Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Gesundheit & Medizin

Schweizer Bundesrat: Krankenkassen zahlen für komplementärmedizinische Leistungen unbefristet

„Leistungspflicht unter Wahrung der Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit“

Der Schweizer Bundesrat hat jetzt neue Verordnungsbestimmungen zur Kostenerstattung der Komplementärmedizin genehmigt. Danach werden komplementärmedizinische ärztliche Leistungen den anderen von der Schweizer obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergüteten medizinischen Leistungen gleichgestellt und künftig unbefristet erstattet. Dies gilt ab 1. August 2017, so das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Es hatte 2013 das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragt, die Leistungspflicht für komplementärmedizinische Leistungen zu prüfen - „unter Wahrung der Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit“. 2009 wurde ein Verfassungsartikel zur Berücksichtigung der Komplementärmedizin angenommen. Seit 2012 vergütet die OKP die Leistungen der anthroposophischen Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Homöopathie und der Phytotherapie. Diese Kostenübernahme war bis Ende 2017 befristet, da dem damaligen Gesundheitsminister 2011 der Nachweis fehlte, dass komplementärmedizinische Anwendungen wirksam, zweckmäßig und wirtschaftlich sind.

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie

[Großes Bild anzeigen]

Unter besonderen Voraussetzungen (Anwendungs- und Forschungstradition, wissenschaftliche Evidenz und ärztliche Erfahrung, Weiterbildung) sollen jetzt die benannten komplementärmedizinischen Methoden dem Vertrauensprinzip unterstellt und von der OKP gezahlt werden. Es werden nur Leistungen übernommen, die die Wirksamkeits-, Zweckmäßigkeit- und Wirtschaftlichkeitsvorgaben erfüllen. Wie bei anderen Fachrichtungen sollen nur bestimmte, umstrittene Leistungen geprüft werden.
Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokal ausgerichteten Form der Hyperthermie sagt: „Es ist ein internationales Signal, wenn die oberste Schweizer Politik das Thema Komplementärmedizin ganz oben auf die Agenda setzt. Wenn die Pflicht-Krankversicherung nun unbefristet komplementärmedizinische Leistungen zahlt, zeigt das die offizielle Akzeptanz - und macht sie vielen Patienten zugänglich. Viele suchen zudem zusätzliche Wege der Behandlung von Krebs. Und in der Onkologie ist auch die Wärmetherapie co-medikativ einsetzbar“.

2017 hat das Schweizer Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog aufgenommen. Patienten können die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über Krankenkassen abrechnen, sofern diese co-medikativ mit Radio-Onkologie erfolgt. Damit die Hyperthermie als Pflichtleistung bei ausgewählten Indikationen anerkannt und die Kosten übernommen werden, muss das Swiss Hyperthermia Network die vorgesehenen Behandlungen beurteilen.

Bilddateien:


Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie
[Großes Bild anzeigen]

Video zu dieser Pressemitteilung:

23.06.2017 10:20

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Krebs:

Hyperthermie als mögliche Therapie bei Rheuma, Arthrose, Isc...
Indische Wissenschaftler forschen zur Wirkung einer Wärmetherapie auf Arthrose Forscher am indischen Roorkee Institute of Technology gehen der Frage nach, ob und wie eine Hyperthermie-Therapie bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen wie...

Erkrankungen der Prostata und falsche Ernährung – Es gibt ei...
Falsche Ernährung kann zu zahlreichen Gesundheitsproblemen und schwerwiegenden Erkrankungen führen. Dazu zählen nicht nur direkt und offensichtlich mit der Ernährung in Zusammenhang zu bringendes Übergewicht oder Erkrankungen wie Diabetes und...

US-Forscher untersuchen Wirkung der Hyperthermie auf T-Zell...
Aktivierung des Immunsystems gegen Krebs "It is apparent that high temperature is naturally involved in immune response”, sagt Mihail Mitov von der Forschergruppe der Universität Kentucky, die mögliche Wirkugen der Hyperthermie auf T-Immunzellen...

Komplementärmedizin:

Gesundheitstankstelle für das Personal
Präventive und kurative Lichtanwendung als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Berlin vorgestellt Neues Denken und Handeln sind in der Medizin besonders dort erforderlich, wo konventionelle Methoden versagen. Schaut man sich die...

Studie zur praktischen Umsetzung der Hyperthermie bei Krebs ...
„Nicht stand-alone, aber gut im Zusammenhang mit Chemo- und Strahlentherapie“ Eine Forschergruppe der staatlichen Universität Indian Institute of Technology Madras arbeitet in einer Pilotstudie daran, die praktische Anwendung der Hyperthermie...

Radiotherapie und regionale Hyperthermie bei Prostatakrebs
Über den Einsatz von regionaler Hyperthermie und Strahlentherapie bei Prostatakrebs berichtet die aktuelle Juli Ausgabe des Radiation-Oncology Journal. Es stellt dazu eine Studie vor, mit der Wissenschaftler der Eberhard Karls Universität Tübingen...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


Oncotherm GmbH

Janina Leckler
Belgische Allee 9
53842 Troisdorf
Tel. +49 2241 3199223
E-mail:
www.oncotherm.de

Oncothermie Troisdorf entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info