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Spekulanten und ihre politischen Lobbyisten setzen die Demokratie aufs Spiel

„Zukunft ist nicht Zufall, sondern das, was wir aus dem machen, das uns zufällt.“ (Prof.
Querulix)

Wenn man die unverhohlen gezeigten Begehrlichkeiten der europäischen Südländer betrachtet, muß man an der Zukunftsfähigkeit der Europäischen Gemeinschaft (EU) und der Europäischen Währungsunion (EWU) zweifeln. Es wird Zeit, daß die deutschen Politiker eine klare Grenze aufzeigen und endlich zur Bedingung für weitere Integrationsschritte machen, daß auch Südeuropa seine Haushalte vorher in Ordnung bringt. Wenn diese Länder ihre Reichen Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Stopfen ihrer Finanzlöcher heranziehen wollen, sollte man das begrüßen. Die Deutschen aber, nicht einmal die Reichsten unter ihnen, sind dafür nicht zuständig.

Deshalb muß z.B. eine mögliche Einbeziehung der vergleichsweise stabilen deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in eine sogenannte Banken(haftungs)union muß unbedingt verhindert werden.

Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Es genügt, daß der Italiener Draghi die soliden deutschen Sparer zugunsten skrupelloser Bankster und politischer Geldverschwender sukzessive mit Null- und Negativzinsen enteignet und ihre Altersversorgungen ruiniert. Es genügt, daß er Geld „drucken“ läßt, um Anleihen seines hoffnungslos überschuldeten Heimatlandes sowie anderer ebenso heruntergewirtschafteter überschuldeter Länder aufzukaufen und diese dadurch zu immer weiterer Verschuldung anregt. Zusätzliche Machinationen und finanzielle Repressionen zur Subventionierung skrupelloser Schuldner wären nicht nur ein moralischer Tiefpunkt der europäischen Politik, sondern Sprengstoff für EWU und sogar die EU. Denn keine deutsche Regierung, die ihren Mittelstand zur Ausplünderung durch skrupellose Schuldenmacher und Spekulanten freigäbe, würde das lange überleben. Deutschland steht in dieser Hinsicht auch nicht allein. Eine Schuldenvergemeinschaftung würde der politischen Radikalisierung in den finanziell solide geführten Ländern Vorschub leisten. Sowohl der soziale Friede wie auch die Europäische Idee würden aufs Spiel gesetzt.

Wir dürfen auch nicht vergessen, daß seit der Regierung Kohl und verstärkt durch die Agendapolitik Schröders viele Millionen Deutsche in die Armut gedrängt wurden, ohne Aussicht zu haben, wieder herauszukommen. Sie wurden Opfer der Begehrlichkeiten ihrer skrupelloseren und politisch besser vertretenen Landsleute. Die deutschen Politiker sollten sich sehr gut überlegen, ob sie einen solchen Coup noch einmal wagen wollen – diesmal auch noch zu Gunsten skrupelloser Nimmersatts in anderen Ländern.

„Erfahrung ist verstandene Wahrnehmung.“ (Immanuel Kant) Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das ohnehin völlig entkräftete Deutsche Reich durch die Siegermächte mit unmäßigen Reparationsforderungen vollends auf die Knie gezwungen. Die Früchte dieser politischen Dummheit ersten Ranges kennen wir, und auch die Politiker sollten sie kennen oder endlich ihre Geschichtskenntnis erweitern. Denn aus der Geschichte können kluge Menschen tatsächlich sehr viel lernen und so manche Wiederholung von gefährlichen Dummheiten vermeiden. Hoffen wir, daß vernünftige Politiker dem Ansinnen der Südländer nach einer Vergemeinschaftung (d.h. auch Übernahme) ihrer Schulden durch die Länder, die solide gewirtschaftet haben, eine klare Absage erteilen. Es genügt uns Deutschen schon die sehr realistische Gefahr, daß wir infolge der inzwischen schon 880 Milliarden betragenden und tendenziell weiter ansteigenden Target2-Forderungen der Bundesbank im Falle eines – sehr wahrscheinlichen – weltweiten Crashs der Finanz- und in der Folge auch der Realwirtschaft wohl mehr als ein Billion Euro abschreiben müßten.

Neid darf kein politisches Motiv sein. Es sei denn, man wolle die Europäische Gemeinschaft schon vor ihrer Vollendung zerstören. Wer könnte daran Interesse haben? Die unfähigen Haushälter in Südeuropa sollten froh darüber sein, daß neben Deutschland auch einige nordeuropäische Länder dem Euro eine gewisse Stabilität und internationale Reputation verleihen. Andernfalls würden sie beim täglichen Einkauf wohl wieder in Tausendern rechnen müssen. Wir wollen das nicht.

In diesem Zusammenhang darf es übrigens überhaupt keine Diskussion über das bewährte Drei-Säulen-System Deutschlands geben, das aus dem halböffentlichen Sparkassensystem, dem genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanksystem und den Privatbanken besteht. Wenn auch die Privatbanken mehr oder weniger kräftig im Börsencasino mitspielen, ist diese Zusammensetzung der Geld- und Kreditinstitute im Gegensatz zu denen der europäischen Südstaaten recht stabil und könnte auch eine Großbankenpleite verdauen. Eine Aufgabe dieses traditionellen Vorteils wäre eine Kriegserklärung der deutschen Regierungspolitiker gegenüber ihren Wählern. Dazu darf es auf gar keinen Fall kommen.

Das Ponzi-Spiel der EZB hat im deutschen Mittelstand bereits genug finanzielle Verheerungen angerichtet und ein Ende ist vor seinem absehbaren endgültigen Scheitern nicht zu erwarten. Da wäre es verhängnisvoll, wenn Deutschlands Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die mehr als zwei Drittel der privaten Kunden von Geldinstituten betreuen, in den Schuldensumpf der unseriös geführten südeuropäischen Banken hineingezogen würden.

Die deutschen Politiker müssen endlich begreifen, wem sie verantwortlich sind und was auf dem Spiel steht. Der sprichwörtlichen Forderung: „Wehret den Anfängen“ haben sie leichtsinnigerweise nicht Folge geleistet und damit nicht nur das Weichwährungsland Griechenland trotz einiger Schummeleien in den Euro-Verbund aufgenommen, sondern auch der Perpetuierung des dortigen Schlendrians und der laxen Haushaltspolitik in mehreren Südländern jahrelang tatenlos zugesehen. Jetzt müssen sich die Politiker der solide wirtschafteten Ländern endlich konsequent den unsoliden Begehrlichkeiten der Südstaaten verweigern. Wenn das versäumt wird und Deutschland – mit allen damit verbundenen Konsequenzen – in den zu erwartenden Schuldenstrudel der Südländer hineingezogen würde, stände das gesamte Europäische Projekt auf der Kippe.

Die Frage wird sich den Deutschen aufdrängen: Was bringt uns Europa außer der Veruntreuung unseres Volksvermögens und der Gefährdung des sozialen Friedens infolge der Ausbeutung der Mittelschichten durch die EZB-Politik? Die Jamaika-Koalition sollte – falls sie überhaupt zustande kommt – diese Frage durch eine klare Absage einer Schuldenvergemeinschaftung beantworten.

Unfähigkeit und Leichtgläubigkeit der Politiker haben das Griechenland-Drama verursacht. Das Land wird seine Schulden niemals zurückzahlen. Die Zeche dafür zahlen in Deutschland aber vor allem diejenigen, die im unteren Bereich des Einkommensteuertarifs veranlagt werden und die – zählt man sämtliche Steuern, Abgaben und Zwangsbeiträge zusammen – den relativ größten Teil ihres Einkommens an den Staat abführen müssen. Diese vielen Millionen sowieso schon mit dem legalen Mittel der ungerechten Besteuerung betrogenen Mitbürgerinnen und Mitbürger werden sich bedanken, wenn gut versorgte deutsche Politiker skrupellosen Bankstern und Politikern in den Südstaaten der EWU ermöglichen, sich ad infinitum sorglos auf ihre Kosten zu verschulden.

„Erfahrung ist verstandene Wahrnehmung.“ Diese Definition des großen Philosophen Immanuel Kant sollte die Politiker zum gründlichen Nachdenken darüber veranlassen, wie sie mit den inzwischen sehr aufdringlich vorgeführten Begehrlichkeiten der Südländer so umgehen, damit der ohnehin schon angerichtete Schaden nicht noch weiter vergrößert wird. Denn die Folgen wären gefährlich, könnten geradezu dramatisch sein. Der deutsche Michel ist nicht so dumm und auch nicht so friedlich wie er oft gezeichnet wird. Wer die Geschichte kennt, weiß das. Und ohne sozialen Frieden und politische Stabilität in Deutschland wird es weder ein einiges noch ein starkes Europa geben.

Hoffen wir, daß in letzter Stunde bei denen, die wir dafür bezahlen und üppig versorgen, daß sie unsere legitimen Interessen gegenüber anderen Ländern und Völkern wahrnehmen und vertreten, die Vernunft doch noch siegt.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert das ebenso interessante wie fragwürdige Treiben der Menschentiere seit vielen Jahren, besonders das ihrer „Eliten“. Seine Beobachtungen dokumentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“, in der bisher 7 Bände erschienen sind. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, „Tacheles...", zeitlos-zeitkrtische Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände eBooks, je ca. 180-280 S., je 9,95 Euro
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09.11.2017 08:26

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