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Startschuss des Großprojektes Sanierung des Fledermausquartieres „Wiesenmühle“ bei Marth am 10. März 2017

Am Freitag den 10.März 2017 wurde der Beginn der Sanierungsmaßnahmen der Wiesenmühle bei Marth im Eichsfeld bei freundlichem Wetter mit Sonnenschein begangen.
Der Projektträger Stiftung FLEDERMAUS hatte zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Marth Peter Dreiling eingeladen. Neben Vertretern des Gemeinderates waren Vertreter aus Nachbargemeinden, von der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg, von der Interessengemeinschaft für Fledermausschutz- und forschung, von der Bauleitung, von den Baugewerken und von der Stiftung FLEDERMAUS anwesend. Nach der Begrüßung durch die Stiftung FLEDERMAUS gab Herr Geiger von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie einen kurzen Einblick in die Geschichte des Gebäudes als Quartier der unter Naturschutz stehenden Fledermausart Großes Mausohr (Myotis myotis) sowie des Projektes, das durch die Stiftung FLEDERMAUS seit 2015 in enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Fledermausschützern und vielen der anwesenden Partner entwickelt wurde.
Die Präsentation der Informationstafel zum Projekt vor der Wiesenmühle (von links nach rechts Herr Ing. Herwig, Bürgermeister P. Dreiling, Projektleiterin Frau Fleischmann, Projektmitarbeiter A. Tränkner, Herr Heinemann von VG Hanstein-Rusteberg).

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Das Gebäude ist aufgrund des Vorkommens der Fledermausart Großes Mausohr, die hier in der Vergangenheit mit einer großen Kolonie von bis zu 500 Muttertieren auftrat ein sogenanntes Punktobjekt nach der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie der Europäischen Union. Mit den Sanierungsmaßnahmen wird für die Großen Mausohren wieder ein Quartier für solch eine große Kolonie im Eichsfeld zugänglich. Herr Heinemann von der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der weiteren Gebäudeentwicklung für die Akzeptanz der Artenschutzmaßnahmen in der Bevölkerung. Die Projektmaßnahmen werden über das Förderprogramm „Entwicklung von Natur und Landschaft“ (ENL) der Europäischen Gemeinschaft und des Freistaates Thüringen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert und steht somit in keiner Weise in Konkurrenz zu Investitionen im, beispielsweise, sozialen Bereich. Die Arbeiten werden von lokalen Handwerksbetrieben durchgeführt und umfassen neben grundlegenden Maßnahmen wie der Entwässerung des Gebäudestandortes unter anderem auch die Erneuerung der Fassade.


Nach der Anbringung einer Informationstafel wurde bei Sekt und belegten Brötchen rege diskutiert und Ideen ausgetauscht. Ein zentraler Aspekt war dabei die Nutzung des historischen Gebäudes, das exponiert am touristisch bedeutsamen überregionalen Leine-Heide-Radweg gelegen ist, nicht nur durch Fledermäuse, sondern auch durch den Menschen. Einigkeit herrschte über die positive Wirkung der Sanierung für die Gemeinde und das Eichsfeld.

Kontakte zum Projekt an ; Telefonnummer 0361 2655980.
Weiterführende Informationen finden Sie unter http://stiftung-fledermaus.de/projekte/wiesenmuehle/ .

Bilddateien:


Die Präsentation der Informationstafel zum Projekt vor der Wiesenmühle (von links nach rechts Herr Ing. Herwig, Bürgermeister P. Dreiling, Projektleiterin Frau Fleischmann, Projektmitarbeiter A. Tränkner, Herr Heinemann von VG Hanstein-Rusteberg).
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30.03.2017 10:32

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Stiftung FLEDERMAUS

Stiftung FLEDERMAUS
Schmidtstedter Straße 30a
99084 Erfurt,
Andreas Tränkner, Tel. 0361 26559816

Die Stiftung FLEDERMAUS widmet sich bundesweit dem Schutz und der Erforschung von Fledermäusen. Sie ist landesweit die erste und einzige Stiftung, die sich speziell den Fledermausschutz auf ihre Fahnen geschrieben hat. Gegründet...

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