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Polyneuropathie: Mikronährstoffe, ein sinnvoller Therapieansatz

Eine Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, die mit Gefühlsstörungen, Missempfindungen und möglicherweise auch mit motorischen Störungen einhergeht.
Die Polyneuropathien lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien einteilen, z.B. nach dem Verteilungsmuster der Symptome, nach Ursache und Risikofaktoren, nach dem Befall von Markscheiden oder Axonen. Die zwei häufigsten Auslöser einer Polyneuropathie in Europa sind der Diabetes mellitus mit ca. 30 Prozent und die Alkoholkrankheit mit rund 25 Prozent.

Vor Kurzem wurden die Ergebnisse der PROTECT-Studie der Öffentlichkeit vorgestellt. In dieser Studie zeigte sich, dass die Dunkelziffer für diabetische Neuropathien sehr hoch ist. Bemerkenswert ist, dass eine Nervenschädigung bereits schon bei Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko oder unerkanntem Diabetes auftrat. Auch nur gering erhöhte Blutzuckerspiegel können langfristig toxisch für die Nerven sein.

Es sind insgesamt mehrere hundert Ursachen für eine Polyneuropathie beschrieben worden, dazu zählen auch Umweltgifte oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Vitaminmangel-Neuropathien. Ein Defizit an einem einzigen Spurenelement, z.B. ein Kupfermangel, kann schon eine Polyneuropathie auslösen.

Durch Mikronährstoffe können verschiedene Krankheitsmechanismen, die der Polyneuropathie zugrunde liegen, gebessert werden. Mikronährstoffe wirken z.B. antioxidativ und antientzündlich, außerdem können sie die Mitochondrienfunktion in den peripheren Nerven verbessern. Letzteres ist deswegen von großer Bedeutung, weil es sich bei den Mitochondrien in den peripheren Nerven um sehr alte Zellorganellen handelt. Dadurch kommt es erfahrungsgemäß im Laufe des Lebens zu einer Anhäufung von Schäden, die dann den Energiestoffwechsel der Nervenzelle negativ beeinflussen. Auch krankhafte Stoffwechselveränderungen der Nervenzelle, die im Rahmen einer diabetischen Polyneuropathie auftreten, können durch Mikronährstoffe verbessert werden. Verschiedene B-Vitamine beeinflussen auch die Nervenimpulsübertragung und können Reparaturvorgänge in den geschädigten Nerven anregen.

Mikronährstoffe haben also verschiedene neuroprotektive Effekte, so dass bei der Behandlung der Polyneuropathien immer auch eine gezielte Supplementierung von Mikronährstoffen in Frage kommen sollte. Wir empfehlen hierzu die Durchführung des DCMS-Neuro-Checks, eine Laboruntersuchung in der viele nervenrelevante Mikronährstoffe bestimmt werden.

Referenz:
Ärzte Zeitung am 10.10.2016: Diabetische Neuropathie – Hohe Dunkelziffer.http://www.aerztezeitung.de/medizin....ie-hohe-dunkelziffer.html


Weitere Infos:
- Praxis für Mikronährstoffmedizin -
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld
Tel. +49/ (0)9394/ 9703-0
http://www.diagnostisches-centrum.de

15.11.2016 08:55

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