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Statt den Augiasstall der Bankster auszumisten, drucken die Notenbanken nur immer mehr Geld

Wer wachen Sinnes ist, kann nicht übersehen, daß das Weltfinanzsystem dem Kollaps wieder ein großes Stück näher gerückt ist und auch die Realwirtschaft (allen Jubelprognosen interessierter oder gedankenloser Seite zum Trotz) langsam aber sicher in die Knie geht.

Der auf einer exzessiv ausgelegten neoliberalen Ideologie praktizierte Banksterismus und Beutekapitalismus ist unübersehbar an seine Grenzen gestoßen. Die blinde Gier ruiniert sich mit ihrem eigenen Geschäftsmodell. Wer wirklich geglaubt hat, die Bankenkrise sei gelöst und die Haushalte er südeuropäischen Staaten könnten einfach mit neu gedrucktem Geld in Ordnung gebracht werden, wird jetzt nach und nach eines Besseren belehrt – und begreift hoffentlich auch. Um Staatspleiten und den durchaus denkbaren Zusammenbruch zahlreicher Banken zu verhindern, werden die Notenbanken noch sehr viel mehr Geld „drucken“ müssen und damit das Katastrophenpotential ihres Wirkens noch weiter vergrößern. Denn eine Problemlösung ist das nicht.

Wie bisher schon wird dieses Geld nicht zu steigender Nachfrage bei Konsumenten und Produzenten führen, sondern in die Immobilien- und Anleihenmärkte, wie es aussieht aber verstärkt auch in die Edelmetalle fließen und dort die Handelspreise weiter steigern. Dem Aktienmarkt scheint bereits die Luft auszugehen – kein Wunder, wenn man die sinkenden Gewinnaussichten der Unternehmen betrachtet. Aber auch das Platzen der Immobilien- und Anleihenblase dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Für Privatanleger und Banken ergeben sich daraus – anders als für sehr kurzfristig orientierte Bankster und Zocker – große Probleme. Lediglich die stark gedrückten Gold- und Silberkurse könnten interessante Alternativen für sie sein.

Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft, eBook (ISBN 978-3-943788-18-1 [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7 [ePub]), je 9,95 Euro

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Das Heimaltland der neoliberalen Geistesverwirrung, die USA, steht vor einer Zeitenwende. Der innere Wert des Dollars ist weit geringer als das, was auf den Scheinen aufgedruckt ist. Er hängt nur noch am Tropf derer, die diese von inzwischen 19 Billionen Schulden vollkommen ausgezehrte Währung immer noch zur Wertaufbewahrung nutzen, offensichtlich ohne über ihren inneren Wert nachzudenken. Die Politik der FED ist desaströs gescheitert. Ebenso wie die der Bank von Japan und die der EZB. Gelddrucken und mit realen Negativzinsen Sparer zu enteignen und alten Leuten die Altersversorgung zu nehmen, ist kein Ersatz für die längst überfällige Bändigung der zu Spielhöllen verkommenen Finanzmärkte.

Den finanzwirtschaftlichen Abgrund vor Augen erinnern sich die Menschen wieder an Edelmetalle, vor allem Gold. Daß Gold selten und nur mit großem Aufwand zu gewinnen ist, macht seinen inneren Wert aus. Das unterscheidet es von allen Währungen, die – ob rechtmäßig oder nicht – beliebig vermehrt werden können. Gold unterscheidet sich auch vom sogenannten Papiergold, Anrechten auf Gold, die von Banken und Bankstern unbegrenzt produziert werden können. Wenn die Menge des Papiergoldes die Menge des dafür hinterlegten Goldes überschreitet – und das ist ohne weiteres möglich und scheint es auch in beträchtlichem Ausmaß zu sein – ist Papiergold entsprechend (sehr viel) weniger wert als Gold. Hinzu kommt für den Erwerber von Papiergold noch das Emittentenrisiko, Denn es ist – um es freundlich auszudrücken – keinesfalls unmöglich, daß die Bank gar nicht genug Gold hat oder beschaffen kann, um Besitzer des von ihr emittierten Papiergoldes auf Anforderung auszuzahlen.

Dennoch hatte Papiergold in den letzten Jahren entscheidenden Einfluß auf den Goldpreis. Mit geliehenem Gold „gedecktes“ Papiergold konnte von Bankstern zum Beispiel verkauft werden, um den Goldpreis zu drücken und dann mit Gewinn zu einem tieferen Kurs wieder gekauft werden. Natürlich muß dieses Gold irgendwann zurückgegeben werden oder es wird erneut eine Leihgebühr fällig. Wenn sich dann der Goldpreis aber nicht weiter drücken läßt – auch wenn man noch so viel Papiergold druckt und verkauft, mehr sogar als durch physisches Gold gedeckt ist – kommt die Stunde der Wahrheit. Die im Papiergold verbrieften Ansprüche auf Gold müssen eingelöst werden. Nur: Woher das ganze Gold nehmen?

Sollten Banken, die mit Derivaten Geschäfte machen, auch am hunderte Milliarden Dollar bewegenden Spiel mit Papiergold beteiligt sein, ergäben sich daraus zusätzliche Risiken für ihre Solvenz. Denn schaut man sich die verfügbaren Daten an, kann man sich des Verdachts nicht erwehren, daß sich möglicherweise viele Bankster und andere große und kleine Spekulanten mit Papiergold verzockt haben könnten.

Doch wie dem auch sei: Mit Gelddrucken und Papiergold schafft man ebenso wenig Wohlstand wie überhaupt mit dem Spiel um und mit Geld. Mit ihren Spielen können die Bankster Geld allenfalls von der produktiven Wirtschaft und der arbeitenden und sparenden Bevölkerung zu sich selber und zu anderen Zockern und Spekulanten umverteilen. Das schlägt sich unter anderem in überzogenen Kursen bzw. Preisen von Aktien, Anleihen und Immobilien nieder. Die Vermögensgegenstände werden dadurch nicht wertvoller, man muß nur mehr Geld für sie bezahlen. Echte Werte können nur durch Produktion geschaffen werden.

Ob die unabwendbaren wirtschaftlichen Turbulenzen zu sozialen Verwerfungen führen werden, hängt davon ab, wie die verantwortlichen Politiker damit umgehen. Dabei spielt auch das Management der Zuwanderung eine wichtige Rolle. Daß aus Kreisen der CDU-Klientel neben einigen guten Ansätzen wiederum die Leier einer Absenkung des Mindestlohns für Zuwanderer ins Gespräch gebracht wird, zeigt, daß Ausbeutung von den Profiteuren des Status quo immer als Patentrezept für Beschäftigung gesehen wird. Besser wäre es, mit dem Gelddrucken und Verschenken an Bankster und reiche Leute aufzuhören und dafür den Mindestlohn zu erhöhen und eine Mindestrente einzuführen. Das schüfe Nachfrage und echtes Wirtschaftswachstum.

Wenn der bisherige Kurs weiter gefahren wird, indem die Lasten den Schwächsten der Gesellschaft aufgebürdet werden, dürften politische Folgen schon bei den kommenden Wahlen sichtbar werden. Kommen dann noch durchaus wahrscheinlichen Schwierigkeiten bei der Integration der Zuwanderer hinzu, könnte sich aus einer weiteren Spaltung der Gesellschaft eine ernsthafte Gefährdung des sozialen Friedens mit sehr unangenehmen politischen Folgen entwickeln.

Unter Einsatz der Vernunft könnte das verhindert werden. Die Politik muß nur endlich darangehen, unsere Gesellschaft zu re-integrieren und auch das Zuwanderungsproblem so behandeln, daß davon keine Störung des inneren Friedens ausgeht. Was Not täte, damit unsere Gesellschaft nicht langsam aber sicher den sprichwörtlichen Bach hinunter geht, skizziert eine kleinen Studie, die vor einigen Jahren im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen ist. Ihr Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft.“

Ein solches Grundeinkommen für alle deutschen Staatsbürger würde verhindern, daß es in einem reichen Land wie Deutschland neben unermeßlichem Reichtum weniger immer mehr bittere und sich schnell ausbreitende Armut gäbe. Dafür zu sorgen, ist nicht nur eine moralische Verpflichtung der Politik – insbesondere derer, die sich ein christliches oder soziales Etikett aufkleben – sondern ergibt sich auch aus der Verpflichtung der Abgeordneten, das Wohl des Volkes zu wahren und Schaden von ihm abzuwenden. Schließlich ist es auch ein Gebot der Vernunft, die bei einem Weiter-So! unvermeidlichen sozialen Konflikte und ihre politischen absehbaren Folgen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Überlegungen, die in der Studie angestellt werden, greifen aber über die Idee eines Grundeinkommens als Eckpfeiler allgemeinen Wohls hinaus. Der Autor betrachtet dieses zwar als wichtiges Mittel sozialer Gerechtigkeit und menschenwürdigen Zusammenlebens von Arm und Reich. Darüber hinaus sieht er darin aber auch eine wichtige emanzipatorische Basis für die – zumindest in zahlreichen oft wiederholten Lippenbekenntnissen auch von Politikern – angestrebte Verbesserung und Stärkung staatsbürgerlicher Souveränität, Mitverantwortung und Beteiligung an politischen Entscheidungen.

Die Studie (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook [ePub]) ist für 9,95 Euro beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) und in jeder gut sortierten (Internet.)Buchhandlung erhältlich.

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Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft, eBook (ISBN 978-3-943788-18-1 [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7 [ePub]), je 9,95 Euro
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18.02.2016 08:31

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