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Unangenehme Wahrheiten, die sich nicht unterdrücken lassen

„Wo alle an alles das Geld als Maßstab anlegen, wird kaum jemals eine gerechte und glückliche Politik möglich sein. (Thomas Moore)

Wie sich das praktisch auswirkt, erleben wir heute im Zeitalter des Beutekapitalismus bis zum Exzeß gesteigert. Aus der Perspektive der gegenwärtigen „Eliten“, den Protagonisten des zeitgenössischen Menschentheaters, scheint die Masse der Klein- und Nebenrollen spielenden Mitmenschen nichts anderes zu sein als Mittel zu dem einzigen Zweck: Macht und Geld zu mehren. Ihr Wert ergibt sich danach allein aus dem Nutzen, den sie für die Zwecke der Mitglieder des polit-ökonomischen Herrscherklüngels haben.

Menschen als Produktionsfaktoren, Menschen als Investitionsgüter, Menschen als Verbrauchsmaterial und Konsumtrottel. Politiker und Großkapitalisten benutzen ihre Mitmenschen. Die „Eliten“ haben die noch lange nicht überwundene Finanz- und Bankenkrise durch Duldung oder gar aktive Mitwirkung verschuldet. Die Führungskräfte der großen Notenbanken der Welt bewirken mit ihren untauglichen „Rettungsmaßnahmen“, daß sich die Krise immer stärker auf die Realwirtschaft ausweitet und so aus der Banken- und Finanzkrise am Ende eine Weltwirtschaftskrise wird.

Prof. Querulix, Tacheles - zeitlose Zeitkritik, Bd. 6 "Menschenwelt im Umbruch" (ISBN 978-3-943788-42-6), eBook, 286 S., 9,95 Euro

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Die „Rettungsmaßnahmen“ gehen so gut wie ausschließlich auf Kosten derer, die weder für die Krise verantwortlich sind noch an ihr verdienen: nämlich auf Kosten des Mittelstandes und der Ärmsten. Das verursacht zunehmend soziale Probleme, weil z.B. Altersversorgungen vernichtet werden. Viele der Krisenverursacher sind dagegen zu Profiteuren der Krise geworden, einige von ihnen sogar sehr reich, zu Multimillionären und Milliardären geworden. Jetzt fragen die sich wohl: wie die Beute zu retten sei, wenn weltweit die Wirtschaft zusammenbricht und die politischen Folgen unabsehbar sind.

Die seit Jahren zunehmende Prekarisierung großer Bevölkerungsteile – nicht nur in Deutschland – ist bereits ein handfestes Problem, ohne daß die verantwortlichen Parlamentarier sich zur Abhilfe rühren. Die überwiegend mangelhaft qualifizierten und des Deutschen allenfalls rudimentär mächtigen Zuwanderer, werden das Problem weiter vergrößern. Das durch die Agendapolitik Kanzler Schröders verursachte Problem der Altersarmut großer Bevölkerungsteile wird dadurch zu einem veritablen sozialen Sprengsatz gedeihen. Und was wird erst sein, wenn auch immer mehr Qualifizierte ihren Arbeitsplatz Computern und Robotern überlassen müssen?

Der heutige, bereits arg angeknackste „Wohlstand für alle“ (Ludwig Erhard) ist dabei, zu einem Auslaufmodell zu werden. Immer mehr Menschen begreifen das und wollen endlich wissen, was die Politiker für den Erhalt ihres Wohlstands und die Sicherung ihrer Altersversorgung tun wollen. Dessen ungeachtet, wursteln die Politiker trotz mancher Scheinaktivitäten wegen der bevorstehenden Bundestagswahl weiter wie gewohnt. Statt – wie es ihre Aufgabe wäre – dafür zu sorgen, daß die Gesellschaft auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereitet und die angemessene Beteiligung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger am (zunehmend von Computern und Automaten) erarbeiteten Volkseinkommen sichergestellt und so die soziale Stabilität und der Friede in unserer Gesellschaft gesichert wird, betreiben nicht wenige von ihnen sogar weiter die soziale Spaltung.

Volksvertreter, die diesem Namen gerecht werden wollen, müssen über das Allgemeinwohl wachen und allgemeinwohlschädliche Fehlentwicklungen verhindern. Doch was tun sie? Bereits seit der Regierungsperiode Helmut Kohls schreitet die soziale Spaltung unserer Gesellschaft voran. Damals war von „Neuer Sozialer Marktwirtschaft“ die Rede, der neue Name für die Kursänderung vom Ludwig Erhardschen „Wohlstand für alle“ zum Beutekapitalismus us-amerikanischer Provenienz. Als Vorgeschmack starteten die exzessiven Steigerungen der Bezüge von AG-Vorständen und -Aufsichtsräten, die später sogar bis in den öffentlichen und gemeinnützigen Bereich dankbare Nachahmer fanden. Mit der Agendapolitik Gerhard Schröders hat der Rückbau sozialer Sicherung, insbesondere die Rentenkürzung die Ungleichheit kräftig weiter gefördert. Ergebnis: Die einen bekamen die Freiheit zur Selbstbedienung, die anderen müssen seitdem zusehen, wie sie über die finanziellen Runden kommen. Unsere Volksvertreter haben alles abgenickt, und sich damit als Parteisoldaten und Lobbyisten derer entlarvt, die den Hals nicht voll genug bekommen können.

Welche Leistungen können von solchen Parlamentariern für das allgemeine Wohl des Volkes erwartet werden?

„Der Parlamentarismus wirkt vor allem durch die Unverantwortlichkeit der Volksvertreter korrumpierend.“ (Cesare Lombroso) Ohne klare gesetzliche Vorgaben zur Sicherung des allgemeinen Wohls hat dieses nach aller Erfahrung nicht die geringste Chance auf Verwirklichung. Denn „das Böse [und dazu gehört auch der rücksichtslose, ausbeuterische Eigennutz, d.V.] ist des Menschen beste Kraft“ (Friedrich Nietzsche). Theodore Roosevelt, von 1901-1909 der 26. Präsident der USA, meinte „Von allen Arten der Tyrannei ist die häßlichste und ordinärste die Tyrannei bloßen Reichtums, die Tyrannei der Plutokratie“. Das sind die Worte eines Hellsehers, wenn man den heutigen Zustand der us-amerikanischen Gesellschaft betrachtet.

Aber jede Ausbeutung hat auch ihren Preis für die Gesellschaft und damit auch für diejenigen, die sie ausbeuten. Wer sich nämlich ausgebeutet fühlt, ist wenig motiviert, seine Fähigkeiten in den Dienst seiner Ausbeuter zu stellen. Wer mangels gerechter Bezahlung kein Geld verdient, kann auch nichts kaufen. Wem dann die Notenbankpolitik auch noch seine Ersparnisse und seine Altersversorgung vernichtet, der wird die dafür verantwortlichen Politiker gewiß nicht als die Vertreter seiner, des Volkes Interessen erkennen, sondern eher als seine Gegner, seine Ausbeuter. Nicht anders die, denen die Politiker nur prekäre Arbeitsverhältnisse lassen, und die, denen sie zumutet, die Steuern und Beiträge zu zahlen, die für die Finanzierung von Zukunftsaufgaben gebraucht werden, die aber die Reichen nicht zahlen wollen. Der Spitzensatz der Einkommensteuer in Deutschland ist ein Witz angesichts Einkommensentwicklung bei den Spitzenverdienern.

Zunehmend unzufriedene Bürgerinnen und Bürger können in Wahldemokratien erhebliche Turbulenzen verursachen. Aus der Geschichte wissen wir, welche Folgen eine solche Entwicklung haben kann, wenn die „Eliten“ darauf nicht angemessen – nämlich deutlich im Sinne des Allgemeinwohls – reagieren. Aus der Geschichte wissen wir aber leider auch, daß die allzu sehr auf ihre und ihrer Klientele Interessen fixierten Verantwortlichen einfach unfähig sein können, einer gefährlichen sozialen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Dann rät uns die Geschichte, auf alles gefaßt zu sein.

Prof. Querulix beobachtet das fragwürdige Treiben des Menschentiers. Seine zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare sind inzwischen eine Dokumentation des Versagens der „Eliten“ und des sozialen Niedergangs. Veröffentlicht sind sie in bisher sechs Bänden, ein siebter ist für Ende des Jahres geplant. Die eBooks im Umfang zwischen ca. 180 und 280 Seiten kosten je 9,95 Euro. Alle Bände sind im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und auch dort erhältlich.

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Prof. Querulix, Tacheles - zeitlose Zeitkritik, Bd. 6 "Menschenwelt im Umbruch" (ISBN 978-3-943788-42-6), eBook, 286 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, Tacheles - zeitlose Zeitkritik, bisher 6 Bände eBooks, je 9,95 Euro
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09.11.2016 14:57

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