Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» PR-Paket buchen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Gesundheit & Medizin

Vollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung - Die VHS Neuss informierte

Die Volkshochschule (VHS) Neuss kooperiert seit Jahren mit Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und bietet in diesem Zusammenhang Vorträge zum Patienten- Betreuungs- und Pflegerecht an. Am 09.01.2014 konnte Werner Schell, langjähriger Dozent für Pflegerecht und Vorstand der Selbsthilfeinitiative, etwa 60 Personen im Neusser Romanäum begrüßen und zu dem Thema "Patientenautonomie am Lebensende" - und was insoweit wichtig - ist informieren.
Es gilt, so der Referent, - möglichst zeitgerecht - zu bedenken, dass vorsorgliche Verfügungen für den Fall einer Krankheit, eines Unfalles bzw. des Alters Sinn machen. Zahlreiche Vorschriften sind dabei zu beachten und vor allem müssen die verschiedenen formellen Anforderungen Beachtung finden. Ungenauigkeiten bzw. mehrdeutige Aussagen können zur Rechtsunwirksamkeit von gut gemeinten vorsorglichen Verfügungen führen. Der Referent nahm daher Gelegenheit, über alle relevanten Möglichkeiten und Formalitäten in verständlicher Form zu informieren. Dazu hatte Werner Schell auch eine Reihe von Broschüren mitgebracht, die nun in aller Ruhe von den Gästen ausgewertet werden können.

Die Informationen zum Patientenrecht finden am 30.01.2014, 18.00 Uhr, im Neusser Romanäum ihre Vorsetzung, wenn es mit dem Referenten Werner Schell darum geht, über die Palliativversorgung und Hospizarbeit zu informieren. Dabei geht es aber nicht nur um eine Institutionenkunde, sondern vor allem auch um Fragen der Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Was ist erlaubt und was nicht (sogar strafrechtlich relevant)? Es werden sich dann auch Fragen stellen, ob und unter welchen rechtlichen Gegebenheiten Behandlungsabbrüche oder das Verweigern von Behandlungsmaßnahmen (z.B. künstliche Beatmung, künstliche Ernährung) möglich und sinnvoll sein können. Da es bei all diesen Fragestellungen letztlich auch immer um die Möglichkeiten der personellen Zuwendung geht, befasst sich der für den 13.05.2014 in Neuss-Erfttal geplante (bundesweit ausgerichtete) Pflegetreff mit dem Pflegenotstand und verdeutlicht mit hochkarätigen Podiumsgästen die pflegepolitisch gebotenen Reformerwägungen. Es sind Themen, bei denen auch der Neusser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gefordert ist.

Informationen bei Pro Pflege- Selbsthilfenetzwerk, Vorstand Werner Schell, Harffer Straße 59, 41469 Neuss. Telefon 02131 / 150779

10.01.2014 18:33

Das könnte auch Sie interessieren:

Patientenverfügung:

Neue Anforderungen an Patientenverfügungen
Bundesgerichthof beschließt: „Patientenverfügung muss konkret sein.“ advocado rät, Verfügungen von Experten überprüfen und ggf. anpassen zu lassen. --- Einfach seinen Willen festzuhalten, ist für eine Patientenverfügung nicht mehr ausreichend –...

Nur der eigene Wille zählt – im Leben wie im Notfall: Schaf...
Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit der Frage „Wer hilft mir, wenn ich selber dazu nicht mehr in der Lage bin?“ Um auch im Notfall den eigenen Willen respektiert zu wissen, gelten seit 1. September 2009 erstmals gesetzliche Regelungen für...

Vorsorgevollmacht:

Veranstaltungsempfehlungen der EU-SV
Sehr geehrte Damen und Herren, die l i g h t z i n s eG lädt Sie zu unseren neuen Workshops im Herbst 2016 in unserer Kanzlei in Bochum ein. Folgende Themen haben wir für Sie vorbereitet: 25. Oktober 2016 18.30 Uhr - 20.00...

Veranstaltungsempfehlungen der EU-SV-Akademie
Sie arbeiten in den Bereichen Erbreecht, Testamentsvollstreckung, Vorsorgevollmacht, Unternhemensnachfolgeberatung? Dann sind nachstehende Veranstaltungshinweise vielleicht interessant für Sie. Oder schauen Sie hier:...

Betreuungsverfügung:

Wo liegen die Unterschiede zwischen Vorsorgevollmacht und Be...
Viele Vermittler geben ihren Kunden in gutem Glauben eine Vorsorgevollmacht UND eine Betreuungsverfügung, nehmen hin, dass ihr Kunde hier meist auch doppelt bezahlen muss und glauben, nun sei der Kunde „bestens“ versorgt und eine staatliche...

Das sind die häufigsten Fehler bei Vorsorgevollmachten
Die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht ist inzwischen bekannt. Viele Muster sind aber fehlerhaft oder nicht praxistauglich. Folge: Die Dokumente werden oft nicht anerkannt. Folgende Fehler sollte man vermeiden: Fehler 1: Wahl des falschen...

Gesundheitsvollmacht statt Patientenverfügung?
Neusse, den 30.05.2012 - In der Zeitschrift „Frau und Mutter“, Mai 2012, wird darüber berichtet, dass der Berliner Theologe und Ethiker Andreas Lob-Hüdepohl die Ansicht vertritt, eine Gesundheitsvollmacht sei einer Patientenverfügung vorzuziehen....

Patientenautonomie:

„Patientenautonomie am Lebensende“ – Thema beim Neusser Pfle...
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hatte zum 21. Pflegetreff am 22.10.2014 nach Neuss-Erfttal eingeladen. Als Gäste konnten rd. 300 Pflegefachkräfte und interessierte BürgerInnen begrüßt werden. Auch zahlreiche MedienvertreterInnen waren erschienen....

Bei der Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen ist der Pati...
In einem betreuungsrechtlichen Genehmigungsverfahren gelten die zu stellenden strengen Anforderungen nach § 1901 a Abs. 3 BGB unabhängig davon, ob der Tod des Betroffenen unmittelbar bevorsteht oder nicht. Eine Reichweitenbegrenzung gibt es...

Neusser Pflegetreff diskutiert am 22.10.2014 über Patientena...
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk lädt zum (21.) Pflegetreff, am 22.10.2014, 16.00 - 18.00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" (großer Saal), Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal, ein. Es wird dann erneut um Fragen einer patientengerechten...

Sterbehilfe:

Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) - Mehr Personal für Sterbe...
Das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG - in Kraft ab 01.01.2016) sieht einige Leistungsverbesserungen vor. Die vielfältigen Hinweise von Pro Pflege - Stelbsthilfenetzwerk, u.a. am 03.11.2015 an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, die für...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
Vorstand: Werner Schell
Harffer Straße 59, 41469 Neuss
Telefon 02131 - 150779
E-Mail:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk versteht sich als Lobby Interessenvertretung für pflegebedürftige und behinderte Menschen Patienten bzw. ihrer Rechtsvertreter / pflegenden Angehörigen und ist bei Bedarf um Beratung...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info