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Neues Jahr, neue Geschäftsziele: Interview mit den logicsale-Gründern Michael Näther und Michael Kirsch über Herausforderungen und Zukunftspläne

Der Premiumanbieter unter den Repricern gibt persönliche Einblicke ins Unternehmen und bringt 2016 eine weitere Software auf den Markt

Köln, 18. Januar 2016 – Mit einer Software zur dynamischen Preisanpassung starteten Michael Näther (34, links im Bild) und Michael Kirsch (29) die Firma „logicsale“. 2009 passten sie die Preise zunächst für Amazon-Händler an. 2011 weiteten sie ihr Tätigkeitsfeld auf eBay-Verkäufer aus. Seitdem hat sich der Markt um das Thema Repricing stark verändert und sich logicsale zum Premiumanbieter weiterentwickelt. Um diese Spitzenposition behaupten zu können, schmieden die beiden Gründer ständig neue Pläne. Jetzt geben sie Einblicke in ihr Unternehmen.

Welche Vorteile haben Online-Händler, wenn sie die logicsale-Software nutzen?
Kirsch: Die Artikelpreise auf Amazon und eBay schwanken minütlich und es wäre ein nicht zu bewältigender Zeitaufwand, diese manuell zu ändern. Deshalb haben wir eine Software entwickelt, die die Preise automatisch an die Marktsituation anpasst. Das heißt, E-Commerce-Händler legen für ihre Produkte Preisspannen fest, innerhalb dieser unsere Software arbeitet. Damit sparen unsere Kunden nicht nur wertvolle Zeit, sondern machen vor allem mehr Gewinn.

logicsale-Gründer Michael Näther (links) und Michael Kirsch

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Für wen macht die Software Sinn und wer kann sie nutzen?
Näther: logicsale hilft Shop-Besitzern, die auf Amazon und eBay verkaufen egal wie groß sie sind. Das kann ein kleiner Händler mit 50 Artikeln sein, aber ebenso einer, der mehrere tausend im Portfolio hat. Niemand kann die Preisentwicklung seiner Produkte 24 Stunden am Tag im Blick behalten. Unsere Software arbeitet einfach viel genauer und schneller als ein Mensch das könnte.

Es gibt unterschiedliche Preismodelle in den jeweiligen Ländern. Warum?
Kirsch: Bei uns spielt das Thema Service eine zentrale Rolle. Jeder Markt funktioniert anders und darauf müssen wir als Unternehmen professionell reagieren. Und da wir neben Deutschland Kunden aus den USA, Kanada, Frankreich, Italien und Großbritannien haben, werden diese Länder von Muttersprachlern betreut.

Wie entstand die Idee, eine Repricing-Software zu entwickeln?
Näther: Im Jahr 2009 gab es zwar erste Repricer, die hatten aber eine verdammt langsame Software. Und da haben wir uns gedacht: Wir wollen die Besten mit der schnellsten Software werden. So fing ich an, die Software zu programmieren. Michael Kirsch sprach gleichzeitig potentielle Kunden an, die uns erstes Feedback gaben. Das wurde wiederum direkt in die Entwicklung der Software integriert, was heute übrigens immer noch der Fall ist. Denn nur so haben wir die Möglichkeit, unser Produkt den Kundenbedürfnissen entsprechend weiterzuentwickeln und so immer einen Mehrwert zu bieten.

Gab es Startkapital oder einen Investor?
Kirsch: Nein, wir haben bei Null angefangen. Ich machte bei den potentiellen Kunden Direktakquise per Anruf und hatte nach drei Monaten schon 50 Kunden an Bord. Es war total aufregend, zu sehen, dass das funktionierte, und wir wollten unbedingt den Markt erobern. So sind wir langsam gewachsen und konnten nach einem Jahr unseren ersten festen Mitarbeiter einstellen.

Wie geht logicsale mit Misserfolgen um?
Kirsch: Ich glaube, man darf nichts zu verbissen sehen und sollte immer mit Spaß an die Sache gehen. Natürlich gibt es Rückschläge, aber aus denen haben wir gelernt. Wir sind ja praktisch ins kalte Wasser gesprungen, wussten von Führungs- oder Vertriebsstrukturen eigentlich nur aus der Theorie. Das haben wir uns alles selbst angeeignet und uns weitergebildet. Unser Ziel war es, schnell Struktur in die Firma zu bringen, zum Beispiel was den Umgang mit Problemen anging. So haben wir Prozesse standardisiert. Was aber von Anfang an das Wichtigste war: Michael Näther und ich waren uns immer einig und hatten die gleichen Ziele für die Firma: Langfristigkeit, Qualität und Weiterentwicklung.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Repricern. Wie besteht logicsale in dieser Nische?
Näther: Mit unseren gerade genannten Zielvorstellungen. Es gibt viele Anbieter im Billigpreissegment, davon heben wir uns deutlich ab. Wir bieten zum Beispiel einen Service inklusive persönlichem Kundenbetreuer an sieben Tagen die Woche an. Ein Großteil unserer Konkurrenz stellt nur einen Email-Service von Montag bis Freitag bereit. Darüber hinaus können unsere Kunden viele Extra-Features wie den MarketSpy Plus dazu buchen. So können sie blitzschnell auf aktuelle Trends aufspringen und beliebte Produkte schnell in den eigenen Shop aufnehmen. Das ist für den Online-Händler extrem effektiv und zeitsparend. Wir arbeiten permanent an der Optimierung und entwickeln deshalb auch ständig neue und einzigartige Features, um uns von der Masse abzusetzen.

Welche Ziele hat sich logicsale für die nächsten Jahre gesteckt?
Näther: Wir arbeiten schon am nächsten Projekt. Die neue Software greift für Online-Shops auf Vergleichsportalen wie idealo. Verkäufer bezahlen dort pro Klick eine Gebühr. Unsere neue Software kann das Verhältnis zwischen Klicks und Käufen messen und listet den Shop an entsprechender Stelle. Das kann bedeuten, dass der erste Platz nicht erstrebenswert ist, da der Händler zwar viele Klicks bekommt, aber kein Kauf zustande kommt. Die Software wollen wir im Laufe 2016 auf den Markt bringen.

Bilddateien:


logicsale-Gründer Michael Näther (links) und Michael Kirsch
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19.01.2016 10:51

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