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Neue Internet-Plattform „truck-damages.de“ – vertreten von der US- Kanzlei Hausfeld – erlaubt es Geschädigten des LKW-Kartells ihre Schadensersatzansprüche zu bündeln

Berlin, 28. Oktober 2016 Hilfe für Speditionen, Transportunternehmer und Kommunen in Deutschland – nachdem die Europäische Kommission im Juli dieses Jahres eine Rekord- Kartellgeldbuße von insgesamt EUR 2,9 Mrd.
gegen die größten LKW-Hersteller Europas verhängt hat, ermöglicht die neue Internet-Plattform http://www.truck-damages.de  Geschädigten ihre Ansprüche durchzusetzen. In ihrer Entscheidung hat die Europäische Kommission Kartellrechtsverstöße von Daimler, MAN, Volvo, DAF und Iveco im Zeitraum von 1997 bis 2011 bei mittelschweren (ab 6 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht) und schweren LKW festgestellt. Die Ermittlungen der Europäischen Kommission gegen Scania dauern demgegenüber noch an.

Truck-damages.de ermöglicht es von dem Kartell betroffenen Unternehmen, die LKW gekauft oder geleast haben, ihre Schadensersatzforderungen gegen das Kartell prüfen und durchsetzen zu lassen.
Hausfeld Partner Christopher Rother: „Im Kartellzeitraum von 1997 bis 2011 sind in Europa ungefähr zehn Millionen mittelschwere und schwere LKW zugelassen worden. Unternehmen, die solche LKW gekauft oder geleast haben, dürften höchstwahrscheinlich infolge des Kartells dafür zu viel gezahlt haben. Eine von der Europäischen Kommission vor Jahren in Auftrag gegebene Studie kam zu dem Ergebnis, dass internationale Kartelle durchschnittlich zu einem Schaden in Höhe von 20% des Kartellpreises führen. Ob auch im Falle des LKW-Kartells ein Schaden entstanden ist und in welcher Höhe wird derzeit in unserem Auftrag von Prof. Dr. Inderst, einem besonders anerkannten und renommierten Wettbewerbsökonomen näher bestimmt. Es ist dabei sogar möglich, dass das Kartell selbst für LKW von nicht an dem Kartell beteiligten Unternehmen bzw. sogar für den Zeitraum nach dem Ende des Kartells zu überhöhten Preisen geführt hat, was Herr Prof. Dr. Inderst ebenfalls näher untersucht.“

Truck-damages.de ist eine Plattform des Hamburger Rechtsdienstleisters financialright GmbH, der sich auf die IT- und datenbasierte Abwicklung von Großschäden spezialisiert hat. Geschäftsführer Dr. Sven Bode ergänzt: „Wir holen das Geld der Geschädigten zurück. Mit einer schlagkräftigen Kombination aus intelligenter IT-Infrastruktur, anerkannten Wettbewerbsökonomen und der spezialisierten Kartellrechts-Kanzlei Hausfeld.“

Die Internetplattform rechnet bis Ende des Jahres mit mehreren tausend Registrierungen. Bode: „Kleinere Abnehmer von LKW, bei denen sich der Gesamtschaden nicht im Millionenbereich bewegt, haben häufig selbst nicht die Möglichkeit, ihre Ansprüche erfolgversprechend durchzusetzen. Kartellschadensersatzverfahren sind äußerst komplexe Verfahren, für deren erfolgreichen Abschluss die Unternehmen auf spezialisierte Rechtsanwälte und

Wettbewerbsökonomen angewiesen sind, was entsprechend hohe Kosten verursacht. Da wir die Ansprüche in einem großen Verfahren bündeln können, bietet unser Konzept auch für kleinere Abnehmer eine große Chance, ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen. Unsere Kunden schätzen an uns, dass wir für sie alle Kostenrisiken und die gesamte Abwicklung übernehmen – so können sich unsere Kunden ohne Ablenkung weiter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.“


Pressekontakt:
financialright GmbH, http://www.truck-damages.de
Andreas Engel, http://www.engelpr.de , +49 157 51 55 3000

28.10.2016 10:04

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 dsl

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Jan-Eike Andresen, 34, ist Rechtsexperte bei der Verbraucherschutzplattform my-right.de. Andresen promovierte am Hamburger Max-Planck-Institut über die Behandlung von Großschäden in den USA, arbeitete danach mehrere Jahre...

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