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Unerfüllter Kinderwunsch – unerkannte Krankheit?

Unerfüllter Kinderwunsch? Der Grund kann eine Endometriose sein. Endo… was? Endometrium ist der Fachausdruck für die Gebärmutterschleimhaut, die sich im Zyklus der Frau periodisch auf- und abbaut.
Die Erkrankung wird Endometriose genannt, weil hier die Gebärmutterschleimhaut an anderen Stellen im Körper wächst. Meist sind Eileiter und Eierstöcke betroffen, manchmal auch Organe des Unterbauchs, wie Blase oder Darm. Acht bis zehn Prozent der Frauen im gebährfähigen Alter leiden darunter, oftmals nicht entdeckt.

Welche Endometriose Symptome gibt es?
Die Beschwerden sind relativ unspezifisch: starke Unterleibsschmerzen, vor allem während der Menstruation. Auch Schmierblutungen oder blutiger Ausfluss aus der Scheide unabhängig vom Zyklus können ein Hinweis sein. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch sind häufig Endometriose-Patientinnen. Dies wird oft erst nach jahrelangen Versuchen, schwanger zu werden, festgestellt.

„Ein Ultraschall reicht für eine klare Diagnose nicht aus“, erklärt Dr. Michel Wenger, Ärztlicher Leiter für den deutschsprachigen Markt der Online-Arztpraxis DrEd (http://www.DrEd.com ). „Einen eindeutigen Befund erhält die Patientin in der Regel mit einer Bauchspiegelung.“ Hierfür wird mit einem Endoskop über einen kleinen Schnitt durch den Bauchnabel in den Bauchraum hineingeschaut. Dabei können die Endometriose-Herde erkannt und Proben für die Mikroskopie entnommen werden.

Wie lässt sich Endometriose behandeln?
Die Endometriose kann medikamentös oder operativ behandelt werden. Über die Art der Therapie wird immer individuell entschieden. Wird die Diagnose eher zufällig gestellt, weil keine Beschwerden vorliegen, muss nicht unbedingt behandelt werden.

Medikamentös gibt es verschiedene Möglichkeiten: Schmerzmittel zur Behandlung der Unterleibskrämpfe sind zunächst wichtig, außerdem werden verschiedene Hormonkombinationen für eine Rückbildung der Herde eingesetzt. Hierzu zählt beispielsweise das Progesteron oder auch Gelbkörperhormon und Kombinationen von Progesteron und Östrogen.

Wird operiert, folgt eine Nachbehandlung mit Hormonen, um Rückfällen vorzubeugen. Hierzu wird am häufigsten die Pille eingesetzt. Sie ist gut verträglich und kann bei Kinderwunsch nach etwa sechs Monaten wieder abgesetzt werden.

Die Endometriose ist also prinzipiell heilbar, bei rechtzeitiger Behandlung ist auch eine Schwangerschaft möglich. Die richtige Nachbehandlung nach einer OP kann Rückfälle verhindern und ein beschwerdefreies Leben ermöglichen.

Ziemlich sicher ist aber, dass eine dauerhafte Einnahme der Antibabypille die Endometriose nicht verschlimmert, die Einnahme wird im Gegenteil sogar empfohlen. Auch die Verhütung mit einer Hormonspirale stellt kein Problem dar, sondern ist für Endometriose-Patientinnen gut geeignet.

Mehr Infos zum Thema Endometriose:
https://www.dred.com/de/endometriose.html

27.09.2017 12:19

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