglieder auch in Zukunft als Ansprechpartner für strategische und organisationale Überlegungen zur Verfügung. Eine Grundlage für die Sicherung und den Ausbau des Standortes Deutschland im digitalisierten Wettbewerb sieht der KVD in Investitionen in den zügigen Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen und Hochgeschwindigkeitsnetze. Die in der Regel durch Dienstleistungen erst ermöglichte digitale Transformation und die damit einhergehende vollständige Digitalisierung der traditionellen Industrie erfordert auch weitreichende Regelungen im Datenschutz und im Wettbewerbsrecht. Der KVD setzt darauf, dass die neue Bundesregierung diese Themen auf der Agenda hat und auch im europäischen wie weltweiten Kontext im Sinne der deutschen Dienstleister vertritt. Möglicherweise kann die Einrichtung eines Digitalministeriums zur Bündelung aller Aufgaben sinnvoll sein.

Thema „Arbeit 4.0“: Voraussetzungen für neue Arbeitsformen schaffen

Mit den tiefgreifenden Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung in der Wirtschaft und in der Gesellschaft ergeben, entstehen auch neue Anforderungen an die Arbeitswelt. „Arbeit 4.0“ ist hier das Stichwort. Eine moderne Arbeitswelt erfordert aus Sicht des KVD ein neues Denken im Einsatz und in der Stellung der Mitarbeiter. Die bereits erwähnten passgenauen Aus- und Weiterbildungsformen auf schulischer und betrieblicher Ebene sind das eine. Flexible Arbeitszeitmodelle und individualisierte Formen der Arbeitsorganisation sind das andere. Hier erwartet der KVD eine Öffnung und Akzentuierung des Arbeitsmarktes und seiner gesetzlichen Regelungen für neue, innovative Formen wie Job-Sharing oder Co-Working und für eine regulative Erleichterung beim Einsatz von ausländischen Fachkräften. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss zumindest gesellschaftspolitisch Thema werden, um eine Kultur für ein neues Verständnis von Arbeit zu schaffen.


HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Bei Rückfragen zum Thema oder bei Interviewwünschen melden Sie sich bitte gerne direkt bei Alexandra Engeln, .


Ihre KVD-Ansprechpartner:
Markus Schröder, KVD Geschäftsführer, Tel: 02362 . 9873-0,
Alexandra Engeln, Marketing & Kommunikation, Tel: 02362 . 9873-14,

Ihr Presse-Ansprechpartner:
Michael Braun, KVD Redaktion, Tel: 02309 . 7847-113,

02.10.2017 11:17

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