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Traumstrand von Es Trenc und das Feuchtgebiet der Salinen von Campos auf Mallorca zum Naturpark erklärt - Mallorquinische Naturschützer feiern Erfolge nach 25. Jahren intensiver Lobbyarbeit

(pur). Naturschützer des Grup Balear d´Ornitologia i Defensa de la Naturalesa (GOB) auf den Balearen feiern einen großen Erfolg für die Natur.
Die balearische Regionalregierung hat nach 25 jähriger Lobbyarbeit des balearischen Umweltverbandes den Traumstrand von Es Trenc und die Salinen von Campos als Naturpark ausgewiesen. Ein wichtige Rolle dabei spielte hierbei auch die Aufnahme des „Salobrar de Campos“ in das Living Lakes-Netzwerk des Global Nature Fund (GNF) 2004. Damals sollte direkt an den Salinen von Campos, der neben der Albufera eines der wichtigsten Brut- und Rastplätze für Wasservögel auf Mallorca ist, eine Kurklinik entstehen. GOB und GNF konnten dies durch eine internationale Kampagne verhindern. „Mit der Ausweisung zum Naturpark ist das wichtige Feuchtgebiet nun langfristig gesichert“ resümiert Dr. Thomas Schaefer vom Global Nature Fund. Im Salobrar de Campos brüten zahlreiche Limikolen wie beispielsweise Seeregenpfeifer oder Stelzenläufer. Highlight sind im Sommer die Flamingos und im Winter kann man sogar überwinternde Kraniche beobachten.
Wer Mallorca schätzt zerstört nicht (GOB Mallorca)

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Seit August 2014 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem GOB und dem Unternehmen „Salinas de Llevant“, Eigentümer der Salinen. Der GOB führt in den Salinen Maßnahmen zur Biotopverbesserung für Brutvögel durch und berät das Unternehmen zu Umweltaspekten der Saline. Das Unternehmen ist aber auch selbst sehr innovativ. In einem Laden bei den Salinen wird das bei Feinschmekern so beliebte „Flor de Sal“ angeboten. Touristen werden über die Salinen informiert und Führungen angeboten, was ein wichtiger Beitrag zum sanften Tourismus für die Ferieninsel Mallorca ist.

Der karibisch anmutende Sandstrand von Es Trenc mit seinen ausgedehnten Dünenlandschaften und die Salinen von Campos bilden ein zusammenhängendes Ökosystem. Der wohl schönste Strand Mallorcas wird in den Sommermonaten von tausenden sonnenhungrigen Touristen bevölkert. Es Trenc sollte einst wie die Playa de Palma mit Hotels bebaut werden, was der GOB nach schweren politischen Auseinandersetzungen schließlich verhindern konnte. Erst vor kurzem wurde vom GOB auch der Bau eines neuen Luxushotels bei Sa Rapità/Es Trenc gestoppt. Die Gier zum Landverbrauch auf den Balearen ist also noch immer nicht gestoppt.

Auf dem Strand von Es Trenc sollen im Übrigen nicht die Touristenzahlen veringert werden. Konkrete Maßnahmen zur Besucherlenkung werden helfen, die Dünen besser zu schützen, teilweise zu renaturieren und bei den Menschen ein Verständnis für den Wert dieses Lebensraumes zu wecken. Dabei werden illegale Parkplätze aufgelöst und neue geschaffen, die das Ökosystem nicht belasten. Zum Naturpark gehört auch der Meeresabschnitt vor dem Strand wo es die für die Fischbrut so wichtigen Posidonia-Wiesen gibt. Hier wird das Ankern von Jachten und Motorbooten zukünftig umweltfreundlich reguliert.

Ein wesentlicher Vorteil eines Naturparks Es Trenc/Salobrar de Campos ist neben dem verbesserten Schutzstatus, dass es Personal geben wird, die sich vor Ort um das einmalige Naturparadies kümmern. Hierfür sollen auch Gelder aus der im Juli neu eingeführten Ökosteuer verwendet werden. Die Touristen, die die Ökosteuer in den Hotels bezahlen, werden also sehen, daß ihr Geld in eine gute Sache fließt.

Direktkontakt:

Global Nature Fund, GNF
Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Tel.: 07732-9995-80
Fax: 07732-9995-88
Mail:
Web: http://www.globalnature.org

Gerald Hau, internationaler Pressesprecher des GOB
Tel.: (0034) 616310458
Mail: gobmallorca@email.de

Bilddateien:


Wer Mallorca schätzt zerstört nicht (GOB Mallorca)
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Es Trenc (GOB Mallorca)
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Stelzenläufer (GOB Mallorca)
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04.07.2016 15:05

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