Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Recht & Gesetz

Neue Vorwürfe gegen Audi – jetzt droht dem A6 der Rückruf

Bremen, 9. Mai 2016 Neuer Hammer im Dieselskandal: Audi soll mit einer bislang unbekannten Software Abgaswerte manipuliert haben.
Der Rückruf von etwa 30.000 Autos in Deutschland und noch einmal so vielen in Europa droht. Das Kraftfahrzeugbundesamt hat bereits eine Anhörung eingeleitet.
Wie der „Spiegel“ berichtet, gehen Bundesregierung und Kraftfahrt-Bundesamt Hinweisen auf die neue Abgas-Schummelei nach. Konkret geht es um den Diesel-Motor V6 TDI Gen2 Evo in der Version mit 200 kW. Verbaut ist er in der aktuellen Baureihe des A6 und A7. Laut „Handelsblatt“ stoppt die VW-Tocher die Auslieferung beider Modelle.

Der Ingolstädter Autohersteller kann bei der Anhörung seine Sicht der Dinge schildern. Bestätigen sich unzulässige Abschaltvorrichtungen, droht ein amtlicher Rückruf.

Harnstoff-Einspritzung soll enden, bevor der Tank leer ist

Die betroffenen Audi-Modelle sind mit einem SCR-Katalysator ausgestattet. Der soll die Stickoxide reinigen. Dafür braucht er Harnstoff (AdBlue) in einem zusätzlichen Tank. Der „Spiegel“ erklärt, der Harnstoff werde in den Abgasstrom eingespritzt und verwandele Stickoxide in ungefährlichen Stickstoff und Wasserdampf. Der neue Vorwurf gegen Audi lautet: Damit Kunden den Harnstoff nicht selbst nachfüllen müssen, sollen das Werkstätten bei den Services übernehmen. Daher habe Audi die Harnstoff-Einspritzung etwa 2400 Kilometer bevor die Reinigungsflüssigkeit zu Ende geht stark abgeregelt. Dann funktioniere die Abgasreinigung allerdings gar nicht mehr oder nur noch schlecht. Stickoxide gelangen ungefiltert in die Außenluft.

„Betroffenen Audi-Fahrer sollten sich fachanwaltlich beraten lassen“, empfiehlt Lars Murken-Flato von HAHN Rechtsanwälte. Der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht verweist auf die kostenfreie Erstberatung seiner Kanzlei für alle Dieselskandal-Opfer. „Es gibt verschiedene Optionen, wie Betroffene ihren Schaden ausgleichen können“, betont er.

Weitere Informationen zum Abgasskandal und zu den rechtlichen Möglichkeiten gibt es unter: https://wertverlust-diesel.de/

09.05.2018 11:39

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Dieselskandal:

Abgasskandal: Zwangsstillegungen können vermieden werden. Sc...
Bremen/Stuttgart, 08.05.2018 Im Abgasskandal kommt neuer Ärger auf Kunden des VW-Konzerns zu. Wie das Handelsblatt und die Bild-Zeitung übereinstimmend berichten, droht tausenden Fahrern im Zusammenhang mit der Diesel-Rückrufaktion des VW-Konzerns...

Razzia bei Porsche wegen Verdachts auf Dieselbetrug
Bremen, 18. April 2018 Wegen möglichen Betrugs bei der Abgasreinigung von Dieselautos von Porsche durchsuchen Staatsanwälte und Einsatzkräfte der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Bayern am Mittwoch, 18. April 2018, mehrere Objekte des...

Bundesverwaltungsgericht: Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mö...
Am 27.02.2018 fiel die lang erwartete und zuletzt verschobene Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) über die Revisionen der Länder Nordrhein-Westfalen (BVerwG 7 C 26.16) und Baden-Württemberg (BVerwG 7 C 30.17). Auf Betreiben der...

k3 mapa: Tesla kann nicht überleben
Wiesbaden, 7. März 2018. Eine aktuelle Studie über den Markt für Elektrofahrzeuge und Teslas Positionierung zeigt langfristig deutliche Gefahren für Tesla. Die Marktentwicklung hängt stark von der politischen Subventionierung ab und Teslas aktuelle...

Rückruf Adept Hüftprothesen - Anspruch auf Schmerzensgeld un...
Abermals muss die Firma DePuy Hüftgelenkprothesen wegen hoher Revisionsraten zurückrufen - betroffenen Patienten stehen Schmerzensgeldansprüche zu. Wie die Firma DePuySynthes Orthopaedics DePuy Orthopädie GmbH aus Kirkel am 24.01.2013 mitteilte,...

Abgasskandal:

Abgasskandal: Weiterer Rückruf bei Porsche. Ruiniert das Sof...
Bremen/Stuttgart,18.05.2018 Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat am 14.05.2018 und 16.05.2018 für Porsche der Modellreihen Cayenne und Macan weitere Rückrufe wegen Abgasmanipulationen angeordnet. Betroffen sind V6 und V8 Diesel, die bereits...

VW-Sammelklage: Anmeldeschluss für Fahrzeuge mit Bank- oder ...
Berlin, 18.05.2018 – Angesichts drohender Fahrverbote und möglicher technischer Probleme verlieren viele vom Abgasskandal betroffene Fahrzeuge an Wert. Für Unternehmen, die deshalb entschädigt werden wollen, naht ein wichtiger Stichtag: Ansprüche...

Abgasskandal OLG Köln: Installation eines Software-Updates s...
Händler muss beweisen können, dass das Update keine nachteiligen Auswirkungen auf den Motor hat München, 05.04.2018 - Händler und Autohersteller können sich bei Klagen im Abgasskandal nicht darauf zurückziehen, dass bereits ein Software-Update...

Nur bezahlen, was wirklich gebaut ist.
Nur bezahlen, was wirklich gebaut ist! Bauträgerverträge haben Vor- und Nachteile. Der Aussicht auf ein „Rund-um-sorglos-Paket“ für das Eigenheim stehen fehlende Mitspracherechte und finanzielle Risiken gegenüber. Dass diese überwiegen können,...

Generalisten sind ein Auslaufmodell
Der Wandel auf dem Rechtsberatungsmarkt spiegelt sich in der Alterstruktur der deutschen Anwaltschaft wider. So sind in generalistisch ausgerichteten Kanzleien die Berufsträger mit 53 Jahren etwas älter als der Durchschnitt, der bei 50 Jahren...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:

Logo: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB


Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB
RA Peter Hahn
Akter Steinweg 1
20459 Hamburg
Fon: +49-40-3615720
Fax: +49-40-361572361

Bei HAHN Rechtsanwälte PartG mbB hrp handelt es sich um eine der führenden bundesweit im Bank- und Kapitalmarktrecht, Verbraucher- und Versicherungsrecht tätige Kanzlei, die ausschließlich die Anleger- und Verbraucherseite...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info