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Taiwan trägt bei WHA zu globaler Gesundheitssicherheit bei

Taiwan nimmt an der Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) auf der Grundlage der Prinzipien von Professionalität und Pragmatismus teil, und das Ziel besteht darin, Beiträge zum globalen Gesundheitssystem zu leisten, teilte Gesundheitsminister Lin Tzou-yien, der zur Zeit eine Delegation bei der 69. WHA vom 23. bis 28. Mai in Genf leitet, mit.

Taiwan war seit 2009 jedes Jahr unter dem Namen „Chinese Taipei“ als Beobachter zur Teilnahme an der jährlichen Konferenz der WHA, dem Beschluss fassenden Organ der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO), eingeladen worden.

Die Mitglieder der Delegation können ihre Ansichten über Gesundheitsförderung, Gesundheitsfürsorgesysteme sowie die Verhütung, Beobachtung und Kontrolle ansteckender Krankheiten äußern. Am Rande der WHA haben taiwanische Delegierte bilaterale Gespräche mit ihren Kollegen aus über 20 Ländern und von internationalen Organisationen geführt, um Meinungen auszutauschen, Möglichkeiten für Zusammenarbeit zu erkunden und um Unterstützung für Taiwans Beteiligung an zukünftigen WHO-Konferenzen zu werben.

„Taiwans Beteiligung an der WHA trägt dazu bei, die globale Gesundheitssicherheit zu gewährleisten, und ist von zentraler Bedeutung dafür, die Ausbreitung ansteckender Krankheiten zu bekämpfen“, betonte Lin in einem Kommentar, der am 23. Mai von The Diplomat veröffentlicht wurde, einem internationalen Nachrichtenmagazin im Internet.

Der Ressortchef des Ministeriums für Gesundheit und Soziales (Ministry of Health and Welfare, MOHW), der auch als Arzt Respekt genießt, fuhr fort, in Taiwan habe es im vergangenen Jahr 43 000 bestätigte Fälle von Dengue-Fieber gegeben, einer der schwersten Krankheitsausbrüche seit 1987. Daneben ist das Land einem erhöhten Risiko für einen Ausbruch des Zika-Virus ausgesetzt, weil die Krankheit von der gleichen Moskitoart übertragen wird, welche das Dengue-Fieber verbreitet.

„Weil wir wissen, dass ansteckende Krankheiten keine Grenzen kennen, hat Taiwan seit 2009, als wir offiziell in den Umsetzungsrahmen einbezogen wurden, seine Verpflichtungen gemäß den internationalen Gesundheitsbestimmungen (International Health Regulations, IHR) erfüllt“, führte Lin aus. „Wir haben bei der WHO einen IHR-Kontaktpunkt eingerichtet, um regionale und globale Reaktionen auf Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit zu ermöglichen.“

Durch die Übernahme von IHR und anderer Rahmengebilde für Gesundheitssicherheit strebt Taiwan danach, die Humanmedizin und Zusammenarbeit bei Tiermedizin zu fördern und ein einheitliches System für die Kontrolle ansteckender Krankheiten aufzubauen, bemerkte er.

Als Reaktion auf Ebola in Westafrika im Jahr 2014 stellte Taiwan für internationale Hilfsbemühungen 1 Million US$ bereit und lieferte 100 000 Garnituren von Personen-Schutzausstattung für den Gebrauch durch Mediziner. Im Laufe der vergangenen zwei Jahre hat Taiwan überdies für Gesundheitsfachleute aus der asiatisch-pazifischen Region und Südostasien Schulungs-Workshops organisiert, um die regionalen Kapazitäten zu verbessern, Dengue-Fieber, Ebola, MERS und das Zika-Virus festzustellen und darauf zu reagieren. [Anmerkung der Redaktion: MERS steht für „Middle East Respiratory Syndrome“, zu Deutsch Nahost-Atemwegssyndrom.]

„Taiwan wird sich weiterhin um bilaterale und multilaterale Kooperation und Zusammenarbeit bei Forschung bemühen“, beteuerte Lin. „Man kann sich auf uns verlassen, dass wir unseren Nachbarn in der asiatisch-pazifischen Region und in Südostasien beistehen, während sie ihre eigenen Bereitschaftskapazitäten zu verbessern suchen.“

27.05.2016 10:47

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