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VW wegen Abgasskandal per Sammelklage verklagen

In den letzten Monaten wurde viel über den VW Abgasskandal geschrieben, bei dem mehr als 2 Mio Autos in Deutschland betroffen sind.
Einige wenige sind bereits vors Gericht gezogen, andere fuhren zur VW Werkstatt und ließen sich ein neues Update geben, andere sind sich nicht sicher, was man tun soll: gegen VW klagen oder ein Update holen? Eine Klage ist doch so teuer, bedeutet viel Papierkram und Gerichtstermine und braucht viel Zeit und Geduld. Da ist ein Update doch viel schneller.

Aber zufrieden waren die meisten VW Kunden nicht mit dem Software Update. Viele klagen über einen höheren Treibstoffverbrauch, ein geringeres Drehmoment, Schwierigkeiten mit dem Abgasrückführungsventil (AGR), geringere Höchstgeschwindigkeit, Probleme bei der Beschleunigung – Auswirkungen besonders bei Überholmanövern spürbar. Und der Wertverlust vom Auto bleibt trotzdem bestehen, denn wer kauft jetzt noch einen Diesel?

Alternativ gibt es Anwälte, aber auch Verbraucherplattformen wie myRight, die eine Sammelklage vorbereiten. Das ist anders, als wenn man alleine gegen VW klagt. Die Verbraucherplattform übernimmt den bürokratischen Aufwand, nimmt alle Gerichtstermine wahr, handelt einen Vergleich aus. Man hat als Einzelkläger nicht das Risiko, auf hohen Anwalts- und Gerichtskosten bei einer Niederlage sitzen zu bleiben. Ziel ist es, den Kaufpreis gegen Rückgabe des Autos zurückzubekommen, um so ein neues Auto kaufen zu können. Der größte Vorteil einer Sammelklage ist, dass man zusammen viel stärker gegen Volkswagen auftreten kann. Eine große Gemeinschaft kann man nicht so einfach ignorieren oder mit kleinen Summen abspeisen.


Hintergründe zum VW Abgasskandal

In den USA wollte Volkswagen die Emissionskontrollsysteme mit einer speziellen Software umgehen. Bei Abgaskontrollen schnitten diese Modelle als besonders umweltfreundlich ab. Während der Skandal zuerst nur in den USA bekannt wurde, hat sich der Betrugsverdacht mittlerweile auf Europa ausgeweitet. Nach und nach wurden zahlreiche Modelle neu untersucht und man fand die Abgas Manipulation. Betroffenen Autos drohen der Entzug der Zulassung oder eine Stilllegung. Den Entzug der Zulassung muss danach auch fürchten, wer an der VW-Rückrufaktion teilgenommen hat.


Wie funktioniert eine Sammelklage?

Man steht als VW Autobesitzer jetzt vor der Entscheidung, selbst vor Gericht zu ziehen oder sich einer Sammelklage anzuschließen. Um das Risiko zu minimieren, sollte man sich der Sammelklage anschließen. myRight übernimmt beispielsweise alle Kosten, auch wenn es zum Gerichtsverfahren kommt. Bis heute haben sich mehr als 25.000 Geschädigte dieser Verbraucherplattform angeschlossen. In der Regel wird Ihnen gesagt, ob Schadensersatzansprüche bestehen und werden dann zur VW Abgas Sammelklage zugelassen. Im Zuge der Sammelklage sollen alle gezahlten Kaufpreise von VW erstattet und die Autos zurückgenommen werden. Verschiedene deutsche Gerichte hatten bereits in der Vergangenheit den VW-Konzern oder die vor ihm stehenden Händler zur Rücknahme der Autos verurteilt.


Wie funktioniert die Anmeldung zur Sammelklage gegen VW?

Um sich der Klage gegen VW anzuschließen, ist der bürokratische Aufwand wirklich gering. Gehen Sie einfach auf die Webseite von MyRight, geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen sowie eine E-Mail Adresse bekannt und beantworten Sie einige Fragen, wie zum Beispiel wo Sie zum Zeitpunkt des Autokaufs gewohnt und wann Sie das Fahrzeug erworben haben. Außerdem sind der Kaufpreis und der aktuelle Kilometerstand einzutragen. Anhand dieser Fragen wird gleich online geprüft, ob Sie in die Zielgruppe der Betroffenen passen. Die Anmeldung dauert nicht länger als fünf Minuten – und kann im Idealfall mehrere tausend Euro wert sein. Bereits mehr als 25.000 VW Fahrer haben sich der Sammelklage durch MyRight angeschlossen. Selbst wenn Sie bereits ein Software Update durchführen haben lassen, kann man dennoch von der Klage profitieren. Immerhin hat sich der Großkonzern VW des Betrugs schuldig gemacht. Hier legen Schadenersatzansprüche vor. Die Anmeldefrist für die Teilnahme an der Sammelklage endet am 30. Juni 2017. Die Einreichung der Sammelklage durch die Verbraucherplattform myRight ist nach Prüfung aller Unterlagen bis Oktober vorgesehen.

06.06.2017 18:09

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