Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Politik

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig (SPD) steht nicht zu "Queerer Bildung"

Kiel, 8. Dezember 2016 Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), dessen Regierung seit Jahren „"Queere Bildung“ an öffentlichen Schulen fördert, möchte sich zu Unterricht, bei dem schwul-lesbische Aufklärungsteams den Schülern das Thema „"sexuelle Vielfalt“ aus autobiografischer Sicht vermitteln, nicht äußern.
Ursächlich hierfür scheint ein aktuelles Rechtsgutachten zu sein, das „SchLAu-Workshops“ als verfassungswidrig bewertet, soweit diese darauf gerichtet sind, Schüler zur Akzeptanz sexueller Vielfalt zu erziehen.

"Sollten die Aufklärungs-Workshops, die in Schleswig-Holstein von den Vereinen Haki e.V. und lmabda::nodr e.V. durchgeführt werden, tatsächlich verfassungswidrig sein, wüssten wir gerne von Ministerpräsident Albig, warum seine Regierung diese Workshops finanziell unterstützt, anstatt sie zu unterbinden“, erklärt Peter Rohling, Vorstand des Vereins echte Toleranz e.V., der am 15. November eine entsprechende Anfrage an die Staatskanzlei in Kiel gerichtet hat.

Ministerpräsident zahlt und schweigt

"Leider hat Ministerpräsident Albig trotz Nachfrage bis heute nicht geantwortet. Das ist für uns unverständlich. Denn sollten die "SchLAu"-Workshops mit dem Grundgesetz und dem schleswig-holsteinischen Schulgesetz vereinbar sein, warum bekennt sich Ministerpräsident Albig dann nicht öffentlich zu diesen und erklärt, dass diese Workshops explizit nicht gegen das verfassungsrechtliche Indoktrinationsverbot verstoßen?“, wundert sich Vorstand Rohling.

Debatte über Grenzen staatlicher Sexualerziehung unerwünscht

Der durch das Rechtsgutachten des Hamburger Staatsrechtlers Professor Dr. Christian Winterhoff begründete Verdacht, dass die in Schleswig-Holstein durchgeführten "SchLAu"-Workshops verfassungswidrig sind, hat den Verein echte Toleranz e.V. dazu veranlasst, Ministerpräsidenten Albig außerdem zu fragen, ob dieser eine öffentliche Debatte über die verfassungs- und schulrechtlichen Grenzen staatlicher Sexualerziehung für sinnvoll und geboten hält, oder ob seine solche Debatte seines Erachtens lieber unterbleiben soll, damit die "SchLAu"-Workshops in jedem Fall ungestört weitergehen können. Auch diese Frage hat Ministerpräsident Albig bis heute unbeantwortet gelassen.

"Dass die Landesregierung an einer solchen Debatte kein Interesse bekundet, verwundert uns schon.“, so Vorstand Rohling. "Schließlich geht es hier um die Frage, ob in Schleswig-Holstein staatliche Schulen gegen das Grundgesetz und gegen das hiesige Schulgesetz verstoßen. Sollte dem Ministerpräsidenten diese Frage tatsächlich egal sein, hätte ich starke Zweifel daran, dass er seinen Amtseid wirklich ernstnimmt.“

Link zur Original-Pressemitteilung:
https://www.echte-toleranz.de/files....er.Bildung_08.12.2016.pdf

Link zum Artikel:
https://www.echte-toleranz.de/index....t-zu-queerer-bildung.html

Link zur Anfrage an den Ministerpräsidenten:
https://www.echte-toleranz.de/files....er.Bildung_15.11.2016.pdf

Link zum Rechtsgutachten:
https://www.echte-toleranz.de/index.php/rechtsgutachten.html

Weitere Hintergrund-Informationen:
https://www.echte-toleranz.de/index.php/aktuelles.html

08.12.2016 13:12

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Schleswig Holstein:

In Schleswig-Holstein ist es doch am schönsten
Schleswig-Holsteiner zog es schon immer in die Welt hinaus. Für Ihren Lebensabend aber zieht es viele wieder in die alte Heimat zurück. „Natürlich war uns klar, dass die vielen Interessenten aus ganz Deutschland und über 62 Ländern der Erde...

Windcloud first, Suchmaschinen-Gigant second.
Ökologischer Cloudhost betreibt in Schleswig-Holstein das erste grüne Rechenzentrum, das ausschließlich mit regenerativer Energie des eigenen Windparks betrieben wird Hamburg, im Februar 2017 – In der letzten Woche kursierten Medienberichte,...

Sexualerziehung:

Sexualerziehung: Kieler Bildungsministerium prüft Sachverhal...
KIEL - Bildungsministerin Karin Prien (CDU) nimmt den Verdacht, dass die schwul-lesbischen Aufklärungsworkshops an den öffentlichen Schulen Schleswig-Holsteins verfassungs- und schulgesetzwidrig sind, ernst. Wie ihr Ministerbüro auf Anfrage des...

Sexualerziehung: Kieler Landesregierung stockt Etat für „Que...
Kiel, 15. Dezember 2016 Die Regierung von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), die Anfragen zur möglichen Verfassungswidrigkeit "Queerer Bildung“ seit Monaten ignoriert, hat gestern mit Verabschiedung des Haushalts 2017 die Mittel für...

Queere Bildung:

Sexualerziehung: Kieler Bildungsministerium hat „schulrechtl...
Sexualerziehung: Kiel, 19.10.2017 Nachdem Bildungsministerin Karin Prien (CDU) ihr Ministerium im Juli erklären ließ, man würde die Frage der Verfassungs- und Schulrechtmäßigkeit schwul-lesbischer Aufklärungsworkshops „sorgfältig überprüfen“,...

CDU-Schattenministerin Karin Prien: Verfassungswidrigkeit vo...
Hamburg, 5. Mai 2017 Karin Prien, Bildungsministerin im Schattenkabinett von CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther, möchte im Fall eines Wahlsiegs prüfen, ob die an den Schulen in Schleswig-Holstein stattfindenden „SchLAu-Workshops“...

Debatte um „Queere Bildung“: Deutscher Lehrerverband stellt ...
Berlin, 1. Februar 2017 Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, stellt sich hinter das Rechtgutachten des Hamburger Staatsrechtlers Professor Dr. Christian Winterhoff, das Sexualerziehung an öffentlichen Schulen, die auf die...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


echte Toleranz e.V.

echte Toleranz e.V.
Peter Rohling, Vorstand
Zur Waldwiese 12
21521 Aumühle

Über echte Toleranz Der gemeinnützige Verein „echte Toleranz e.V.“ setzt sich für den Erhalt und die Förderung der Meinungsvielfalt in Deutschland ein. Er macht sich stark für eine öffentliche Debatte, in der alle Wertvorstellungen...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info