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Stephan Praus, LEWO Unternehmensgruppe: In Deutschland wird am Bedarf vorbei gebaut

Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln): Wohnungen entstehen an den falschen Standorten

Leipzig, 16.08.2017. „Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft wurden im Zeitraum 2011 bis 2015 in den sieben größten Städten Deutschlands nur 32 Prozent der benötigten Wohnungen auch gebaut“, erklärt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. Alleine in Berlin fehlen derzeit laut IW-Angaben 57.500 Wohnungen, in München 36.400. „Aber auch in Ostdeutschland mangelt es vor allem in den wachsenden Städten wie Leipzig und Dresden an Wohnraum“, so LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus. Mangel besteht insbesondere bei kleinen Wohnungen. Dieser Mangel wird sich weiterhin verstärken, denn die entsprechenden Fertigstellungen sind nur moderat gestiegen. Auch im Umland vieler Großstädte werde zu wenig gebaut. Der Landkreis München beispielsweise hätte laut IW von 2011 bis 2015 insgesamt gut 4.600 Wohnungen mehr gebraucht, als tatsächlich gebaut wurden. Ähnlich sehe es im Städtedreieck Frankfurt, Darmstadt und Mainz aus.

Viel wurde in den letzten Monaten über mögliche Fehlbewertungen im deutschen Wohnimmobilienmarkt gesprochen. Preissteigerungen in den Metropolen führen dabei fälschlich zu der Einschätzung, dass sich in Deutschland eine Spekulationsblase abzeichne. Gemessen an den niedrigen Zinsen ist die Kreditvergabe derzeit allerdings eher moderat. Und die Bautätigkeit liegt gerade in den Großstädten deutlich unter dem Bedarf, der durch die Bevölkerungsveränderungen bestimmt ist. Das IW Köln kommt im Rahmen der Baubedarfsanalyse 2011-2015 zu erstaunlichen weiteren Einschätzungen. Danach wurden in zwei Dritteln der 402 deutschen Landkreise im genannten Zeitraum mehr Häuser und Wohnungen gebaut als nötig.

Das IW Köln hebt heraus, dass Deutschland zwar zuviel Wohnraum hat, aber eben nicht da, wo er benötigt wird. Weil Häuser am Bedarf vorbei gebaut würden, verfielen zudem Ortskerne und die Landschaft würde weiter zersiedelt. LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus: „Insgesamt wären in den ländlichen Kreisen 20 Prozent mehr Wohnungen gebaut worden als benötigt würden. Bei den Einfamilienhäusern wären es sogar mehr als doppelt so viele. Das sind erstaunliche Zahlen, die zum Nachdenken anregen sollten und die Politik zum Handeln zwingt.“

Als Grund für die starke Bebauung des ländlichen Raums werden günstige Finanzierungen und Grundstücke genannt. Im Gegensatz zu den Großstädten sei Bauland reichlich vorhanden. Die Gemeinden versuchten, Familien anzuziehen. Doch dies gelinge nur bedingt, denn ein Trend zur Urbanisierung in Deutschland zeichne sich immer weiter ab. Damit entständen neue Leerstände, da die Bevölkerung insgesamt im ländlichen Raum schrumpfe. „Laut IW Köln ein Teufelskreis“, so LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus.

16.08.2017 15:10

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