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Smart-Home-Giganten: Der Kampf von Apple, Google, Amazon & Co um das kundenorientierte Smart-Home-Ökosystem

MS&C analysiert die Auswirkungen des Markteintritts der IT-Giganten in den Smart-Home-Markt und erwartet Bedrohungen und Chancen für die vorhandenen Marktteilnehmer

München, 8. Oktober 2015 – In den vergangenen zwei Jahren sind verschiedene IT- und Internet-Konzerne in den Smart-Home-Markt eingetreten:
 Google hat Nest gekauft und baut mit Brillo und Weave ein Framework für Smart Home auf
 Apple stellte auf der WWCD 2014 HomeKit vor
 Samsung akquirierte SmartThings
 Amazon bietet die Smart-Home-Zentrale Echo an
 Microsoft bietet AllJoyn für Windows an.
Ohne die Notwendigkeit, mit den Smart-Home-Aktivitäten einen Gewinn zu generieren, können die zukünftigen Smart-Home-Giganten die Plattformen und Produkte nutzen, um ihr jeweiliges Kerngeschäft zu unterstützen. Nach einer Analyse der Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) werden dadurch die bisher dominierenden Anbieter von Smart-Home-Systemen in ihrer Existenz bedroht. Anwendungsspezialisten, die von Partnern abhängen, haben hingegen die Chance, sich in zukunftsfähigen Ökosystemen zu integrieren und dadurch ihren Nutzen und ihre Kundenbasis zu erweitern. Michael Mücke, Managing Partner bei MS&C, betont: „Die Smart-Home-Giganten werden den Smart-Home-Markt grundlegend verändern. Spezialisierte Marktteilnehmer können profitieren, weil neue Marktnischen entstehen, in denen sie ihre Stärken ausspielen können. Die bisherigen Plattformen hingegen müssen ihr Angebot und ihre Positionierung hinterfragen und justieren.“

Die zukünftigen Smart-Home-Giganten setzen Smart Home als Treiber für ihr Kerngeschäft ein

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Die Analyse durch Mücke, Sturm & Company ergab folgende Erkenntnisse:

Aufgrund ihrer Position und Macht beeinflussen die künftigen Smart-Home-Giganten den Markt grundlegend
1. Die zukünftigen Smart-Home-Giganten setzen Smart Home als Treiber für ihr Kerngeschäft ein
Der Smart-Home-Markt ist für die Giganten nicht von primärem Interesse. Sie agieren in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern, in denen sie marktdominierend sind. Dennoch existieren verschiedene Berührungspunkte zwischen Smart Home einerseits und ihrem Kerngeschäft und weiteren, benachbarten Geschäftsfeldern andererseits. Hierdurch entfällt für die Giganten die Notwendigkeit, mit Smart Home selber profitabel auf dem Markt zu wirtschaften. Sie verfügen über die Kapazitäten, Verluste bewusst in Kauf zu nehmen, um Kunden an ihre Produkte – im Bereich Smart Home wie auch in ihren Kernbereichen – zu binden. Dadurch trägt Smart Home zur Stärkung ihres Kerngeschäfts bei.

2. Mithilfe der Plattform sichern die Giganten ihre Dominanz über die Ökosysteme
Die Smart-Home-Giganten können ihre Plattform kostengünstig oder sogar kostenfrei an ihre Kunden abgeben. Dies steigert die Attraktivität der Plattformen innerhalb, aber auch außerhalb ihrer großen Kundenbasis.. Die Giganten kommen somit in eine Position, in der sie den Markt, die technologische Entwicklung und die Standardisierung stark beeinflussen und somit de-facto-Standards entwickeln können - andere Marktteilnehmer müssen sich anpassen.
3. Bestehende Plattformen müssen ihr Angebot auf die Smart-Home-Giganten ausrichten
Aufgrund ihres Geschäftsmodells bedrohen die Smart-Home-Giganten bestehende Plattformen, die profitabel arbeiten müssen. Deshalb sind traditionelle Anbieter gezwungen, ihre Geschäftsmodelle und Produkte so anzupassen, dass sie Differenzierungsmerkmale gegenüber den Smart-Home-Giganten schaffen und so für die Kundenindividuellen Mehrwert kreieren.
Für Nischenanbieter, deren Produktstrategie in der Regel eine Integration in eine umfassende Plattform beinhaltet, bieten die Giganten hingegen eine neue Chance. Sie können die Marktmacht der Giganten nutzen, um neue Kundengruppen zu erschließen.

Die Smart-Home-Giganten zwingen die Marktteilnehmer, ihre Position zu hinterfragen und ggf. zu verändern
Die Wertschöpfungskette im Bereich Smart Home wird zunehmend komplex. MS&C strukturiert diesen Prozess wie folgt:

 Datenspeicherung in der Cloud: Basis für Big Data
 Semantik: Intelligenz des Systems – entweder in der Cloud oder lokal gespeichert
 Interaktion mit dem Endverbraucher: über App, Sprache, Gestik, Schalter etc.
 Gateway-/Hub-Funktionalität: Schaffung der Konnektivität der Endgeräte untereinander, mit der Semantik und mit der Cloud
 Endgeräte, wie Sensoren und Aktoren
 Vernetzte Dienste: Mehrwertdienste, die Smart Home unterstützen oder durch Smart Home ermöglicht werden.
Die traditionellen Plattformanbieter decken je nach Ausprägung die ersten vier oder fünf Komponenten der Wertschöpfungskette ab. Gerade für die Endgeräte und die vernetzten Dienste gibt es hingegen spezialisierte Anbieter.
Auch wenn von Gigant zu Gigant Unterschiede im konkreten Angebot bestehen, stehen sie durch ihren Leistungsumfang in direktem Wettbewerb zu den traditionellen Anbietern. Diese erfahren den Druck, ihr Geschäftsmodell zu überarbeiten und Alleinstellungsmerkmale gegenüber den neuen Konkurrenten zu schaffen, um für den Endkunden weiterhin attraktiv zu bleiben.
Für die spezialisierten Endgerätehersteller und für die Service-Anbieter hingegen ergeben sich neue Marktchancen. Bis auf Samsungs SmartThings ist kein Smart-Home-Gigant an der Bereitstellung von Aktoren und Sensoren interessiert, sodass Endgerätehersteller neue Partnerschaften mit den Giganten zum gegenseitigen Nutzen aufbauen können. Das Gleiche gilt für Service-Anbieter: Intelligente Services werden zunehmend attraktiver und einige Smart-Home-Giganten ergänzen auf diese Weise ihr Kerngeschäft, z.B. Amazon. Innovative Service-Anbieter können, wie auch Endgerätehersteller, über Partnerschaften neue Kunden akquirieren und von Netzwerkeffekten zusätzlich profitieren.

Die zukünftigen Smart-Home-Giganten können mit ihrer Marktmacht und aufgrund des fehlenden Drucks, mit Smart Home profitabel zu sein, den Smart-Home-Markt grundlegend verändern. Dies wirkt sich auf alle Marktteilnehmer aus, die auf diese Bedrohung und die Chancen reagieren müssen um weiterhin im Markt eine Rolle zu spielen.

Eine Zusammenfassung der Untersuchung "Attack of the Future Smart Home Giants - The fight of Apple, Google, Amazon, et al. for the most customer centric ecosystem" steht kostenlos als Download zur Verfügung unter http://www.muecke-sturm.de/media-ce....ight-smart-home-giganten/

Mehr zu Mücke, Sturm & Company unter
http://www.muecke-sturm.de

Pressekontakt
Kathrin Hübner
Marketing & PR-Referentin
Mücke, Sturm & Company GmbH
Theresienhöhe 12 D-80339 München

Tel +49 (89) 46 13 99 135
Fax +49 (89) 46 13 99 777
Mobil +49 (151)58243360
E-Mail


Mücke, Sturm & Company (MS&C) wurde 2002 von Michael Mücke und Patrick Sturm als partnergeführtes Beratungsunternehmen in München gegründet. Heute begleitet MS&C als Top-Managementberatung ihre Klienten bei allen Strategie-, Organisations- und Technologiefragen. MS&C ist spezialisiert auf die unterschiedlichen Themen der digitalen Transformation und blickt dort auf eine langjährige Erfahrung mit internetbasierten Geschäftsmodellen zurück. Die Industrieausrichtung nahm ihre Anfänge in der TIME-Branche (Telekommunikation, Internet, Medien, Entertainment). Seit einigen Jahren bringt MS&C ihre Expertise auch in andere Branchen wie Energie, Automotive, Handel und Health Care ein und macht führende Unternehmen fit für den Wettbewerb in der klassischen und digitalen Ökonomie. MS&C hat Büros in München, Darmstadt und Köln.

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Die zukünftigen Smart-Home-Giganten setzen Smart Home als Treiber für ihr Kerngeschäft ein
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Die Wertschöpfungskette im Bereich Smart Home wird zunehmend komplex
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08.10.2015 11:04

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