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Und sie kaufen wie die Besoffenen

Bankster und Großspekulanten scheinen zu glauben, daß die Notenbanken jeden retten würde, der – nicht selten geliehenes Geld – in überteuerte Anleihen, Aktien oder Immobilien investiert.
Krise war gestern, scheinen die Ponzi-Spieler und ihre nützlichen Idioten signalisieren zu wollen, damit nur keiner auf die Idee kommt, einmal richtig nachzudenken. Eigentlich gab und gibt es in den Vorstellungen der Bankster überhaupt keine Krise. Denn EZB, FED und BoJ dürfen doch unbegrenzt Geld „drucken“ und damit überschuldete Staaten und Banken polstern.

Was müssen das doch für Dummköpfe sein, die noch arbeiten, um Geld zu verdienen, bevor sie es ausgeben. Bankster und Spekulanten führen mit Unterstützung durch die Notenbanken vor, daß es viel bequemer umgekehrt geht. Der ehrliche und fleißige Michel reibt sich verwndert die Augen. Seine Spargroschen vermehren sich nicht mehr, verdampfen sogar mit steigendem Tempo in antrabender Inflation, die Lebenshaltungskosten steigen schneller als der Arbeitslohn und die Rente. Jetzt schon. Wie wird das noch weitergehen? Was wird aus den Renten? Die ist seit langem auch in der Krise. Wie es aussieht, bekommen bald die meisten zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Rentenkrise! Wer wird sie für die betroffenen befridigend lösen?

Prof. Querulix, „Tacheles - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare“, eBook Bd. 7 „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Soll man Politiker wählen, die das alles zu verantworten haben?

Donald Trump weckt bei den Spekulanten hohe Erwartungen. Steuersenkungen und höhere Staatsausgaben auf Pump sollen das Wirtschaftswachstum steigern und die USA in eine wirtschaftliche Blüte katapultieren. So einfach ist das. Warum sind die anderen Politiker nicht auf diese grandiose Idee gekommen? Die USA sind doch erst mit 20 Billionen Dollar verschuldet. Sobald die USA wieder die Schuldenobergrenze erreichen, wird es sehr interessant werden. Wird die Regierung wieder stillgelegt? Was wird Trump dann tun?

FED und EZB können nicht mehr viel tun. Allenfalls noch Geld im großen Stil verschenken. Aber dann werden auch die Armen ihren Anteil verlangen und viele werden aufhören, ihren jämmerlichen Job auszuführen, wenn das notwendige Geld zum Leben vom Amt kommt. Das Geld, was den Reichen zufließt wird Anleihen- und aktienkurse so lange weiter aufblasen wie die Hoffnung besteht, daß der Tanz auf dem Vulkan weitergeht. Doch ist solche Hoffnung realistisch? Wohl kaum.

2017 wird für die die Welt ein Schicksalsjahr werden.

Bei der Betrachtung der Weltlage muß man unwillkürlich an Erscheinungen denken, die in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu beobachten waren. Geschichte wiederholt sich bekanntlich. Aber nicht wie ein Kinofilm, sondern wie ein Theaterstück, dessen immer gleiches Thema unterschiedlich inszeniert wird. Doch das Gedächtnis der Menschen ist kurz und ihre Kenntnis der Geschichte und damit auch der Psychologie der Menschheit ist dürftig.

Mit dem Antritt der Regierung Trump in den USA ist die Weltpolitik in erratische Schwingungen geraten. Niemand kann absehen, was daraus wird. Eigentlich müßte man schon von einer Trumpkrise sprechen, in die nicht nur die USA, sondern die ganze Welt hieingestolpert ist. Für die Finanzwirtschaft gilt das seit gut 10 Jahren schon. Dort ist ein schlimmes Ende bereits absehbar. So wie die FED an die Grenze ihrer Möglichkeiten gestoßen ist, so stößt auch die EZB an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Schuldenprobleme mit Gelddrucken lösen zu wollen hat noch nie funktioniert. Daß es wieder einmal – diesmal im ganz großen Stil – probiert wurde, beweist die Lernunfähigkeit des Menschenkollektivs.

Die immer gleichen zugrundeliegenden Probleme liegen nämlich in den Handlungen präpotenter, macht- und geldgieriger Menschen. Daß zum „Spiel“ aber auch Dummköpfe gehören, sieht man daran, daß diesen Verderbern von Wohlstand und sozialem Frieden auch noch unbegrenzt weitere Geldmittel für ein Ponzi-Spie lzur Verfügung gestellt werden. Alles was die drei großen Notenbanken dr Welt bisher getan haben und derzeit munter weiter tun, ist geeignet, nicht nur den Lebensstandard vieler Millionen Menschen zu ruinieren, sondern auch die Grundlagen staatlicher Ordnung zu zerstören.

Die Entwicklungen in dem überschuldeten Italien sind besorgniserregend. Die Anleiherenditen explodieren geradezu, die Bankenkrise ist weiterhin ungelöst. Auch in Frankreich, Spanien und Portugal steigen die Renditen. Griechenland ist nach wie vor pleite, wird aber von den Gläubigern derzeit sehr sanft behandelt, die kein Aufsehen erregen wollen. Die Lunte am Pulverfaß der überschuleten europäischen Südstaaten brennt nämlich bereits und niemand weiß genau wie lang sie ist. Nicht allein für die USA, sondern auch für Europa wird 2017 ein Schicksalsjahr.

Es sieht nicht gut aus, nein: es sieht katastrophal aus. Denn Trump und sein Team sind offensichtlich für jeden Unfug gut (wie gerade die Enthüllungen der New York Times bestätigen) und es gibt keinen ordentlichen Ausweg aus dem Ponzi-Spiel der Notenbanken. Sobald die Anleihen- und Aktienmärkte zusammenbrechen, zählen nur noch Geld und Gold. Damit können die Überlebenden des anstehenden Debakels dann gute Aktien und Anleihen solider Schuldner zu Discountpreisen kaufen. Nicht zufällig sind unter diesem Aspekt die Bestrebungen, durch die Abschaffung des Bargeldes die totale Kontrolle über die Menschen zu bekommen und sie durch Manipulation des Goldpreises nach unten vom Golderwerb abzuhalten.

Es steht also viel mehr auf dem Spiel als nur der Wohlstand der Massen. Es geht letztlich um das Überleben von persönlicher Freiheit und Demokratie.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das bunte Treiben der Menschentiere. In der eBook-Reihe „Tacheles“ sind sie veröffentlicht. Bisher gibt es 7 Bände. Der 7. Band der Reihe ist Anfang des Jahres erschienen. Er trägt den Titel „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3, 264 S.) und ist ab sofort im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.

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Prof. Querulix, „Tacheles - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare“, eBook Bd. 7 „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix , „Tacheles“ - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare“, eBooks, bisher 7 Bände, je 180-280 S., je9,95 Euro
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20.02.2017 08:48

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