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Optimistische Betrachtungen wenig erfreulicher Zukunftsaussichten

Es ist noch längst nicht ausgemacht, daß Prof. Querulix mit seiner Befürchtung Recht hat: „Wer heute Kinder in die Welt setzt, sollte sich darüber im klaren sein, daß er mit größter Wahrscheinlichkeit für Sklaven und nützliche Idioten einer zukünftigen Plutokratenherrschaft sorgt.“ Aber es spricht Vieles dafür, daß sich die menschentierischen Großrudel in diese Richtung entwickeln.

Menschenrechte und bürgerliche Freiheit könnten dann ausschließlich als das Recht und die Freiheit gelten, unbedingt und gehorsam dem totalitären plutokratischen System bzw. seinen Profiteuren zu dienen. Die nützlichen Idioten sorgen nicht nur für eine orwellsche Überwachung der Sklaven in der Staats- und Wirtschaftsmaschinerie, sondern auch im Privatleben. Freiheit bedeutet in diesem Staat der Zukunft Einsicht in die Notwendigkeit, sich als williges Rädchen im Getriebe den Zwecken der Herrschenden unterzuordnen.

„Der totale Überwachungsstaat“, befürchtet Prof. Querulix, „ist schon deshalb nicht zu verhindern, weil Freiheit für die meisten Menschen vor allem Konsumfreiheit bedeutet und sie gar nicht merken, wenn ihnen diese von ihren Beherrschern mit allerhand elektronischem Spielzeug und geschickten Manipulationen zurechtgeschneidert wird, während ihnen zugleich die Realität so vermittelt wird, daß sie wie Automaten die Wünsche und Forderungen ihrer Herrschaften erfüllen.“ Und weiter: „Des Dutzendmenschen kindliche Freude am Spiel und sein Hang zur Bequemlichkeit sind die Einfallstore für seine Versklavung durch skrupellose Machtpolitiker und Raubkapitalisten.“

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Unsere Bildungseinrichtungen sind vor allem darauf eingerichtet, wirtschaftlich verwertbare Menschen zu schaffen. Das Erlernen freien und kritischen Denkens ist viel weniger gefragt als das Aneignen von Handwerkszeug zur Erfüllung vorgegebener Aufgaben und Lernen von Regeln der Unterordnung. Menschen werden dadurch zu Mitteln des Staates und der Wirtschaft (und derer, denen beides gehört) gemacht, wo sie doch die Zwecke sein sollten, denen Staat und Wirtschaft zu dienen haben.

Auch Immanuel Kant hat dieses Problem schon gesehen, wenn er mahnt: „Mit dem Dressieren ist es noch nicht ausgerichtet, sondern es kommt vorzüglich darauf an, daß Kinder denken lernen.“ Die Denk- und Nachdenkfähigen sind dann das größte Kapital für den Staat und können auch denen den größten Nutzen verschaffen, denen der Staat gehört. Doch „zum Leidwesen der Herrschenden, sind Untertanen, die denken können, eher unbequem und äußerst schwer zu betrügen und auszubeuten.“ (Prof. Querulix) Sie fordern Mitbestimmung in allen Angelegenheiten des Staates und der Wirtschaft, sie fordern Rechenschaft von den Privilegierten, und sie fordern einen gerechten Anteil am gemeinsam erarbeiteten Volkseinkommen.

Die Aussicht, dem Aufbegehren agiler Bürgerinnen und Bürger vorbeugen zu können, ist mittelfristig größer denn je. Wenn die gegenwärtigen „Eliten“ der Industriestaaten die sich abzeichnende Multikrise nicht allzu geschwächt überstehen und die Ausbeutung der Volksmehrheiten durch Minderheiten ungehindert fortgesetzt werden kann, wäre das Entstehen totalitärer Plutokratien in den kommenden ein bis zwei Generationen denkbar. Mithilfe der dann weiter fortgeschrittenen audiovisuellen Telekommunikation, an die bereits die Kinder gewöhnt werden, wäre es möglich, die Köpfe mit den Inhalten zu füllen, die notwendig sind, um ihr Verhalten zu kontrollieren und sie nach den Wünschen der herrschenden Clique zu steuern.

Die heutigen, von der faktischen Herrschaft starker Lobbys zur Farce gemachten Wahldemokratien sind bereits meilenweit von gerechten und solidarischen Volksgemeinschaften entfernt, ohne daß die Bürgerinnen und Bürger rebellieren. Wie die Lobbyisten treten sie allenfalls für ihre (vermeintlichen) Rechte ein, wenn es darum geht, sich Forderungen des allgemeinen Wohls zu entziehen. Die heutige Politik gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was künftig noch werden wird – wenn die Völker nicht aufstehen.

Faktische Fraktionsdisziplin führt die Unterstellung ad absurdum, daß ein Abgeordneter nur seinem Gewissen unterworfen sei. Abgeordnete unterliegen schon aus persönlichen Gründen, wie z.B. Einkommens- und Karrierehoffnungen, bestimmten Zwängen. Von der offiziell gar nicht existenten Fraktionsdisziplin können sich nur wenige unabhängige Persönlichkeiten freimachen. Lobbyisten üben erheblichen Einfluß auf Abgeordnete aus, um Sonderinteressen Geltung zu Lasten des Allgemeinwohls zu verschaffen. Nicht wenige Abgeordnete sind selbst Lobbyisten und vertreten die Interessen ihrer Klientele gegen das Allgemeinwohl. Zäh verteidigen sie die weitgehende Geheimhaltung bzw. Verschleierung ihrer sogenannten Nebeneinkünfte. So wird das Fell, das vom Volk gemeinsam erlegt wurde, überwiegend unter denen aufgeteilt, die am nächsten dran sitzen. Nicht die einfachen machtlosen Bürgerinnen und Bürger, die das Volkseinkommen mit ihrer Arbeit verdienen, sondern lobbystarke, kapitalkräftige Minderheiten kassieren den Löwenanteil.

Die real existierende Demokratie ist insofern eine Scheindemokratie als nicht das Volk herrscht, sondern die polit-ökonomische Klasse, eine relativ kleine Clique, die skrupellos ihren Vorteil sucht und sich dabei auf die Klasse der Politiker stützt, mit der sie in einem „Do-ut-des-Verhältnis“ (Prof. Querulix) steht.

Aus optimistischem Blickwinkel muß dieses autoritäre, auf das „Do-ut-des-Verhältnis“ zwischen „Eliten“ und Politikerklasse gegründete Herrschaftsverhältnis nicht notwendig die Armut der Arbeitssklaven zur Folge haben. Aufgeklärte „Eliten“ könnten dafür sorgen, daß auch die große Mehrheit der dienenden Staatsbürgerinnen und Staatsbürger durch ein garantiertes lebenslanges Mindesteinkommen, eine Art von Grundeinkommen, vor Armut geschützt werden – nicht zuletzt, um sich auf diese Weise vor gewalttätigen Ausbrüchen der Benachteiligten zu schützen. Das wäre dann der Sklavenstaat mit einer Art von Grundeinkommen. Nützliche Idioten, die als Moderatoren, Organisatoren, Instruktoren und Führungskräfte in einem solchen Staat tätig wären, erhielten Zusatz-Gehältern und würden außerdem mit Indizien ihres Ranges sowie Privilegien ausgestattet. Eine solche Weiterentwicklung der westlich-abendländischen Kulturen wäre eine Art „Schöne neue Welt“ wie sie Aldous Huxley in seinem Zukunftsroman vor über 80 Jahren erdacht hat, der in Deutsch unter diesem Titel erschien.

Mit dem Grundeinkommen könnten übrigens bereits die heutigen „Eliten“ und ihre Politiker beginnen. In einer kleinen, vor wenigen Jahren erschienenen Studie mit dem Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ wird – mit Zahlen unterlegt – dessen Machbarkeit gezeigt. Die Studie ist im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.redenauer.de ) als eBook im PDF-Format (ISBN 978-3-943788-18-1) und im ePUB-Format (ISBN 978-3-943788-32-7) erschienen und dort sowie im (Internet-)Buchhandel für je 9,95 Euro erhältlich.

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09.03.2016 08:30

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