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SHB Altersvorsorgefonds: Landgericht Dresden verurteilt Anlageberater wegen Falschberatung zum Schadensersatz

Das Landgericht Dresden verurteilte einen Anlageberater wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen der Beteiligung an dem SHB Altersvorsorgefonds.
Der Entscheidung lag zugrunde, dass eine Anlegerin insbesondere auf Empfehlung des Anlageberaters die Beteiligung an dem SHB Altersvorsorgefonds zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde dem Anlageberater vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Fonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Denn ursprünglich wollte die Anlegerin eine Altersvorsorge treffen. Die Anlegerin war der Ansicht, durch den Anlageberater falsch beraten worden zu sein. Denn der SHB Altersvorsorgefonds ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Doch war der Klägerin überhaupt nicht bewusst, welche Anlagerisiken mit dem SHB Altersvorsorgefonds verbunden sind. Das Landgericht Dresden stellte fest, dass der Anlageberater verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Landgericht Dresden der Argumentation der Klägerin und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts Dresden setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
http://www.kanzlei-renner.de


E-Mail:
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

29.06.2017 09:08

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