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Verbraucherschützer zu Dieselgate: „Die Rechnung für VW in Deutschland wird gerade erst geschrieben.“

Nach der Einigung mit VW im Dieselgate-Skandal auf eine Milliarden-Entschädigung fordert das Verbraucherschutz-Portal http://www.my-right.de eine angemessene Kompensation auch für betroffene deutsche und europäische Kunden. Rechtschutzexperte Jan-Eike Andresen: "Den deutschen VW-Kunden ein 2. Klasse-Ticket mit der Begründung zu verkaufen, hier sei das Recht anders als in den USA, ist Quatsch! Hier wie dort gilt das einfache Prinzip, dass wer einem anderen einen Schaden zufügt, ihn gar betrügt, den Schaden zu bezahlen hat. Deshalb haben auch die deutschen Käufer Anspruch auf eine Geldentschädigung“.

Der Unterschied, so Andresen, liege in der Durchsetzung: Nur die deutschen VW-Kunden müssten selbst tätig werden, einen Anwalt beauftragen oder sich risikofrei Plattformen wie my-right.de anschließen. Andresen: „Kein Wunder, dass unser Verbraucherschutzminister abgetaucht ist!“
Verbraucherschützer Dr. Jan-Eike Andresen

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VW wette jetzt darauf, dass die Kunden ihr Recht verschlafen oder aus Berührungsängsten sich nicht mit Rechtsthemen beschäftigen. Diese Strategie sei in der Vergangenheit für Konzerne stets aufgegangen. Andresen: „Aber die VW-Aktionäre sind schon auf den Barrikaden. Warum sollten ausgerechnet die Autokäufer VW den Gefallen tun, und nicht aktiv werden? VW wird der erste Konzern sein, der sich bei der Wette auf die Trägheit seiner Kunden verzockt. Denn Internetplattformen wie my-right.de nehmen Kunden die Berührungsängste und machen Recht mit einem Mausklick verfügbar. Die Rechnung für VW in Deutschland wird gerade erst geschrieben! "

Jan-Eike Andresen, 34, ist Rechtsexperte bei der Verbraucherschutzplattform my-right.de. Andresen promovierte am Hamburger Max-Planck-Institut über die Behandlung von Großschäden in den USA, arbeitete danach mehrere Jahre als Bankenanwalt und wechselte schließlich auf die Seite der Verbraucherschützer

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Verbraucherschützer Dr. Jan-Eike Andresen
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01.07.2016 14:18

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