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Offene Immobilienfonds: Die Krise hinter sich

Berlin, den 25.01.2016. Die offenen Immobilienfonds – genauer: die die es noch gibt – haben, gemessen am Zutrauen, das die Anleger wieder gewonnen haben, die Krise hinter sich gelassen.
Stetige Mittelzuflüsse sind weiter da. Das fondstelegramm hat die aktuellen Jahresberichte von vier großen offenen Publikums-Immobilienfonds analysiert.

Der offene Immobilienfonds RREEF Grundbesitz Europa bewirtschaftet am Ende des 2015er Geschäftsjahrs 51 Immobilien im Gesamtwert von knapp vier Milliarden Euro. Sein Immobilienportfolio ist gut aufgestellt und wird aktiv und souverän gemanagt. Der Fokus liegt vorrangig auf klassischen Gewerbeimmobilien mit den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Logistik und Hotel sowie selektiv in Wohnimmobilien. Weniger erfreulich ist, dass die Liquiditätsanlagen nicht nur vergleichsweise hoch sind, sondern im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht einmal ein positiver Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden konnte. Im Gegenteil: ein Wertverlust von 1,4 Prozent schlägt zu Buche.

Der Uniimmo Europa investiert hauptsächlich europaweit in Gewerbeimmobilien. Im Portfolio sind derzeit 83 Immobilien. Der Fonds verzeichnet nun schon seit Jahren einen stetigen Mittelzufluss. Um diese beträchtlichen Mittelzuflüsse zu begrenzen, werden die Liquiditätszuflüsse des Fonds über ein mittlerweile branchenübliches Zuflussprinzip gesteuert. Die Diversifikation der Immobilien hinsichtlich Altersstruktur, Größe und Nutzungsarten kann weitgehend überzeugen. Auch die Vermietungsquote und die Struktur der Mietvertragslaufzeiten hat sich verbessert. Trotzdem kann der Fonds letztlich keine überzeugende Rendite erwirtschaften. Fondstelegramm zieht das Fazit: „Die Eckdaten stimmen – die Rendite leider nicht.“

Der Deka-Immobilien Global strebt eine möglichst breite Allokation hinsichtlich Nutzungsarten und Standorten an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Netto-Fondsvermögen auf 3,75 Milliarden Euro gestiegen. Der Fonds verfügt damit ebenfalls seit Jahren über einen kontinuierlichen Mittelzufluss. Die Attraktivität des Immobilienportfolios wurde durch zahlreiche Transaktionen gesteigert.
Enttäuschend sind nach wie vor die Performance-Kennzahlen des Fonds. Eine jährliche Brutto-Wertentwicklung von 2,4 Prozent in den letzten fünf Jahren bedeutet unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags nur einen Wertzuwachs von jährlich 1,4 Prozent. Kleiner Lichtblick ist dabei, dass die Verwaltungsvergütung ab dem Jahr 2015 gesenkt wurde.

Der Deka Immobilien Europa hält ganz überwiegend Immobilien in bedeutenden europäischen Standorten. Auch dieser Immobilienfonds erfreut sich stetiger Mittelzuflüsse und hat derzeit ein Fondsvermögen von 13,2 Milliarden Euro. Die Streuung über Regionen und Nutzungsarten ist gut. Jedoch sind Neuvermietungs- und Verkaufsaktivitäten nicht der gewünschte – und dringend notwendige – Erfolg beschert gewesen. Unschön sind ferner die seit Jahren hohen Bewirtschaftungskosten. Auch dieser Fonds reduzierte in 2015 die Verwaltungsvergütung. Ein längst überfälliger Schritt vor dem Hintergrund der sehr spärlichen Renditen.


Die ausführliche Analysen der aktuellen Jahresberichte können im fondstelegramm abgerufen werden.

http://www.fondstelegramm.de
Die Redaktion erreichen Sie unter tel. 030/400068-0.

Das fondstelegramm analysiert und bewertet Produkte, die in Sachwerte investieren. Als freies und unabhängiges Online-Medium schaut das fondstelegramm dabei auf Vehikel, Anbieter, Finanzierung, Chancen und Risiken für Vertrieb und Anleger.

25.01.2016 11:26

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