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Regenwald-Schutzgebiete in Kolumbien und auf Sumatra durch Freihandelsabkommen und Raubbau bedroht

(pur). In Kolumbien wollen zwei Bergbaufirmen aus den USA und Kanada den Goldabbau in einem Nationalpark und Indigenenschutzgebiet im Amazonasregenwald durchsetzen.
Da das kolumbianische Verfassungsgericht dort den Goldabbau verboten hat, klagen sie jetzt vor einem Schiedsgericht in den USA. Mit umgerechnet 14,5 Milliarden Euro als eine Art Schadensersatz wollen die Goldschürfer den kolumbianischen Staat vor einem privaten Konzerngericht in Texas in die Knie zu zwingen. Diese Summe entspricht angeblich dem Wert des Goldvorkommens, das die Firmen abzubauen planten. Möglich machen dies die Freihandelsabkommen, die Kolumbien mit den USA und Kanada geschlossen hat. Sie sehen vor, dass ausländische Investoren die Staaten vor Schiedsgerichten verklagen können. Die Klagemöglichkeit von ausländischen Firmen gegen Staaten vor privaten Schiedsgerichten bedroht das Recht und die Demokratie.

Das Schutzgebiet Leuser-Ökosystem auf Sumatra ist weltweit einzigartig: Nur dort leben Orang Utan, Tiger, Elefant und Nashorn, die vom Aussterben bedrohten großen Säugetiere, zusammen. Die Artenvielfalt des UNESCO-Weltkulturerbes ist atemberaubend. Umweltschützer sprechen von einem der bedeutendsten Schutzgebiete der Erde. In den Sumpfwäldern des Nationalparks leben die meisten der Orang-Utans Sumatras, in seinen Regenwäldern gedeiht die größte Blüte der Welt – Rafflesia.
Abholzung, Plantagen, Bergbau und Straßen zerstören das Leuser-Ökosystem seit Jahren, obwohl es laut Gesetz geschützt ist. Umso schlimmer, dass ein neues Gesetz den Schutzstatus ignoriert. Damit würde weitere Zerstörung legal. Dagegen wehren sich die Einheimischen vehement.

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Jupiterweg 15
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Twitter: twitter.com/RettetRegenwald

Büro Berlin
Klaus Schenck
Tel.: 030-51736879

29.04.2016 17:56

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