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Syngroup sucht und bewertet Direktbeteiligungen: Risikoprüfung bei Unternehmenskauf hilft Reserven zu heben

Angesichts von niedrigen Zinsen und volatilen Wertpapiermärkten geht der Trend nun auch in Deutschland und Österreich immer stärker in Richtung Direktbeteiligungen an Unternehmen.
Family Offices und Investoren nutzen diese Assetklasse als ertragreiche Anlageform. Allerdings ist hier in Europa noch „Luft nach oben“, meint Philipp Zwirn, Director der Syngroup. Der größte Industrieberater Österreichs und dessen Tochter in München helfen bei der Suche nach geeigneten Unternehmen, Risiken und stillen Reserven.

Die Suche nach der richtigen Beteiligung ist keine geringe Herausforderung. „Die größte Hürde ist das Know-how zur Bewertung von Unternehmen“, weiß der Syngroup-Manager: „Es ist auch für größere Family Offices und Investoren schwierig, tiefgehende Kenntnisse für verschiedene Branchen aufzubauen.“ Hier hilft die breite Kenntnis verschiedener Industriezweige. Sie erleichtert die operative Risikoprüfung, aus der sich oft Potentiale zur Ergebnisverbesserung des Betriebs ergeben, die nach dem Kauf sofort gehoben werden können.

VOM SHOW STOPPER BIS ZUR GRÜNEN AMPEL

In der ersten Runde genügt es zunächst einmal, sich anzuschauen, ob es unüberwindbare Hürden auf dem Weg zum Einstieg gibt, also die rote Flagge geschwenkt werden muss. Im Englischen nennt man das „Show Stopper“. Gibt es die, ist an der Stelle Schluss. Wenn nicht, schließt die Syngroup eine detailliertere Prüfung der gesamten Geschäftstätigkeit an. Hier schlummern meist stille Reserven oder aber auch Risiken, die nach dem Kauf gehoben oder sich negativ auf den Kaufpreis auswirken.

DISKRETE SUCHE NACH ÜBERNAHMEKANDIDATEN

Besonders sorgfältig und diskret erfolgt die Suche nach Unternehmen, die für den Investor in Frage kommen. Am Anfang wird ein ein Suchraster erstellt: „Dabei wird gemeinsam mit dem Investor definiert, welche Bereiche der Wirtschaft überhaupt in Frage kommen. Das umfasst Branche, Ergebnis, Umsatz, Ort und vieles mehr. Das ist der Grundstein für eine umfängliche Liste, die Unternehmen für Unternehmen abgearbeitet wird“, erläutert Philip Zwirn. Die internationale Branchen- und Industriekompetenz sowie das Netzwerk der Syngroup sind hier ein deutlicher Vorteil.
Nach Vorliegen einer Shortlist möglicher Übernahmekandidaten erfolgt die diskrete Ansprache durch den Berater. Das hat den Vorteil, dass bis zu dem Zeitpunkt, an dem Interesse seitens des verkaufenden Eigentümers vorhanden ist, der Name der Investoren geschützt wird. Und auch dann nur, wenn das gewünscht wird. Diese Vorgehensweise schützt vor sintflutartigen Anschriften bezüglich Investmentmöglichkeiten.
Kaufpreisverhandlungen werden in der Folge häufig von den Investoren selbst geführt. Vor Abgabe eines Letters of Intent wird ein Zielpreis durch mehrere Verfahren ermittelt, hier wird vor allem das Verfahren mittels Discounted Cash Flow Methode und das Verfahren mittels Multiplikatoren (standardisierte Industriewerte) angewendet.

ERFOLG DURCH STRUKTURIERTEN ÜBERGANG UND KOMMUNIKATION SICHERN

Nach der Firmenübernahme gilt es, den Erfolg zu sichern. Dabei ist der Wandel in der Unternehmenskultur eine der größten Herausforderungen. Um einen Kulturschock frühzeitig zu vermeiden, sollte der Übergang genau strukturiert und kommunikativ perfekt vorbereitet werden. Dazu gehört die Einbindung des Personalmanagements und ein klares Konzept für interne und externe Kommunikation. Der neue Eigentümer sollte einerseits die Mitarbeiter „mitnehmen“, andererseits aber die Möglichkeiten nutzen, um veraltete Prozesse und unnötige Kosten zu beseitigen, die schon während der operativen Due Diligence aufgezeigt wurden. In vielen Unternehmen schlummert hier ein Potenzial, das ausgeschöpft werden kann, um das Ergebnis sehr rasch und nachhaltig zu verbessern. Bei der Beseitigung von unnötigen Kosten unterstützt die SYNGROUP den neuen Eigentümer als operativer Berater.

24.05.2016 14:24

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