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VW-Sammelklage: Anmeldeschluss für Fahrzeuge mit Bank- oder Leasingfinanzierung ist der 31.05.18

Berlin, 18.05.2018 – Angesichts drohender Fahrverbote und möglicher technischer Probleme verlieren viele vom Abgasskandal betroffene Fahrzeuge an Wert.
Für Unternehmen, die deshalb entschädigt werden wollen, naht ein wichtiger Stichtag: Ansprüche für Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat und Skoda für Fahrzeuge mit Bank- oder Leasingfinanzierung können im Zuge einer Sammelklage noch bis zum 31.05.2018 geltend gemacht werden. Darauf weist der Rechtsdienstleister myRight hin.

Wegen des Abgasskandals müssen viele Eigentümer von Fahrzeugflotten und Fuhrparks mit außerordentlichen Abschreibungen rechnen, warnt Dr. Jan-Eike Andresen, Leiter der Rechtsabteilung von myRight. „Durch drohende Dieselfahrverbote, den Wertverlust der Fahrzeuge und Probleme, die sich aus dem Software-Update ergeben können, wird der Fahrzeugbestand zum finanziellen Risikofaktor. Unternehmer haben aber Anspruch auf Schadensersatz im Abgasskandal und können so ihre Vermögenswerte absichern.“

Für viele Unternehmen ist die Sammelklage optimal

Für Fahrzeuge mit Bank- oder Leasingfinanzierung können gegenüber VW der Anschaffungspreis und Zinsen eingeklagt werden. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann diese nutzen, um mit Hilfe von myRight entsprechende Einzelverfahren zu führen. Für Unternehmen, die über keinen gewerblichen Rechtsschutz verfügen, ist die myRight-Sammelklage die optimale Möglichkeit, Ansprüche für Fuhrparks und Fahrzeugflotten mit Bank- oder Leasingfinanzierung anzumelden – und zwar ohne Kostenrisiko. Für diese Form der Klage ist der Anmeldeschluss Ende Mai relevant.

Auch wenn die Aussichten bei einer Klage gegen VW laut Andresen sehr gut sind, beinhaltet jeder Gang vor Gericht ein finanzielles Risiko. Für das Einklagen von Schadensersatz für einen einzigen Pkw müssen Kläger für die 1. Instanz 6.000 Euro an Gebühren und Anwaltskosten eingeplanen. Für die 2. Instanz beträgt das Kostenrisiko mehr als 12.000 Euro. Wer Ansprüche über die myRight-Sammelklage anmeldet, klagt dagegen ohne Kostenrisiko. myRight übernimmt alle Gerichts- und Anwaltsgebühren und erhält nur im Erfolgsfall eine Provision. Ihre Höhe orientiert sich an der ausgezahlten Schadensersatzsumme.

Spitzenverbände werben für das Instrument

Spitzenverbände aus Transport und Logistik wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V., der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. und der DSLV – Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. raten Mitgliedsunternehmen, mit Hilfe von myRight Schadensersatzansprüche im Rahmen des Diesel-Skandals geltend zu machen. „Wir erwarten, dass die Pkw-Hersteller für die von ihnen verursachten Schäden die Verantwortung für zurückliegendes Fehlverhalten übernehmen“, sagt BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt.

Eine erste Sammelklage im Namen von 15.000 Klägern hatte myRight mit einer Schadenssumme von 357 Millionen Euro im November 2017 eingereicht. Ansprüche für Fahrzeuge mit Bank- oder Leasingfinanzierung werden in einer weiteren Sammelklage 2018 vor Gericht gebracht. Einzelne Pkw können dazu bis zum 31.05.2018 über http://www.myright.de angemeldet werden, Fuhrparks ab 20 Fahrzeugen über die Plattform http://flotten.myright.de .

Für Einzelverfahren mit Hilfe der Rechtsschutzversicherung sind unabhängig von der Art der Finanzierung der Fahrzeuge individuelle Anmeldetermine nach Absprache möglich. In jedem Fall ist es möglich, auch Ansprüche für Fahrzeuge mit Software-Update anzumelden. Ansprüche bestehen auch, wenn die Fahrzeuge verkauft wurden oder der Verkauf geplant ist.

18.05.2018 11:23

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