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Sie fürchten es wie der Teufel das Weihwasser

Menschen merken es selten rechtzeitig, wenn sie von ihrer Obrigkeit betrogen werden.
Das beste Beispiel aus der jüngeren Geschichte ist die schleichende Enteignung durch zwar nominal zunehmende, real aber abnehmende Einkommen und Ersparnisse, die durch das Ponzi-Spiel der drei großen Notenbanken der Welt derzeit auf die Spitze getrieben wird. Wachstum findet schon seit vielen Jahren nur noch nominal statt, nämlich wenn man es in Papierwährungen bewertet. Real, in Unzen Gold bewertet, geht es damit schon seit 15 Jahren bergab.

Politisch gewollte laxe Reglementierung der Finanzindustrie hat es dem Banksterismus und der Raffgier ermöglicht, die wohl größte Finanzkrise der Geschichte auszulösen und sie dann auch noch bis heute selbst – zu ihrem eigenen Vorteil und zum Nachteil der Sparer – zu verwalten. Die Duldsamkeit gegenüber den Schuldenorgien zahlreicher Staaten der Währungsunion hat dieses große Projekt der europäischen Einigungsbestrebung vollkommen zerstört. Mit tiefgreifenden realwirtschaftlichen und sozialen Folgen fressen sich die untauglichen Lösungsversuche der EZB jetzt tief in die Gesellschaft hinein und verursacht Schäden, die bisher offensichtlich die wenigsten in ihrer nachhaltigen sozialen und politischen Tragweite erkennen.

"Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft", (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub), je 9.95 Euro

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Nur die finanziell üppig versorgten „Eliten“ haben Aussicht, das drohende finanz- und realwirtschaftliche Fiasko beim Rien-ne-vas-plus mit einigermaßen heiler Haut zu überstehen. Angesichts der deswegen zu befürchtenden politischen Folgen wird es höchste Zeit, darüber nachzudenken, wie wir nicht nur die aktuelle Banken- und Finanzkrise endlich ohne vollständige Ausbeutung und Auslöschung der Mittelschicht lösen und ihre Wiederholung in Zukunft sicher verhindern, sondern auch den sozialen Frieden und die politische Stabilität unseres Landes retten können. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, vielleicht ist es auch schon zu spät.

Ohne wieder deutlich mehr soziale Gerechtigkeit zu praktizieren, werden wir aber keine Chance haben, Demokratie und das, was vom real (s.o.) bemessenen „Wohlstand für alle“ übrig geblieben ist, zu retten. Es muß deshalb endlich dafür gesorgt werden, daß nicht mehr die Befriedigung der Macht- und Profitgier der „Eliten“ und ihrer nützlichen Idioten oberstes Ziel der Politik ist, sondern das allgemeine Wohl. Das bedeutet in erster Linie, jeden Staatsbürger gerecht am gemeinsam erwirtschafteten Volkseinkommen zu beteiligen. Das wäre ohne weiteres mit der Einführung eines unbedingten individuellen Grundeinkommens in Gestalt einer negativen Einkommensteuer möglich, wie es zum Beispiel in einer vor einigen Jahren erschienenen Studie vorgeschlagen wird.

Die „Eliten“ und ihre nützlichen Idioten fürchten allerdings ein Grundeinkommen wie der Teufel das Weihwasser. Stichhaltige Argumente dagegen haben sie zwar nicht, aber ihre Ausflüchte und Ausreden zeigen, daß sie um ihre Beute fürchten. Richtig, aber nicht zu Recht. Die Furcht, beim ungerechten Beutemachen behindert zu werden, oder unverdiente Pfründen zu verlieren, ist kein Gegenargument zur Einführung eines Grundeinkommens und gegen eine gerechtere Verteilung des Volkseinkommens.

Hier soll nicht darauf eingegangen werden, mit wieviel dummen Geschwätzes die Hüter der Ausbeutungsstrukturen unseres Steuer- und Sozialabgabenstaates den Status quo verteidigen. Sie sind ja nichts weiter als die nützlichen Idioten derer, die sich skrupellos die Früchte des Erfindungsgeistes, des Fleißes und der Arbeitskraft von Millionen ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger aneignen und trotz ihres Multimillionen- oder gar Milliardenvermögens den Hals niemals voll kriegen können.

Die dank Draghis Schutzprogramm für Bankster und skrupellose Schuldenmacher vorangetriebene Enteignung des Mittelstandes beschleunigt die Prekarisierung unserer Gesellschaft und fördert die Gefahr einer politischen Radikalisierung. Die Einführung eines Grundeinkommens, dessen Höhe am Volkseinkommen zu bemessen wäre, um jeder Deutschen und jedem Deutschen eine angemessene Teilnahme am sozial-kulturellen Leben zu ermöglichen, würde dieser drohenden Entwicklung Einhalt gebieten. Denn Ausbeutung von Deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern wäre dann nicht mehr möglich.

Aber nicht nur das. Darüber hinaus könnte ein Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer im Einzelfall gerecht bemessen werden, weil seine Höhe vom Finanzamt geprüft würde und z.B. Abschreibungen, Steuervergünstigungen und Subventionen aller Art der Bemessungsgrundlage hinzugerechnet würden. So könnte z.B. niemand Grundeinkommen beziehen, der sein Einkommen mittels steuergesetzliche Maßnahmen rechnerisch, also nur auf dem Papier, gesenkt hat.

Auch wäre das Grundeinkommen ein wirtschaftlicher Stabilisator, weil es die Konsumnachfrage stützen würde. Deutschland wäre dadurch weniger abhängig vom Export und brauchte keine Güter und Dienstleistungen gegen fragwürdige Währungen zu tauschen.

Nicht vergessen werden sollten neben diesen Vorteilen auch die mögliche einfache Berechnung des Grundeinkommens im Rahmen der Einkommensbesteuerung, die zu erwartenden beträchtlichen Einsparungen in der Sozialbürokratie (z.B. Arbeitslosenverwaltung, Sozialhilfe) und die mögliche deutliche Senkung der laufenden Reparaturkosten für den sogenannten Sozialstaat, z.B. die Aufstockung von Ausbeuterlöhnen.

Die gegenwärtigen politischen Machthaber, obwohl sie vorgeben, christlichen oder sozialen Ideologien anzuhängen, werden sich mit Händen und Füßen gegen ein solches gerechtes und im Hinblick auf die wirtschaftliche und technologische Entwicklung sinnvolles Grundeinkommen wehren und ihre nützlichen Idioten diverser Provenienzen dagegen in Stellung bringen. Die werden die mangelhafte Information der meisten Wählerinnen und Wähler nutzen, um deren Stimmung zu manipulieren. Warten wir’s ab. Vor Putins Hackerarmee brauchen wir uns beim Thema Grundeinkommen dagegen wohl kaum zu fürchten.

Die erwähnte Studie trägt den Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft. Sie ist als eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder gut sortierten Buchhandlung für je 9,95 Euro erhältlich.

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"Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft", (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub), je 9.95 Euro
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10.01.2017 08:36

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