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Tierschutzpartei Hamburg distanziert sich von Animal Peace sowie der Ratsfraktion Düsseldorf und begrüßt Maßnahmen des Bundesvorstandes

Der Hamburger Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei hat bereits in einer eilig einberufenen Telefonkonferenz am Montag, den 09. Januar 2017 mit Entsetzen auf die Entwicklung im Landesverband Nordrhein-Westfalen reagiert.
Bei einer Mitgliederversammlung des Landesverbandes NRW in Düsseldorf am Sonntag, den 08. Januar, ist es wohl zu erheblichen Unregelmäßigkeiten gekommen und fragwürdige Personen wurden sowohl in Ämter als auch als Kandidaten für die Bundestagswahl gewählt.

Mit der Wahl des in Tierschutz- und Tierrechtskreisen extrem umstrittenen Reinhold Kassen als Spitzenkandidaten für die kommende Bundestagswahl ist der Tierschutzpartei, nach Ansicht des LV Hamburg, ein erheblicher Schaden zugefügt worden. Auch der Bundesvorstand hat diese Entscheidung missbilligt.

Reinhold Kassen tritt in der Öffentlichkeit als Koordinator des dubiosen Vereins “Animal Peace Aktiv” auf, ebenso engagiert er sich für eine Vereinigung namens “Pfotenverband” die vornehmlich mit Straßensammlungen Spendengelder akquiriert. Auch in der Vergangenheit war der Name Reinhold Kassen eng verbunden mit Organisationen die sowohl in Tierschutzkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit teilweise im Zusammenhang mit Spendenbetrug, Drückerkolonnen und anderen zweifelhaften Methoden standen (Arche 2000, Deutscher Tierhilfeverband e.V., Tierhilfe e.V. Strasburg, Deutsches Tierhilfswerk etc.).

Der Verein Animal Peace hat in der Vergangenheit mehrfach medialen Wirbel mit menschenverachtenden und zynischen Reaktionen auf Gewalttaten und Terrorakte verursacht. Im Jahre 2015 wurde der Tod eines Landwirts bejubelt, der bei einem Unfall von einem Rind zu Tode getrampelt wurde, das Tier wurde von Animal Peace zum “Helden” ernannt und die unverhohlene Freude über den Tod des Menschen wurde verbreitet. Diverse Organisationen und Einzelpersonen distanzierten sich bereits damals umgehend von Animal Peace. Auch innerhalb der Tierschutzpartei sorgten diese Äußerungen für Entsetzen und Diskussionen - ein direkter Zusammenhang zur Tierschutzpartei wurde seinerzeit nicht hergestellt, daher blieb es bei einer internen Missbilligung.

Für öffentliche Empörung sorgte wiederum die Instrumentalisierung des Terroranschlags von Paris (Charlie Hebdo) die mit einer weiteren zynischen Kampagne von Animal Peace begleitet wurde.

Zuletzt wurde der Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, vom 19. Dezember 2016 bei dem 12 Menschen starben und dutzende Menschen teils schwer verletzt wurden politisch instrumentalisiert und die Opfer aufs schlimmste verhöhnt.

“Das millionenfache Tierleid der Massentierhaltung und sonstiges Unrecht an den wehrlosen Tieren mit einem Terroranschlag oder gar dem Holocaust gleichzusetzen, ist moralisch verwerflich und zutiefst respektlos” kommentiert Jan Zobel, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei in Hamburg und Bundesgeschäftsführer der Bundespartei. Zobel sagte “Tierrechte sind mit Menschenhass nicht vereinbar. Animal Peace schadet mit der skrupellosen Gier nach öffentlicher Wahrnehmung sowohl der gesamten Tierschutz- als auch der Tierrechtsbewegung. Wir verurteilen grundsätzlich jede Art der Instrumentalisierung von Terror und Leid, egal ob von rechtsaußen oder von vermeintlichen Tierschützern bzw. Tierrechtlern.”

Reinhold Kassen und Animal Peace haben zuletzt mit der Huldigung des rechtsaußen Publizisten Udo Ulfkotte Schlagzeilen gemacht. Am 16. Januar hatten Kassen und Animal Peace ihre öffentliche Sympathie für den ultrarechten Udo Ulfkotte zum Ausdruck gebracht und eine Todesanzeige veröffentlicht in welcher Ulfkotte kurzerhand zum Tierschützer ernannt und sein völkischer und islamfeindlicher Rassismus zu einer „Meinungsverschiedenheit“ verharmlost wurde.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei, tritt im Herbst 2017 zur Bundestagswahl an. Mit einem Spitzenkandidaten im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, der dermaßen in der öffentlichen Kritik steht und für weite Teile der Partei absolut untragbar ist - steht diese Wahl unter denkbar schlechten Voraussetzungen.

Bei der Aufstellungsversammlung in Düsseldorf sind offensichtlich erhebliche Formfehler gemacht worden, angefangen bei einer ungültigen Einladung (satzungswidrige verkürzte Einladungsfrist um möglichst im kleinsten Kreise zu tagen), über die Ausladung rechtmäßiger Mitglieder bis hin zu der Wahl von Personen in Ämter die, nach Auskunft der Mitgliederverwaltung der Partei, nicht einmal Mitglied sind. Hierbei handelt es sich wohl in erster Linie um Personen aus dem Umfeld der Freien Wähler Düsseldorf, die gezielt in die Partei eingetreten sind um Ämter innerhalb der Vorstände zu bekleiden. Etliche dieser Personen haben allerdings niemals einen Mitgliedsbeitrag bezahlt. Zuvor soll dieser Personenkreis bereits eine Unterwanderung der Piratenpartei,der AfD und anderer Parteien in Düsseldorf unternommen haben aber dort jeweils gescheitert sein.

Siehe:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte....eien-noetig-aid-1.5721348

http://www.rp-online.de/nrw/staedte....nterwandert-aid-1.1118715

http://www.rp-online.de/nrw/staedte....nterwandern-aid-1.3968894

http://www.nordbayern.de/region/rec....-adenauer-enkel-1.2763113

http://www.welt.de/politik/deutschl....erung-durch-Neonazis.html

Es handelt sich bei diesem Vorgang also nicht um eine reguläre demokratische Entscheidung, sondern offensichtlich um einen gezielten Handstreich um der Tierschutzpartei zu schaden.

Der Hamburger Landesvorsitzende, Jan Zobel, zeigte sich besonders betroffen, da er lange Zeit die Integration dieses Personenkreises befürwortet hatte und in der Düsseldorfer Ratsgruppe seinerzeit eine Bereicherung für die Partei sah. “Es war nicht absehbar, dass eine handvoll Personen aus Düsseldorf, einen solchen Einfluss auf den mitgliederstärksten Landesverband nimmt und durch offensichtliche Satzungsverstöße der Partei einen solchen immensen Schaden zufügt. Ich bin bereit vor dem nächsten Bundesparteitag dafür die Verantwortung zu übernehmen und diesen Vorgang lückenlos aufzuklären.” so Zobel.

Der Landesverband Hamburg distanziert sich ausdrücklich von der Entwicklung in Nordrhein-Westfalen und die Personenkreise aus Animal Peace und den Freien Wählern, sowie der Ratsfraktion Düsseldorf und begrüßt die Entscheidung des Bundesvorstandes hier nun endlich einen Schlussstrich zu ziehen - auch die klare Distanzierung des Bundesvorstandes von der Person Torsten Lemmer und die Sofortmaßnahme des Gremiums gegen Thomas Schwarz sind wichtige Schritte für die Glaubwürdigkeit der Partei, so die einstimmige Einschätzung des Hamburger Landesverbandes. Der Bundesvorstand hat am 14.02 eine Strafanzeige gegen Torsten Lemmer gestellt, nachdem dieser wiederholt Parteiinterne Vorgänge bei Facebook und dem Portal "Lokalkompass" veröffentlicht hatte und diese Internas sogar genutzt haben soll um den Bundesvorsitzenden Matthias Ebner zu nötigen.

http://www.tierschutzpartei.de/stel....-sich-von-torsten-lemmer/

“Unser Engagement gilt den Stimmlosen eine Stimme zu geben, wir verurteilen die Einflussnahme von Personen und Gruppen die mit unseren Zielen nicht konform gehen, oder sogar unsere Werte bekämpfen und der Sache der Tiere damit erheblich schaden” kommentierte Jan Zobel im Namen des Landesvorstandes die aktuellen Vorgänge.

21.02.2017 09:18

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