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Proindex Capital AG: Künstliches Fleisch als Alternative zur Massentierhaltung?

Sollen Insekten, künstliches Fleisch und vieles mehr künftig den Hunger nach Fleisch stillen?

Suhl, 14.11.2016. Paraguay ist das Land der Rinderzüchter. „Wobei Rinderzucht vielleicht das falsche Wort ist, denn gezüchtet wird in Paraguay eigentlich nichts“, erklärt Andreas Jelinek, Vorstand der Proindex Capital AG mit Sitz in Suhl, Thüringen. Und wirklich: In Paraguay bestehen Rinderfarmen aus Land, auf denen sich die Rinder frei bewegen und fortpflanzen können. Zu bestimmten Zeiten werden sie – so wie wir es aus amerikanischen Western kennen – zusammengetrieben und je nachdem ihrer Bestimmung zugeführt. „Die Rinder fressen dabei, was sie auf der Weide finden. Sie bewegen sich über Kilometer. Man kann die Qualität des Fleisches nicht an dem messen, was wir beispielsweise in Deutschland kennen. Wenigstens diesen Vergleich muss Paraguay keine Sekunden scheuen“, so der Chef der Proindex Capital AG.

Inzwischen gibt es ganz andere Entwicklungen, um den Hunger der Welt nach Fleisch zu stillen. So läuft derzeit in der Schweiz eine Kampagne, die sich mit Insekten als Fleischersatz beschäftigt. Erste Kochbücher wurden geschrieben. Insekten sind leicht zu züchten und zu vermehren, könnten den Proteingehalt der Weltbevölkerung ergänzen. Aber geschmacklich? Auch ein Startup aus Israel macht von sich reden: SuperMeat. Es handelt sich dabei um eine alternative Methode, Fleisch zu schaffen, ohne auf Massentierhaltung zu setzen. „Das Team des jungen Unternehmens ist sich bewusst, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht auf Fleisch verzichten möchte. Und die Nachfrage würde ohne Massentierhaltung kaum zu bewältigen sein, gerade bei einer weiterhin steigenden Bevölkerungszahl. Außer, man züchtet das Fleisch und lässt es in Zellkulturen heranwachsen“, schreibt die Wirtschaftswoche. Bislang geht das Verfahren bei Hühnerfleisch. Ist Fleisch aus der Retorte die Zukunft?

„Statistisch essen wir in den sogenannten zivilisierten Ländern ohnehin zu viel Fleisch und in den Entwicklungsländern besteht natürlich ein hoher Bedarf“, meint Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

An „künstliche“ Systeme kann er sich dennoch nur schwer gewöhnen. Er rät vielmehr zur Zurückhaltung, zum bewussten Genuss. Daher setzt die Vorstand der Proindex Capital AG auch weiterhin auf den Anbau von biologisch einwandfreien Lebensmitteln, wie beispielsweise naturbelassenen Haselnüssen, aber eben auch auf seine Rinderfarmen in Paraguay. „Die Tiere dort kennen weder Medikamente noch Beimischungen von irgendwelchem Futter und wir sind uns auch durchaus bewusst, dass wir Flächen schaffen müssen. Das tun wir aber nur in den Regionen, die ohnehin als Weideland ausgewiesen sind. Und – diese Aussage ist mir wichtig – das Hauptaugenmerk unserer Arbeit besteht ja in der Rekultivierung, dem Wiederaufforsten des Regenwaldes. Damit schafft Proindex Capital AG durchaus einen Ausgleich.“

14.11.2016 15:19

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