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Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden

Was Frau Merkel vor einem Jahr nun endlich ganz offiziell aussprach, wissen die Heimbetreiber und Fachkräfte schon länger.
Doch trotz seit Januar 2017 geltenden Mindestlohn, steht die Forderung nach „Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden“ immer noch im Fokus.

Wir leben mittlerweile in einer Gesellschaft, in der sich der Mindestlohn nach und nach durchsetzt, auch im Bereich Pflege. Was die Politiker, allen vorweg Frau Merkel im Dezember 2016 aussagten, war indes den betroffenen Pflegekräften sowie Gewerkschaften und auch Heimbetreibern schon viel länger klar: Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden!

Viele werden sich unter Umständen fragen, warum diese Forderung immer noch nicht vom Tisch ist; jetzt, wo auch Pflegefachkräfte den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. In diesem Zusammenhang muss man auch erwähnen, dass die Vergütung im Pflegebereich bis zum Jahre 2020 stufenweise angehoben wird. Doch Experten und Fachkräfte bleiben skeptisch, denn im Grunde ist es zwar ein Fortschritt, doch noch lange nicht das, worauf es in diesem Berufszweig ankommt.

Um den bevorstehenden Kollaps entgegenzuwirken und den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten, wurde nicht nur die Pflegereform endlich auf den Weg gebracht, sondern eben auch dieses angesprochene Vergütungsmodell. Was indes davon gar nicht oder nur am Rande in Betracht gezogen wurde, ist die unumstößliche Tatsache, dass flächendeckend zu wenige Fachkräfte vorhanden sind. Diese dünne Personaldecke hat katastrophale Folgen für das gesamte Pflegesystem. Denn wo nicht ausreichend gepflegt und betreut werden kann, können keine neuen Bewohner in den Heimen aufgenommen werden. Schlussendlich schließt sich dieser Kreis dann damit, dass Heime unter Umständen geschlossen werden müssen oder nicht mehr kostendeckend ausgelastet sein werden.

Im Hinblick auf die fachlich kompetenten Pflegekräfte aber wird dieser Personalengpass auch weiterhin dazu führen, dass sich die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich auch in Zukunft eher verschlechtern, denn verbessern werden. Denn weniger Personal bedeutet für die Belegschaft eines Heimes oder auch eines mobilen Pflegedienstes zwangsläufig auch immer mehr Zusatzbelastungen. Fehlende Zeit für Betreuung und Zuwendung sind da nur zwei Beispiele, worunter am Ende die pflegebedürftigen Menschen unserer Gesellschaft leiden müssen.
Darüber hinaus ist es aber auch genau dieser Druck und erhöhte Arbeitsaufwand, der immer mehr fachlich gut ausgebildete Pflegekräfte in die Position abdrängt, nur halbtags oder mit wenigen Wochenstunden zu arbeiten. Denn recht schnell sind ambitionierte und engagierte Fachkräfte durch die zum Teil körperlich sehr schwere Arbeit und das große Arbeitspensum am Ende ihrer Kraft. Das hat natürlich auch wieder einen geringeren Verdienst zu Folge.

Das Karussell Pflege scheint sich also auch weiterhin im Kreis zu drehen. Zu viele Punkte sind noch nicht wirklich im optimalen Zustand, auch wenn erste Schritte in die richtige Richtung nun endlich gemacht wurden. Es bleibt indes aber abzuwarten, ob Pflegekräfte in absehbarer Zeit endlich ihren Beruf so ausüben können, wie sie es gelernt haben und wie es den Ansprüchen von alten und pflegebedürftigen Menschen entsprechend notwendig sein wird.


Mehr dazu hier:
https://www.pflegeimmobilie-invest.....esser-bezahlt-werden.html

11.12.2017 11:23

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