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Schlaft schön weiter, liebe Mitmenschen

Eigentlich müßten die Menschen angesichts der Vorgänge in der Welt sehr unruhig werden.
Nicht nur der Wohlstand hunderter Millionen steht auf dem Spiel. Inzwischen ist auch der Friede gefährdet. Denn Bankster, Zocker und skrupellose wie unfähige Politiker haben die Menschenwelt in eine Situation gesteuert, aus der es keinen anderen Ausweg mehr gibt als einen Totalcrash und ein Neustart. Alles hängt jetzt am Schicksal des Götzen Mammon.

Die Notenbanken hätscheln derzeit noch die Bankster, treiben die Aktienkurse – inzwischen sehr mühevoll – nach oben, enteignen die soliden Sparer zu Gunsten skrupelloser Schuldner und Spieler und würden am liebsten das Bargeld abschaffen, um alle Menschen endgültig unter ihre Kontrolle zu bringen. Edelmetallkurse wie z.B. die von Gold und Silber sollen, wie inzwischen zahlreiche Analysen glaubwürdig und überzeugend nachweisen, aufwändig mit sogenanntem Papiergold – Derivate wie z.B. ETFs – manipuliert werden, um möglichst viele Menschen davon abzuhalten, ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Für die Manipulateure, die mit ihren Aktionen vor allem Rußland und China helfen, dem US-Dollar mit einer goldbasierten Währung den Garaus zu machen, könnte es eng werden, wenn sie ihr Papiergold in echtes Gold einlösen müssen. Es sieht nicht danach aus, als ob dies problemlos möglich wäre.

Prof. Querulix, „Tacheles Bd. 7 - Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Vielleicht wird es in Zukunft tatsächlich einmal Sklavenstaaten geben, in dem 2 Prozent Superreiche von 8 Prozent nützlichen Idioten unterstützt und geschützt über 90 Prozent der Menschheit verfügen und diese ausbeuten. In dem derzeitigen Anlauf erreichen wir diese Stufe der durchaus denkbaren menschengeschichtlichen Entwicklung allerdings noch nicht. Die Erschütterungen, die die faktische Banksterherrschaft erzeugt hat, sind allerdings beträchtlich und durchaus geeignet, die Menschenwelt in ihren Grundfesten zu erschüttern.

Die deutsche Regierung tut allerdings nichts dagegen, sondern verwaltet seit vielen Jahren mehr schlecht als recht die Mängel. Anstatt die Probleme zukunftsgerecht und sozial anzupacken, wurde einfach die Behauptung der Wirtschaftslobby aufgegriffen, daß die Lohnnebenkosten zu hoch seien. Die Folge war die Agenda 2010 der SPD-Regierung Schröder, die hunderttausenden Menschen ihre Zukunft ruiniert hat. Die wohlhabenden Profiteuren dieses Anschlags auf die soziale Gerechtigkeit focht das nicht an. Vorstands- und Aufsichtsratsbezüge wurden weiter kräftig gesteigert.

Viele hunderttausend Arbeitslose wurden kurzerhand aus der Statistik herausgerechnet, um politische Erfolge vorzutäuschen. Hunderttausende wurden skrupellos in den Niedriglohnsektor und in prekäre Arbeitsverhältnisse verschoben. Sozialdemokratische Politik! Martin Schulz wird sich sehr anstrengen müssen, wenn er diese Scharte auswetzen will. Noch hat er kaum Gründe geliefert, warum Millionen von seinen Parteifreunden Abgehängte wieder die SPD wählen sollten.

Weder sozial noch wirtschaftlich sieht die Zukunft gut aus. Da können die Angehörigen der „Eliten“ und ihre nützlichen Idioten noch so schwadronieren. Notenbanken und Bankster haben uns an den Abgrund manövriert. Nicht einmal der mit dem Ifo-Geschäftsklima-Index zur Schau gestellte Optimismus kann da helfen. Denn lassen wir uns über die prekäre Lage nicht täuschen: Nicht einmal durch Lohndrückerei gesenkte Kosten können die Gewinne der Unternehmen steigern helfen. Selbst die erhöhte Nachfrage von Menschen, die fürchten, ihre Ersparnisse dank Draghi zu verlieren, nach Handwerkerleistungen und Gebrauchsgütern, bringt die Wirtschaft richtig so richtig auf Touren. Großunternehmen können nur in Ausnahmefällen signifikanten Gewinnsteigerungen melden. Die Regierung unterlässt wichtige Zukunftsinvestitionen zugunsten von Haushaltsüberschüssen. Aktienrückkäufe steigern die Einkommen von Top-Manager und Aufsichtsräten kurzfristig stärker als Investitionen in die Zukunft und gestiegene Steuereinnahmen färben das Bild der wirtschaftlichen Lage in Deutschland rosiger als sie in Wirklichkeit ist.

In anderen Ländern sieht es noch viel schlechter aus. Deutschland ist, ohne sich anstrengen zu müssen, der Einäugige, der unter den Blinden König ist. Aber auch hier kämpft der untere Mittelstand wie europaweit ums Überleben – wie es derzeit aussieht wohl vergeblich.

Nach dem Finale furioso dieser Weltkrise werden wir in einer anderen Gesellschaft leben. Dabei spielen die anstehenden politischen Wahlen in Deutschland und Europa allerdings eine viel geringere Rolle als viele meinen. Über das Schicksal der Völker entscheiden vor allem die Notenbanken und die von ihnen gehätschelten Bankster und Großschuldner. Die haben ihre Schäfchen längst im Trockenen und werden die absehbaren katastrophalen Folgen des Ponzi-Spiels der Notenbanken gut überleben. Aufräumen müssen dann die Politiker, nachdem sie sich die Herrschaft von den demokratisch nicht legitimierten mächtigen Nebenregierungen aus der Finanzwelt zurück erobert haben.

Aber ob sie das überhaupt wollen?

Zweifel sind angebracht. Politiker sind ganz offensichtlich nicht dem Allgemeinwohl, sondern ihren Klientelen verpflichtet. Deshalb handeln unter dem Label „christlich“ firmierende Parteien nicht christlich und unter dem Label „sozial“ firmierende Parteien nicht sozial. Parlamente sind heutzutage Lobbybörsen. Was wir Demokratie nennen, ist eigentlich eine Farce. Das Volk herrscht nicht. Die von ihm gewählten Politiker vollstrecken nicht seinen Willen, sondern sie beherrschen das Volk zugunsten von Sonderinteressen.

Gewiß: Ganz ohne Rücksicht auf verbreitete Wählerinteressen können Parteien in Wahldemokratien nicht gut überleben. Sehen wir uns aber die Ergebnisse politischen Handelns an, wird schnell klar, daß Politiker keinesfalls „das größte Glück der größten Zahl“ anstreben, sondern allein das größte Glück ihrer Klientele. Betrachtet man nur die Verteilung der Steuerlast, reibt man sich verwundert die Augen. Mit Gerechtigkeit hat die nicht das Geringste zu tun. Sehr viel dagegen mit Macht auf der einen und Desinteresse auf der anderen Seite. Ja, Desinteresse. Ein sehr großer Teil des Volkes duckt sich einfach weg, mault und läßt sich bequemlicherweise weiter ausbeuten.

Man muß sich das einmal genau ansehen: Die Progression des Einkommensteuertarifs ist am unteren Ende, also bei den geringsten zu versteuernden Einkommen ab 8.652 Euro am steilsten, schnellt nämlich gleich von null auf 14 Prozent für jeden mehr verdienten Euro hoch. Danach steigt sie weiter auf den Grenzsatz von 24 Prozent für steuerbares Einkommen zwischen 8.653 bis 13.669. Im Bereich ab 13.670 bis 53.666 zu versteuerndes Einkommen steigt die Progression dann sanfter, nämlich von 24 auf 42 Prozent, die schließlich für Einkommen von 254.446 Euro fällig werden. Von da an bleibt der Steuersatz für höhere Einkommen, also auch für Multimillioneneinkommen konstant bei 45 Prozent. Das Splittingprivileg für Eheleute verdoppelt die jeweiligen Grenzsätze.

Höhere und sehr hohe Einkommen werden also klar begünstigt. Addiert man die Mehrwertsteuer, Verbrauchssteuern und Abgaben wie z.B. die GEZ-Abgabe (die eigentlich auch eine Steuer ist und die eine Einrichtung sowie die dort Beschäftigten üppigst versorgt) zur Abgabenlast hinzu, wird es noch ungerechter. Dann zahlen nämlich die am unteren Ende des Einkommensteuertarifs Veranlagten, weil sie viel mehr, oft ihr gesamtes Einkommen für den notwendigen Lebensunterhalt benötigen, relativ sogar mehr Steuern als Mitbürgerinnen und Mitbürger mit sehr viel höherem Einkommen. Das Ungleichgewicht ist umso höher, je größer der Einkommensanteil ist, der für die Lebenshaltung ausgegeben werden muß.

Um das Maß der Ungerechtigkeit voll zu machen, sind auch die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten zwecks Steuerersparnis umso größer, je höher das Einkommen ist. Die bröckelnde Sozialrente können nur die mit privater Vorsorge aufbessern und so ihr zum Leben notwendiges Einkommen im Alter sichern, die das eigentlich gar nicht nötig hätten.

Nicht nur ungerechte Besteuerung macht den ungerechten Staat. Auch Rekordmengen prekärer Arbeitsverhältnisse und Millionen Rentenversicherungsbeitragszahler, die dafür allenfalls Renten auf Sozialhilfeniveau zu erwarten haben, beweisen, daß wir eher in einem Ausbeutungsstaat anstatt in einem sozial gerechten Staat leben. Traurig, aber leider wahr: Die Reichen zocken mit Hilfe nützlicher Idioten die Armen ab – wie immer schon in der Geschichte der Menschheit, aber auf zeitgemäß viel kompliziertere und für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger undurchsichtigere Art und Weise.

Warum sich die Masse der Benachteiligten das bieten läßt? Warum sich Millionen Menschen dösig-duldsam für dumm verkaufen und ausbeuten lassen? Das liegt in ihren Genen, den Genen, die wir von unseren äffischen Vorfahren in uns haben, einem räuberischen Rudeltier. Da wir nach ca. 6,5 Millionen Jahren Evolution immer noch zu ca. 97,5 Prozent genetisch mit ihnen übereinstimmen, brauchen wir uns über das Verhalten der Menschen nicht zu wundern.

Deshalb wird sich das Menschenleben auf der Erde auch weiterhin von Krise zu Krise und von Krieg zu Krieg dahinquälen bis zu einem unbestimmten Ende. Theoretisch könnten wir uns zwar von dem Fluch der immer gleichen Fehler befreien, aber praktisch sind alle Gedanken, die sich Menschen seit Jahrtausenden darüber schon gemacht haben, Zeitverschwendung. Die ererbten Instinkte und Gefühle des räuberischen Rudeltiers „Mensch“ werden die Menschheit bis zu ihrem Untergang dominieren. Schade. Theoretisch hätte Mensch in den bisher ca. 6,5 Millionen Jahren seiner Existenz Besseres aus sich machen können.

In der eBook-Reihe „Tacheles“ veröffentlicht Prof. Querulix seit einigen Jahren seine zeitlos-zeitkritischen Beobachtungen und Kommentare des Treibens der Menschentiere. Sieben Bände sind bereits erschienen. Der jüngste Band im Umfang von 264 Seiten kam Anfang dieses Jahres heraus. Er trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3) und ist wie seine 6 Vorgänger im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort wie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.

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Prof. Querulix, „Tacheles Bd. 7 - Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, „Tacheles", zeitlos-zeitkritischen Beobachtungen und Kommentare des Treibens der Menschentiere, bisher 7 Bände eBooks, 180-280 S., je 9,95 Euro
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18.04.2017 08:31

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