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Vier Profile von Frauen in Tech

Jobs in technologie-orientierten Unternehmen sind so vielseitig wie die Frauen, die in diesem Bereich ihr berufliches Zuhause gefunden haben.
Die 33-jährige Céline Lazorthes, die Gründerin und CEO von der Crowdfunding-Plattform Leetchi und der Payment-Technologie MANGOPAY, sieht es als eine Notwendigkeit mehr Frauen in Tech-Unternehmen zu bringen. Mittlerweile ist 40% ihrer Belegschaft weiblich. Wir haben uns mit vier dieser Frauen unterhalten und stellen vier unterschiedliche Berufsfelder und Frauenprofile in Tech vor.


Was machst du bei Leetchi?

Laure Némée: Ich bin seit 2010 die CTO und manage als die technische Leitung unsere Development- und Operation-Teams.

Céline Winant-Pateron: Es fühlt sich länger an, aber ich bin erst seit sechs Monaten die Head of Marketing von Leetchis eigenen Bezahllösung MANGOPAY. Ich kümmere mich in erster Linie um Events, PR, die Sozialen Netzwerke und das Webmarketing.

Yagoda Ribeyre-Stecki: Als Design-Lead bin ich seit sechs Jahren für das bestmögliche Erlebnis der Nutzer mit unserem Produkt verantwortlich. Hierzu zählen die Entwicklung und Verbesserung der Seiten, Interface-Design und die Ergonomie der Sites.

Anastasia Heilmann: Seit knapp einem Jahr verantworte ich das Deutschlandgeschäft von Leetchi. Meine Hebel sind Business Development, Marketing, PR, Events und Partnerschaften.


Was mögt ihr am liebsten an eurer Arbeit?

Céline: Neue Menschen kennenlernen! Und ich liebe es jeden Tag neue Dinge über Start-ups, FinTech und E-Commerce zu lernen. Personen, die in Startups arbeiten sind sehr innovativ, haben eine große Vorstellungskraft und Sinn für Unternehmertum.

Laure: Für mich ist es das Team zu entwickeln, um es auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten: neue Einstellungen, Wissen und Erfahrungen austauschen, Initiativen fördern…

Yagoda: Ich mag es, dass das Team mir vertraut und mir Freiheiten lässt, um autonom arbeiten zu können. Es ist ein erfüllendes Gefühl und sehr stimulierend eine qualitativ hochwertige Arbeit machen zu dürfen und dann die positiven Reaktionen des Teams und der Kunden zu sehen.


Was ratet ihr Frauen und Mädchen, die darüber nachdenken, in Tech zu arbeiten?

Laure: Man sollte nicht denken, dass Informatik oder Technologie eine nur Männern vorbehaltene Domäne ist. Es gab schon immer großartige Informatikerinnen wie Grace Hopper. Und man sollte auch nicht glauben, dass es ein Bereich mit wenig zwischenmenschlicher Interaktion ist, ganz im Gegenteil! Ich empfehle, mit Gleichgesinnten zu sprechen und Frauen in Tech zu treffen.

Céline: Wenn sie in Tech arbeiten wollen, gibt es nichts, dass sie davon abhält. Wir sind oftmals viel anspruchsvoller an uns selbst, als es Männer sind, was uns manchmal hemmt. Eine weitere Sache: Wenn sie Zeit haben coden zu lernen, sollten sie es tun. Es gibt mittlerweile viele hilfreiche Seiten wie Code Codecademy.

Yagoda: Ich empfehle es einen offenen Geist zu haben, alles zu beobachten und sich nicht zu zensieren! Denn nur so wird man zum Innovator in dieser Domäne.

Anastasia: Lernt coden, baut euch ein gutes Netzwerk auf, seid „frech und wild und wunderbar“ - wie es Astrid Lindgren so schön gesagt hat- wie im Leben, so auch als eine Frau in Tech.


Was ist eure größte Herausforderung im Job?

Anastasia: Kontinuierliches Durchsetzungsvermögen und eine strenge Arbeitsdisziplin zu haben.

Laure: Es zu schaffen alle meine Aufgaben zu erledigen und währenddessen immer für mein Team da zu sein.

Céline: Es zwei Vollzeitstellen zu haben: die eine ist MANGOPAY und die andere ist Mama von einem fünfjährigen und einem einjährigen Sohn. Und wenn ich eine Empfehlung an Frauen aussprechen kann, die Karriere machen wollen und eine Familie planen: Wählt einen Papa für eure Kinder, der die Kindererziehung auch als seine Aufgabe sieht. Ansonsten habt ihr ein echtes Problem!


Was sind eure Top-3-Apps?

Laure: Ich liebe Applikationen, die mir meinen Alltag erleichtern. Zum Beispiel Citymapper und Waze für den Transport. Ansonsten war ich sehr angetan von Pokémon Go, da das Spielerlebnis einzigartig ist.

Anastasia: Im Moment bin ich ein Fan der Meditations-App Headspace. Day One nutze ich gern für Gedanken- und Tagebuch-Einträge und Snips, da es mein zweites Gedächtnis ist.

Yagoda: Bankin für die Verwaltung von Budgets. Ich bei ein großer Wein und Vivino-App-Fan. Und SNCF, weil ich viel unterwegs bin und die App praktisch finde.

Céline: Pocket, weil ich mir hier meine Artikel strukturieren und auch offline in der Metro lesen kann. Monument Valley, weil es das optisch schönste Spiel ist, das ich bisher unter Apps gefunden habe. Und als drittes bevorzuge ich es zu sagen, dass ich die Multiplikation der Apps heutzutage als problematisch sehe. Es ist sicher, dass wir uns hin zu einem anderen System bewegen werden, wo es nicht mehr notwendig sein wird eine App nach einzelnen Funktionalitäten, der Marke oder Software auszuwählen, sondern wo alles viel integrierter sein wird. Ich bin gespannt darauf, diese Evolution zu sehen.


Und Eure Lieblingstools bei der Arbeit?

Laure: Slack für die interne Kommunikation, Jira um Aufgaben zu organisieren und ELK-Paket (Elastic Search, Logstash, Kibana), um unsere Projekte zu verfolgen.

Céline: Ja, Slack. Es ist das Pendant zu WhatsApp im Büro... nur besser! Buffer, das es mir erlaubt Social Media Kanäle auf eine intelligente Weise zusammenzuführen. Und als Hardware mein Tablet Surface Pro, dessen bedingungsloser Fan ich bin.

Anastasia: In meinem Job schreibe und kommuniziere ich viel. Ich kann also ebenfalls nicht auf Slack verzichten. Auch nicht auf Google-Drive, um gemeinsam von überall auf Dokumente zugreifen zu können. Und ganz klassisch nicht auf E-Mails – ein Evergreen.


Welche Tech-Trends haltet ihr für die interessantesten?

Laure: Für den Payment-Sektor ist Blockchain wirklich interessant zu beobachten. Ansonsten self-driving cars.

Anastasia: Deep Learning, da es auf viele Bereiche unseres Lebens einen positiven Einfluss haben wird. Open Source und Open Data, da das Teilen von Wissen und Daten vielen Menschen helfen kann. Ich würde jedoch gern mehr im Bereich Education und Tech sehen.

Céline: Artificial Intelligence ist nimmt hat eine sehr interessante, aber auch polemische Entwicklung genommen. Interessant, weil es uns erlaubt uns von repetitiven und organisatorischen Aufgaben zu entledigen und uns auf das kreative und strategische zu konzentrieren. Nichtsdestotrotz, wirft AI eine grundsätzliche Frage der Kontrolle auf: wer gibt am Ende den Befehl zu handeln und in welchen Grenzen lässt man den Roboter oder die Maschine Entscheidungen an seiner Stelle treffen? Sie stellt offensichtlich ethische Fragen: Wie bringen wir AI und Werte zusammen?


Was inspiriert euch?

Laure: Freundlichkeit.

Anastasia: Mich inspirieren Mut, Kreativität und Lebensfreude.

Céline : Geschichte und Kultur. Die darstellende Kunst, zum Beispiel Oper, Tanz und Theater, sind eine Quelle der Vorstellungskraft und unendlichen Expression.


Habt ihr Idole?

Laure: Ich habe keine Idole, aber es gibt Taten, die ich bewundere. Beispielsweise das Projekt The Ocean Cleanup von Boyan Slat oder Devoxx4Kids, das eine Initiative ist, um Kindern coden beizubringen.

Céline: Ich dagegen habe viele Personen. Wenn ich einen Künstler aussuchen müsste, dann wäre es ohne Zweifel die Tänzerin Sylvie Guillem. Unter den historischen Personen würde ich ohne zu zögern Madame de Pompadour wählen. Viele Menschen denken, dass sie die Mätresse von Louis XV war. Das stimmt allerdings nur zum Teil. Sie war lediglich fünf Jahre seine Mätresse, aber 20 Jahre lang seine Beraterin und Vertraute. Sie hat in dieser Zeit die Rolle des ersten Ministers gespielt und war die treibende Kraft für das Wachstum der Industrie und für fortschrittliche Ideen, in dieser sehr konservativen Zeit.

Anastasia: Meine persönliche Erfahrung ist, dass man von jedem Menschen etwas lernen kann – von manchen mehr, von manchen weniger. Ich schaue mir gern Dinge ab, die mir positiv auffallen und lasse mich täglich von Menschen inspirieren.

26.10.2016 15:59

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